Die Panke wird Natur – aber nicht im Soldiner Kiez

Kein natürliches Ufer: Die Panke an der Soldiner Brücke. Foto: A. Schnell
Kein natürliches Ufer: Die Panke an der Soldiner Brücke. Foto: A. Schnell

Die Panke soll wieder ein natürlich wirkendes Flüßchen werden. Deshalb sollen im Rahmen des Projektes „Panke 2015“ entlang des Flusses Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Planungsunterlagen dafür lagen vor kurzem in der Bibliothek am Luisenbad aus. Doch die Überraschung ist: Der Abschnitt zwischen Osloer und Soldiner Straße kommt darin als einziger Pankeabschnitt nicht vor.

Die Stephanuskirche in der Prinzenallee rockt

Die Stephanus-Kirche in der Prinzenallee wird neuerdings für Musikveranstaltungen genutzt. Foto: Alexandra Resch
Die Stephanuskirche in der Prinzenallee wird neuerdings für Musikveranstaltungen genutzt. Foto: Alexandra Resch

Samstagabend, Sommerstimmung im Soldiner Kiez: Ein laues Lüftchen weht durch die Prinzenallee. In der Abendsonne leuchtet der rote Backstein der Stephanuskirche. Die Tür des Gotteshauses steht offen und aus dem Inneren hallt … AC/DC? Schnell wird klar: Das ist nicht einfach irgendeine Kirche. Zumindest nicht mehr.

Beim Imkerkollektiv in der Grüntaler Straße

Das Imkerkollektiv: Philipp, Benjamin und Laura (von links).
Das Imkerkollektiv: Philipp, Benjamin und Laura (von links).

Haselnuss und Schneeglöckchen, Apfel und Kirsche, Robinie, Lavendel und Herbstanemone. Imker leben von Blüte zu Blüte. Sie wissen immer genau, was blüht und welchen Honig ihre Bienen gerade herstellen. Auch Laura, Benjamin und Philipp, die in einer Wohngemeinschaft in der Grüntaler Straße zuhause sind, kennen sich im Blühkalender bestens aus. Als Imkerkollektiv „aus.beuten“ betreuen sie im Soldiner Kiez derzeit drei Bienenvölker. Das sind im Sommer zusammen bis zu 180.000 summende Tiere, die im Viertel auf Pollenjagd gehen.

Erlebnisküche LECKERWISSEN: Ran an die Kochmützen!

gourmelloKurs1Ruhe vor dem Sturm. Sabina Bronszkowska rührt Tomatensoße an – heute gibt es Pizza und Salat bei Gourmello. Der Verein bietet neben vollwertigem, frischen Essen für Berliner Kitas und Schulen in seiner Erlebnisküche LECKERWISSEN auch Kochkurse für kleine Gutschmecker an. „Die Kinder befassen sich in unserer Erlebnisküche mit der Zubereitung einer gesunden Mahlzeit“, erklärt die gelernte Pädagogin.

GESCHLOSSEN: „Dickes Bee“: Gemeinsam kaufen und gut essen

bee1Seit 2011 gibt es „Dickes Bee“, eine Food-Coop. Das ist eine Gruppe von etwa 40 achtsamen Essern, die gemeinsam Lebensmittel bestellt: bio, regional, saisonal, vegetarisch, fair produziert. Der Lebensmittelerwerb wird dabei eine besondere Aktivität, an dessen Ende verantwortungsvoller, gesunder und schmackhafter Genuss und neue Freunde stehen. Simone Lindow (Text) und Benjamin Renter (Foto) trafen die Mitglieder Willem und Marijn, probierten Pastinaken-Chips und fragten nach.

Menschen helfen Menschen: Lebensmittel für Bedürftige

MHNEssen1Der Verein Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V. aus dem Soldiner Kiez unterstützt Einzelpersonen und Familien mit geringem Einkommen mit Lebensmitteln, aber auch mit Dingen des täglichen Bedarfs. Gegen eine geringe Gebühr kann sich jeder, der nachweislich unter der Armutsgrenze lebt (Leistungsbezieher, Rentner, Studenten, aber auch Selbstständige), für einen kleinen Betrag Lebensmittel abholen.

„Curry & Chili“: Bereit für den schärfsten Imbiss der Stadt?

Ist das der schäftste Imbiss der Stadt? Scharfe Sauce gibt es hier jedenfalls in zehn verschiedenen Schärfegraden.  Man muss sie aber nicht probieren. Es gibt auch ganz normale Currywurst.
Ist das der schäftste Imbiss der Stadt? Scharfe Sauce gibt es hier jedenfalls in zehn verschiedenen Schärfegraden. Man muss sie aber nicht probieren. Es gibt auch ganz normale Currywurst.

Der Imbiss in der Osloer Straße/Ecke Prinzenallee verkauft eine Currywurst, die selbst gestandenen Männern die Tränen in die Augen treibt. Beim Wettessen qualifizieren sie sich für den „schärfsten Club der Welt“. Ein Beitrag aus dem Kiezmagazin „Soldiner“ über den schärfsten Imbiss der Stadt.