Geld für marode Schulen im Wedding

Grafik: Hensel
Neu­bau oder Sanie­rung? In die Wed­din­ger Schu­len sol­len Mil­lio­nen flie­ßen. Gra­fik: Hensel

Nun geht es zur Sache. 5,5 Mil­li­ar­den Euro ste­hen durch die Schul­bau­of­fen­si­ve des Senats bereit, um in den nächs­ten zehn Jah­ren an Ber­li­ner Schu­len ver­baut zu wer­den. Groß­pro­jek­te im Wed­ding sind der Neu­bau einer Ober­schu­le neben der der Albert-Gutz­mann-Grund­schu­le und ein Plan­spiel zu einem Neu­bau in der Sel­ler­stra­ße. Auch der Scha­dens­fall Ernst-Reu­ter-Ober­schu­le wird teu­er. Zwei bestehen­de Grund­schu­len erhal­ten zusätz­li­che Modul­bau­ten. In die­sem Bei­trag steht, wie viel jede Wed­din­ger Schu­le bekom­men soll.

Ausgezeichnet! Mehrweg für die Beuth Hochschule

Bei der Becheraktion an der Beuth Hochschule. Ausgezeichnet mit dem Umweltpreis Mitte
Bei der Becher­ak­ti­on an der Beuth Hoch­schu­le. Foto: RZE

Wie sinn­voll sind Papp­be­cher für Kaf­fee & Co, die nur weni­ge Minu­ten benutzt wer­den und dann Abfall sind? Stu­die­ren­de der Beuth Hoch­schu­le für Tech­nik haben sich mit dem Pro­blem beschäf­tigt und Ideen für eine nach­hal­ti­ge­re Lösung ent­wi­ckelt. Initia­tor war der selbst ver­wal­te­te stu­den­ti­sche Rat für Zukunfts­wei­sen­de Ent­wick­lung (RZE). Für sei­ne inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jek­te ist der Rat gera­de mit dem Umwelt­preis Mit­te, Son­der­preis Nach­hal­tig­keit aus­ge­zeich­net wor­den. Ins­ge­samt wur­den elf inno­va­ti­ve Umwelt­pro­jek­te geehrt.

Weddingmelder-Wochenschau #27/17

Der Ber­li­ner Senat tag­te am Diens­tag publi­kums­wirk­sam im Wed­ding, und zwar in der Beuth Hoch­schu­le. Die aus allen Näh­ten plat­zen­de frü­he­re TFH wür­de ganz beson­ders unter einer Tegel-Offen­hal­tung lei­den, denn das Ter­mi­nal­ge­bäu­de ist als zwei­ter Stand­ort vor­ge­se­hen. Die Alter­na­ti­ve: die Zahl der Stu­di­en­plät­ze müss­te stark ver­rin­gert werden.

Bei Bau­ar­bei­ten wur­de am Mitt­woch eine Bom­be gefun­den. Die Ent­schär­fer der Poli­zei haben an der Lynar­stra­ße sofort reagiert und dafür gesorgt, dass es ganz schnell wie­der vor­bei war. Und was sorgt sonst noch so für Bom­ben­stim­mung? Es steht in unse­rer Wochenschau. 

Umweltpreis für die Kümmerer aus der Nachbarschaft

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Bezirks­stadt­rä­tin Sabi­ne Smen­tek (rechts) über­gibt den Umwelt­preis Mit­te an die Küm­me­rer vom Vinetaplatz.

Grün ist der Wed­ding. Aber ist er auch umwelt­be­wusst? Klar ist er das, wenn auch nicht über­all. In Schu­len, in Kitas, aber auch in so man­chem pri­va­ten Wohn­zim­mer im Stadt­teil wer­den immer wie­der gute Ideen ent­wi­ckelt, die (auch) der Umwelt die­nen. Seit mehr als 20 Jah­ren wer­den die krea­tivs­ten und enga­gier­tes­ten Umwelt­ver­bes­se­rer mit dem Umwelt­preis Mit­te aus­ge­zeich­net. Bei der Ver­lei­hung am Mitt­woch (29.6.) waren wie­der beson­ders vie­le Preis­trä­ger aus Wed­ding und Gesund­brun­nen dabei.

Café Klosterhof: Entspannen und Nachbarn treffen im Paul Gerhardt Stift

Paul Gerhardt Stift Klosterhof StadtteilzentrumEs ist nicht über­trie­ben, das Café Klos­ter­hof im Stadt­teil­zen­trum des Paul Ger­hardt Stifts in der Mül­ler­stra­ße 56–58 als grü­ne Ruhe­oa­se zu beschrei­ben. Das mag zunächst ver­wun­dern, denn Bewoh­nern des Afri­ka­ni­schen Vier­tels ist die Mül­ler­stra­ße als geschäf­ti­ge Ein­kaufs­stra­ße bekannt, doch biegt man in den Innen­hof des Stifts ein, ändert sich die Atmo­sphä­re schlag­ar­tig. Der Besu­cher betritt ein grü­nes Are­al, durch­zo­gen von alten neo­go­ti­schen Back­stein­häu­sern, das deut­lich ruhi­ger erscheint als die Hauptstraße.