Müll vermeiden. Müll richtig entsorgen

Eine gelbe große MülltonneDie Ankündigung, die Glastonnen von den Berliner Hinterhöfen abzuziehen und durch die wenigen „Iglus“ auf den Straßen zu ersetzen, hat auch viele Weddinger erschrocken. Sowieso scheinen wir Deutschen zwischenzeitlich von den „Weltmeistern im Mülltrennen“ zu Plastikmüll-Junkies mutiert zu sein. Daher fragen sich immer mehr Menschen: Wie können wir weniger Müll entstehen lassen und wie wird er eigentlich richtig getrennt?

Die Sache mit den Einkaufswagen

Seit gut zwei Jahren haben einige Discounter, Supermärkte, Möbelhäuser und Baumärkte in bestimmten Teilen des Weddings ein gravierendes Problem: Einkaufswagen-Diebstahl. Denn dieses praktische Gefährt wird vielerorts schon lange nicht mehr nur im Geschäft selber genutzt, sondern dient scheinbar auch vielen Weddingern als Transporthilfe, Umzugswagen, Möbel, Mülltonne, Schlafplatz , Grill, Taxi oder Wertanlage. Manchmal stehen sie auch unmotiviert in Grüppchen auf den Gehwegen herum. Warum das nicht nur ein optisches Ärgernis ist, erfahrt ihr hier. Eine Bildersammlung gibt es am Ende des Textes.

Kommentar zur Lebensmittelverschwendung

Meinung Es war einer dieser Abende, an denen alles mit einem unverfänglichen Gespräch zwischen Fremden begann und mit einer leeren Weinflasche endete. Irgendwann drehte sich das Gespräch um die Verschmutzung der Meere, Klimawandel und das eigene Konsumverhalten. Hitzig wurden Maßnahmen debattiert, für die jedoch immer ein Gegenargument in irgendeinem Teil der Wertschöpfungskette lauerte. Fast zynisch schauten wir alle auf die leere Flasche Wein, bis sich eine der Beteiligten verabschiedete: „Das, was momentan passiert, ist schrecklich, aber was kann ich tun?“

Mit einer App Weddinger Lebensmittel retten

Jährlich werden mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit weggeworfen. Die App Too Good To Go versucht dem entgegenzuwirken, indem Betriebe überschüssiges Essen kurz vor Ladenschluss zu einem günstigeren Preis anbieten. Besonders Cafés, Supermärkte und Bäckereien im Wedding stehen nun im Fokus des Managements. Bereits 17 Betriebe – darunter Cafés, Ketten und Caterer – haben ein Profil in der App. 

Bitte putz unsere Grünflächen, liebe Stadtreinigung!

Mitarbeiter der Stadtreinigung reinigen eine Grünfläche. Foto: BSR
Mitarbeiter der BSR reinigen eine Grünfläche – leider nicht im Wedding. Foto: BSR

Meinung Ich freue mich für den Lustgarten, ich freue mich für den Monbijoupark und ich freue mich für den Volkspark am Weinbergspark! Diese Flächen im Bezirk Mitte haben das große Los gezogen, sie werden seit dem 1. Juni regelmäßig von den Männern in Orange besucht. Der Pilotprojekt Parkreinigung der Berliner Stadtreinigung (BSR) wurde nämlich gerade auf 46 Parks, Grünflächen und Spielplätze erweitert. Vorher waren es 16 Berliner Parks, die von der BSR gereinigt wurden. Im Umfeld der Pilotflächen gab es bisher viel Lob für die Neuerung.

Eine Frage: Sind wir im Wedding dreckig?

Meinung Als ich vor fast drei Jahren in den Wedding zog, war das keine Liebe auf den ersten Blick, aber eine auf den zweiten. Die soll ja bekanntermaßen länger halten als die rosarote Wolkenverliebtheit, bei der man schnell einer Selbsttäuschung erliegt beziehungsweise allerlei Illusionen. Und was danach kommt, ist schnöde Ernüchterung. Bei mir und dem Wedding war es genau anders herum. Am Anfang stand die Ernüchterung, dann wuchs eine Liebe auf den zweiten Blick.

Was, wann, wo Wedding (23. Woche)

Yoga im Park oder ein erster Kinobesuch für die Dreijährige, so mit gedimmtem Licht und reduzierter Lautstärke? Comedy, Kiezspaziergang, Tango, Brotbacken im Garten oder Problemprinz aus dem Wedding? Hach, wir können uns mal wieder nicht entscheiden. Und ihr, zu welchen Veranstaltungen im Wedding wollt ihr gehen? Wir haben die Möglichkeiten zusammengestellt.

Weddingmelder-Wochenschau #50/17

Die letzte Wochenschau in diesem Jahr bietet noch einmal das Themenspektrum auf, das den Wedding ausmacht. Wettermäßig ist es natürlich im Dezember kalt. Nicht eiskalt, aber kalt genug, um zu frieren. Vor allem, wenn wie in der Stralsunder Straße die Heizungen wochenlang ausfallen. Die Weddinger Mieter müssen ja schon so einiges hinnehmen, aber eben doch nicht alles, wie ein Urteil des Bundesgerichtshofs ergab. Und was ist sonst so los? Es steht in der Wochenschau.