Füttern an den Weddinger Seen verboten

Graureiher am Möwensee (C) Katja Witt

Im Volkspark Rehberge und im Park am Plötzensee ist das Füttern von Wildtieren künftig grundsätzlich verboten. Das beschloss das Bezirksamt Mitte im Januar. Ähnliche Regelungen gelten auch für den Großen Tiergarten sowie das Engelbecken und den Luisenstädtischen Kanal. Dort werden jetzt entsprechende Hinweisschilder angebracht.Zwar sind sich Natur- und Tierschützer grundsätzlich darin einig, dass man freilebende Tiere in der Stadt nicht füttern sollte. Aber verboten ist das in Berlin bislang nicht – oder besser gesagt: nicht so richtig eindeutig.

Besondere Aussichtspunkte im Wedding

Rundblick Wedding Leo Amtsgericht
Blick auf den Wedding und Teile des Gesundbrunnens von der Humboldthöhe aus

Sich über die Stadt erheben, den Blick in die Ferne schweifen lassen oder einfach den Sonnenstrahlen beim Funkeln auf dem Wasser zuschauen: im Wedding und in Gesundbrunnen gibt es unzählige, bekannte und auch weniger bekannte Stellen mit besonders schönen Aussichten…

Rehberge: Entenpfuhl und Sperlingsee verlanden langsam

Sperlingsee2 (C) Frank Müller
Foto: Frank Müller

Am östlichen Rand des Volksparks Rehberge befinden sich drei eiszeitliche Rinnenseen, die gestalterisch in die Grünanlage integriert sind: der größere Möwensee, der Sperlingsee und der kleinere Entenpfuhl – direkt hinter der Freilichtbühne. Im Möwensee leben zahlreiche Fische, Enten, Blesshühner und andere Vogelarten. Sogar Graureiher kommen regelmäßig “zu Besuch”. Doch die beiden anderen Seen sind biologisch fast tot. Im Sperlingsee gibt es inzwischen nur noch vereinzelt Frösche; vor wenigen Jahren gab es dort noch eine große Kolonie. Der Entenpfuhl ist bereits völlig ausgestorben und verwaist.

Weddingwoche #32: Nasse Füße im Wedding

Strandbad PlötzenseeEine unserer wichtigsten Straßen erinnert uns nicht nur im Hochsommer daran, wie viel Wasser es im Wedding gibt: die Seestraße. An ihrem östlichen Ende befindet sich das derzeit wohl beliebteste „Gewässer“ des Ortsteils, das Frei- und Hallenbad Seestraße. Und im Westen liegt der Namensgeber der Straße, der 740 Meter lange und 7 Hektar große Plötzensee. Für die Architektur des Strandbades aus dem Jahr 1928 dürften allerdings wohl die wenigsten Besucher ein Auge haben, denn was kann im Moment schon mit dem weißen Sandstrand des Sees konkurrieren?

Wer den Wedding in diesen heißen Sommertagen nur für eine aufgeheizte Steinwüste hält, kennt sich einfach nicht gut genug aus. Wir haben nämlich auch noch den Möwensee, den Entenpfuhl und den Sperlingssee im Volkspark Rehberge. Und quer durch den Ortsteil fließt seit Menschengedenken die gute alte Panke. Da kann man allerdings ebenso wenig die Füße hineinhalten wie in den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal. Für Abkühlung bietet sich da dann schon eher die hochmoderne Kinderplansche im Schillerpark an. Dem Sponsoren sei Dank, dass die jetzt endlich in Betrieb ist und große und kleine Weddinger nasse Füße bekommen.

Unsere Kolumne „Weddingweisers Woche“ erscheint jeden Samstag in der Bezirksausgabe Wedding des Berliner Abendblatts.

Möwensee: Fußweg befestigt

Nach monatelangen Bauarbeiten ist nun der Uferweg am Möwensee im Weddinger Volkspark Rehberge wieder befestigt. Die hässlichen Bauzäune, die bereits im letzten Winter am Seeufer standen, sind verschwunden. Jetzt, wo wieder das Farbspektakel des Herbstlaubs im Park beginnt, lohnt es sich erst recht, dem Möwensee einen Besuch abzustatten,..