Schlagwörter: Kiezmagazin

Haus Phönix – ein Zufluchtsort für Drogensüchtige

Klaus Großer vorm Haus Phönix in der Koloniestraße. Foto: D. Hensel
Klaus Großer vorm Haus Phönix in der Koloniestraße. Foto: D. Hensel

Das Haus Phönix in der Koloniestraße ist ein Wohnprojekt für Drogensüchtige. Klaus Großer weiß aus eigener Erfahrung, was Sucht bedeutet. Mit dem Projekt hat der den Ausstieg geschafft und engagiert sich heute für die Prävention.

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Junge Lichtburg: Medienwerkstatt zum Ausprobieren

Die Medienwerkstatt "Junge Lichtburg" in der Bellermannstraße. Foto: S. Sallmann
Die Medienwerkstatt „Junge Lichtburg“ in der Bellermannstraße. Foto: S. Sallmann

Die Medienwerkstatt „junge lichtburg“ ist eine von mehreren Lernwerkstätten in der Gartenstadt Atlantic. Gleich hinter dem Gesundbrunnen-Center macht sie verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche.

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Kolonie Wedding: Kunst hinter Schaufenstern

Kata Unger (links) und Susanne Schulze Jungheim vor den Büroräumen des Kolonie Wedding e.V. in der Soldiner Straße.
Kata Unger (links) und Susanne Schulze Jungheim vor den Büroräumen des Kolonie Wedding e. V. in der Soldiner Straße.

Mit einem Netzwerk von über 30 Projekt- und Ausstellungsräumen ist die Kolonie Wedding über die Landesgrenzen hinaus in der Kunstszene bekannt und geschätzt.

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Neu im Brunnenviertel: das kleine Kiezmagazin

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Das Cover der ersten Ausgabe des neuen Magazins.

Es ist klein, bunt und neu: gerade ist die erste Ausgabe des Kiezmagazins „brunnen“ erschienen. Am Sonnabend (12.9.) wird das Heft zwischen 15 und 19 Uhr auf dem Kiezfest in der Strelitzer Straße im Brunnenviertel verteilt. Mit dem Weddingweiser kooperiert die neue Redaktion. Viele Beiträge werden auch auf dem Blog veröffentlicht.

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Menschen helfen Menschen: Lebensmittel für Bedürftige

MHNEssen1Der Verein Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V. aus dem Soldiner Kiez unterstützt Einzelpersonen und Familien mit geringem Einkommen mit Lebensmitteln, aber auch mit Dingen des täglichen Bedarfs. Gegen eine geringe Gebühr kann sich jeder, der nachweislich unter der Armutsgrenze lebt (Leistungsbezieher, Rentner, Studenten, aber auch Selbstständige), für einen kleinen Betrag Lebensmittel abholen.

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Halal für Anfänger

Der türkische Koch bei der Arbeit.
Der türkische Koch bei der Arbeit.

“Ich kann nicht türkisch kochen“, sagt der türkische Koch. Die türkische Küche sei zu vielfältig. Aber als er Kind war, aßen er und seine Großeltern „schön schleimigen“ Mais und getrocknete grüne Bohnen, „wie beim Kaffee, die Bohnen müssen erst geröstet werden, schmeckt dann viel besser“. Bauernessen sagt er dazu.

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Die Macht der Buchstaben

Assibi Wartenberg (linkes Bild, Mitte) beim Kleingartenverein im afrikanischen Viertel.
Assibi Wartenberg (Mitte) beim Kleingartenverein im Afrikanischen Viertel.

Togisch? Togianisch? Sagt es nicht schon viel aus, wenn wir für ein Land nicht einmal das dazugehörige Adjektiv kennen? Wieso ist es für uns ganz normal, „afrikanisch“ essen zu gehen, obwohl wir die Pizza vom Italiener um die Ecke wohl kaum als „europäische“ Küche bezeichnen würden? Assibi Wartenberg ärgert sich über diese Verallgemeinerung. In der Prinzenallee 33 betreibt die junge Frau aus Togo das „Relais de Savanne“: ein kleines Restaurant, das westafrikanische Gerichte anbietet, die mit der Küche Kenias oder Südafrikas genauso wenig zu tun haben wie mit der deutschen. Lecker sind sie aber allemal: Yamswurzel, Couscous und Kochbananen stehen auf der Karte. Nicht ohne Stolz präsentiert die Chefin des Hauses das bunte Chaos aus frischen Zutaten, das in ihrer Küche herrscht. Immer öfter werden die dort gekochten Speisen auch für Caterings gebucht, erzählt sie.

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Ballsaal-Studio: Ein Tanz mit der Zeit

ballsaalIm Eingangsbereich türmen sich Geschenke und Blumenschmuck: Die gestrige Hochzeit war ein voller Erfolg. Mit müden Augen räumt das frischgebackene Brautpaar nach und nach die Überreste des Festes ins Auto. Bis spät in die Nacht haben sie getanzt. Kein Wunder, bei dem Ambiente. Stolz zeigt Sabine Atzberger-Göbel den prunkvollen Ort des Geschehens: der Ballsaal in der Wriezener Straße im Soldiner Kiez. Es ist, als ob man eine andere Welt betritt – auch wenn eine junge Frau mit Mop gerade eifrig über den Parkettboden wischt, um diese Welt wieder zum Glänzen zu bringen.

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