Baukunst der Nachkriegsmoderne – auch im Wedding

Die Dankeskirche (Quelle: E.Elfert)
Die Dan­kes­kir­che (Quel­le: E.Elfert)

In kei­nem ande­ren Bezirk schei­nen sich die Städ­te­pla­ner der Nach­kriegs­jah­re so radi­kal über die his­to­ri­sche Stadt hin­weg gesetzt zu haben wie im Wed­ding. Um dem Bezirk sei­ne Zweit­klas­sig­keit zu neh­men und den Bevöl­ke­rungs­rück­gang zu stop­pen, so jeden­falls die his­to­ri­schen Quel­len, soll­te der Wed­ding radi­kal umge­baut wer­den. Allei­ne im soge­nann­ten Brun­nen­vier­tel wur­den im Rah­men von Sanie­rungs­pro­gram­men Wohn­ein­hei­ten von ca. 50.000 Bewoh­nern ohne Not dem Erd­bo­den gleichgemacht.