Hochbetrieb in der Fabrik Osloer Straße

Die Fabrik Osloer Straße. Foto: FOS e.V.
Die Fabrik Osloer Straße. Foto: FOS e.V.

Die Fabrik Osloer Straße ist seit 30 Jahren ein etabliertes Zentrum für soziale und kulturelle Arbeit. Das ganze Jahr über finden hunderte Veranstaltungen auf dem Gelände in der Osloer Straße 12 statt. Am Freitag (7.9.) und am Wochenende (8./9.9.) können Besucher und Besucherinnen viele der Möglichkeiten, die die Fabrik Osloer Straße bietet, gebündelt erleben.

Wedding und Moabit gegen Rassismus

Zusammen gegen Rassismus in Wedding & Moabit LogoFast 50 Initiativen, Gruppen und Einrichtungen aus dem Wedding und aus Moabit setzen zusammen ein Zeichen gegen Rassismus und die wachsende Ausgrenzung in der Gesellschaft. Vom 10. bis 26. März laden sie unter dem Motto „Zusammen gegen Rassismus“ zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Die Reihe findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Ein Wegweiser für Engagierte

Anna Asfandiar berät Ehrenamtliche zu freiwilligem Engagement.

Wird die Welt immer schlechter, die Menschen immer egoistischer? Anna Asfandiar kann einen zunehmenden Egoismus zumindest für Wedding und Gesundbrunnen nicht bestätigen. Bei ihr stehen seit zehn Jahren Menschen Schlange, die sich für das Gemeinwohl einsetzen möchten. In ihrer Freizeit und kostenlos. Anna Asfandiar bringt mit der Freiwilligenagentur ehrenamtliche Helfer mit Initiativen und Vereine aus dem Stadtteil, die Unterstützung nötig haben, zusammen. Jetzt wird das Beratungsangebot des Vermittlungsprojekts ausgeweitet.

Wer hilft der Freiwilligenagentur Wedding?

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Anna Asfandiar berät Tilo Kempfer vom Verein panke.info.

Eine Kirchengemeinde im Wedding braucht Unterstützung bei der Essensausgabe. Gesucht werden auch ein Leiter für eine Seniorentanzgruppe, ein Nachhilfelehrer für Englisch/Französisch und ein Freiwilliger, der Sportangebote in einem Wohnheim für geistig behinderte Erwachsene anbietet. Anna Asfandiar von der Freiwilligenagentur Wedding könnte viel tun für den Wedding. Seit 2006 bringt sie ehrenamtliche Helfer und Kiezinitiativen zusammen. Doch weil die Förderung zum Ende vergangenen Jahres ausgelaufen ist, hat die Agentur kein Geld mehr für Annas Vermittlungsarbeit und steht vor dem Aus.

Die Kolumne: Freiwilligenagentur braucht Hilfe

Wer sich in Wedding ehrenamtlich engagieren will, aber nicht weiß, wie er ein passendes Projekt finden soll, wendet sich an die FreiwilligenAgentur Wedding. Die vermittelt Suchende an 250 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte. 2014 feierte die Agentur zehnten Geburtstag. Ein Jubiläum mit Beigeschmack: Jetzt gilt sie nicht mehr als förderwürdig, ihr droht das Aus. Nun sucht die FreiwilligenAgentur Freiwillige, die finanziell helfen. Vielleicht sind’s ja die gemeinnützigen Projekte und Einrichtungen, die bislang von der Vermittlungsarbeit so sehr profitierten …?

Autor: Ulf Teichert
Die Kolumne erscheint ebenfalls jeden Samstag im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding.

NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Alte Werkstatt, 1. Hof (EG)
Osloer Straße 12, 13359 Berlin

Sprechzeiten: Dienstag, 17.00 – 19.00 Uhr & Donnerstag, 13.00 – 15.00 Uhr

Anlaufstelle für Alltagshelden: Die Freiwilligenagentur Wedding

Es war das 10-Jahres-Jubiläum, das dem Team von der Freiwilligenagentur Wedding mal wieder gezeigt hat, wie wichtig ihre Arbeit ist. Die Statistik spricht für sich selbst: Über 2.500 Beratungsgespräche wurden in den letzten zehn Jahren geführt und 750 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen an über 250 Kooperationspartner vermittelt. Die Agentur am Gelände der Fabrik Osloer Straße berät und begleitet Weddinger, die sich für ihren Bezirk aktiv engagieren wollen – ein Beitrag aus dem neuen Kiezmagazin „Soldiner“.

Die Kolumne: Mitmachen ist cool

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Mitmachen ist cool! Das beweist wieder die neue Ausgabe vom Kiezmagazin „Soldiner“, das eben erschienen ist. Das Schöne an dem Heft ist zum einen, dass die zwölf wirklich toll gestalteten Seiten tatsächlich Ergebnis eines Mitmach-Projektes sind, an dem sich Bewohner und Nachbarn des Soldiner Kiezes beteiligt haben. Übrigens unter tätiger Mithilfe meiner Weddingweiser-Kollegin Dominique Hensel. Zum anderen werden im „Soldiner“ diverseste Möglichkeiten vorgestellt, sich im Bezirk und im Kiez tatkräftig einzubringen. Wem das Engagement gegen Plastiktüten zu wenig ist, kann sich ja bei der Freiwilligenagentur Wedding, beim Verein panke.info oder in den Bewohnergremien der Quartiersmanagements einbringen und auf diese Weise mitmachen und vor allem -gestalten.

Autor: Ulf Teichert

P.S. Und der Weddingweiser wird als Mitmach-Projekt in dieser Ausgabe des „Soldiner“ ebenfalls vorgestellt…

Dem Dreck selbst etwas entgegensetzen

Der Frühling lockt die Weddinger aus ihren Wohnungen ins Grüne. Neben den Parks findet man auch auf dem Panke-Grünzug das eine oder andere schöne Fleckchen, wo man die Sonne genießen kann. Doch im Buschwerk oder am Uferstreifen zeigen sich nicht nur pflanzliche Frühlingsboten, sondern auch der ganze Müll eines Winters. Warten, dass der von allein verschwindet, kann man oft lange. Der aufmerksame Bürger kann es der Stadtreinigung überlassen, den Unrat aufzusammeln, denn die BSR hat ein Dreckeckentelefon eingerichtet und rückt an, wenn es sich so richtig lohnt. Wenn das alles nicht hilft, heißt es selbst zupacken.

Thorsten Haas bei einer Putzaktion im Jahr 2011
Thorsten Haas bei einer Putzaktion im Jahr 2011

„Gleich drei Putzaktionen werden wir in diesem Frühling an drei Abschnitten der Panke durchführen“, sagt Thorsten Haas von panke.info e.V. Auftakt wird die Aktion am Montag, den 16. April um 14:00 Uhr vor der Uferstraße 12 (Kino am Ufer) sein. Am Donnerstag den 19. April ebenfalls ab 14:00 Uhr wird die Wildnis vor der Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Straße 1, gesäubert. Diese Aktion findet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Wedding statt. Beim anschließendem Kaffee wird der achte Geburtstag der Freiwilligenagentur gefeiert.

Dreck weg an der Panke heißt es zum Abschluss am 23. April im Rahmen der Kampagne „Schön und Gut, Sauberkeit im Soldiner Kiez“. Stadtrat Carsten Spallek nutzt den Termin, um selbst zuzupacken und somit das eine oder andere schöne Fotomotiv für die Presse zu bieten. Treffpunkt ist die Panke-Fußgängerbrücke an der Gotenburger Straße um 16:00 Uhr. Um 18:00 Uhr wird die Aktion auf dem Abenteurspielplatz Panke (Gottschalkstraße Ecke Wilhelm-Kuhr-Straße) mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.

 

 

 

Kinder helfen tatkräftig, das Panke-Ufer vom Dreck zu befreien
Kinder helfen tatkräftig, das Panke-Ufer vom Dreck zu befreien

Für die Vorbereitung und Durchführung der Aktionen braucht panke.info natürlich jede Menge freiwillige Helfer. Nicht nur mit Greifern und Handschuhen: „Gesucht werden Menschen, welche die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und beispielsweise Flyer verteilen“ erzählt Thorsten Haas. Gern gesehen sind auch Kuchenspenden. Wer die Aktionen fotografisch dokumentieren möchte, kann sich ebenfalls an panke.info wenden. Da auch Kindergärten und Schulen an den Aktionen beteiligt sind, können sich auch Freiwillige bei der Betreuung der Kinder einbringen. „Und selbstverständlich werden viele helfende Hände für die Durchführung der Putzaktion entlang der Panke gebraucht“, betont Thorsten Haas noch einmal. Darum geht es letztendlich ja: dem Dreck selbst etwas entgegenzusetzen.

Veranstaltungstipp: Mit dem Grünflächenamt ins Gespräch kommen

Am 16. April um 12:30 laden das Kino am Ufer und der Verein panke.info zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung im Kino am Ufer, Uferstraße 12, ein. Herr Kube und Herr Ruth vom Grünflächenamt Berlin-Mitte beantworten die Fragen der Anwohner zum Thema Baumfällungen, Pflanzenrodungen und zur geplanten Umgestaltung der Panke. Interessierte sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen. Im Anschluss an die Veranstaltung findet um 14:00 Uhr eine Putzaktion am Grünstreifen der Panke statt. Hierfür werden noch freiwillige Helfer gesucht. Müllbeutel und Zangen werden durch die BSR gestellt.