Hanoi St.16: Fusions-Küche mit Straßenatmosphäre

Einmal Berlin – Hanoi und zurück bitte. Vietnamesisches oder indonesisches Essen kennt man. Aber bei diesem Lokal handelt es sich um etwas Besonderes. Schon aus der Entfernung erkennt man es. Das Logo prangt an einer aufrecht stehenden rot-weißen Schranke neben einem altem Propaganda-Lautsprecher. Auf den letzten Metern wandert der Blick über die Terrasse und entdeckt bunte Lampions, einen strahlend grünen Terrassenzaun, Massivholzmöbel und einen Roller. Wer denkt, dass das schon etwas Besonderes ist, wird spätestens beim Betreten des Restaurants sein wahres Wunder erleben.

2 in 1: Koreanischer oder japanischer Mittagstisch

koreanisch japanisches Restaurant
Fast läuft man daran vorbei

Im Wechsel: Endlich kann man unter der Woche in Gesundbrunnen gut und authentisch asiatisch essen. Dabei wechseln sich die koreanische und japanische Küche ab. Es gibt zwar jeweils nur ein Menü am Tag, doch das unscheinbare Mini-Restaurant mit zwei Namen in der Prinzenallee ist ein echter Geheimtipp.

SPICE: Vietnamesisch essen im Wedding

Wer gerade keine Reise nach Vietnam antreten kann, aber trotzdem voller Fernweh steckt, sollte dem Spice in der Föhrer Straße einen Besuch abstatten. Nicht nur das Essen, sondern auch das Flair wirken authentisch – wuselig, ungezwungen und gemütlich familiär. An warmen Tagen kann man sich draußen an Holztische setzten und den Trubel Weddings beobachten. Bei kühlerem Wetter sitzt du drinnen, wo es allerdings nur vier Tischchen gibt. Das bedeutet, dass man kuschelig mit anderen Besuchern zusammen speist – eben unverfälscht vietnamesisch.

Die besten indischen Restaurants

Indisches Essen Papadam

Die indische (und die ihr in Teilen sehr ähnliche pakistanische) Küche lebt von ihrer großen Auswahl an vegetarischen Gerichten und vom Reichtum an Gewürzen und scharfen Soßen. Gerade im Wedding gibt es seit Jahren die ganze Bandbreite an Imbissen und Restaurants, die die Unterschiedlichkeit des riesigen Subkontinents abbilden. Es lohnt sich, alle hier vorgestellten Restaurants einmal auszuprobieren.

Das Malör – Crêperie und Kaffeekeller

Blick ins Malör. Foto: Sandy Stöckel
Blick ins Café. Foto: S. Stöckel

Dank einer Taube fand eine der französischsten Erfindungen seit dem Croissant Einzug in den Wedding. Die herzhafte Version von Crêpes – sogenannte Galettes – markieren einen neuen kulinarischen Lichtblick im Bellermannkiez.  Mit dem Malör ist ein DIY-inspiriertes Cafe in die Straße gezogen, das sich von außen durch seine aufmerksam zusammengeschusterte Holz-Deko hervortut.

Louis Alfons: Auf den Burger gekommen

Neuer Burger hier, bester Burger da. Überall sprießen seit einiger Zeit die Burger-Läden aus dem Boden. Mal zu Recht als Non-Plus-Ultra-Burger betitelt, Mal eher zum Scheitern verurteilt. In der Gerichtstraße 60 hat ein Laden eröffnet, das Louis Alfons. Hier gibt es Burger, Steak, Suppe und Salat. Wobei Burger im Mittelpunkt des Angebots stehen. Ein Besuch im neuesten Burger-Laden des Wedding.

Kebap House: Liebesbrief an einen Döner

Limo, Frühstück und Geschichte im Rosa Parks Café

Wo bis vor einiger Zeit noch das Café Herr Bielig die Bewohner der Soldiner Straße mit Kuchen, Eis und Deftigem versorgte, befindet sich jetzt das Rosa Parks Café. Einige kennen Rosa Parks vielleicht als Figur aus der Bürgerrechtsbewegung in den USA der 50er/60er Jahre. Andere kennen wahrscheinlich auch Rosa Parks‘ Haus in der Wriezener Straße, unweit des Cafés. Wieder anderen sagt der Name des neuen Cafés im Moment vielleicht nichts, aber man lernt ja nie aus.