Das müsst ihr zur S-Bahn-Sperrung wissen

Bauarbeiten auf einer Schiene
S-Bahn-Bauarbeiten. Foto: Andrei Schnell

Für S-Bahn-Fahrgäste kommt es dicke: Zwischen Schönhauser Allee und Greifswalder Straße werden die Gleise ausgetauscht. Das bedeutet umfangreiche Einschränkungen für die Dauer von sechs Wochen, die sich auch auf Gesundbrunnen und Bornholmer Straße auswirken. Es gibt einen Ersatzverkehr mit Bussen. Trotzdem dürfte sich für die meisten, die sonst am Bahnhof Wedding und in Gesundbrunnen in Richtung Osten zusteigen, eine weiträumige Umfahrung der Baustelle lohnen.

Sagt dem Stau adé, Weddinger!

Reifen; Fahrrad. Foto: Sulamith Sallmann
Foto: Sulamith Sallmann

Meinung Irgendwo zwischen dem Virchow und der Müllerstraße kommt der Verkehr im Wedding durch Baustellen dauerhaft zum Erliegen. Nicht nur in den Stoßzeiten an Werktagen, sondern inzwischen auch am Wochenende. Alternative Verkehrsmittel? Eine Aktion des Klima-Bündnisses der europäischen Städte kommt gerade zur rechten Zeit: Stadtradeln.

Die Moabit-Weddinger-Achterbahn

Beobachtungen eines Baustellen-Kiebitzes

Der berühmte „Overfly” ist keine Abschussrampe für eine Rakete, auch keine Skisprungschanze,  sondern die Rampe für die Überführung der kommenden S 21 vom Hauptbahnhof über die Perleberger Straße, den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und der Tegeler Straße zum Bahnhof Wedding. Ein Meisterwerk der Statik und Architektur. In weiser Voraussicht auch schon mit ausreichenden  zukünftigen Graffitiflächen versehen. Mehr dazu, sehr detailliert, vom Baustellenkiebitz, Ehlert Puvogel.

Staufalle für Weddinger – das nervt!

Stausymbol (Quelle: Wikimedia Commons)

Meinung Wer mit dem Auto in den Sommerferien in den Urlaub fährt, der steht im Stau. Das weiß jeder. Neuer dagegen ist diese Weddinger Wahrheit: Wer mit dem Auto nicht in den Urlaub fährt, steht auch im Stau. Das liegt an den alten und den neuen Baustellen, die Staus bringen, die sich auch in unserem Stadtteil bemerkbar machen: an der Bösebrücke und bis 21. August an der Rudolf-Wissell-Brücke. Und die nerven uns noch mehr als dieser verregnete Sommer!

Weddingwoche #27: Ruhestörung

Baustelle am Bahnhof GesundbrunnenLiebe Bahn, gestern kam ich mal wieder am Bahnhof Gesundbrunnen vorbei. Du weißt schon, dieser Bahnhof, der seit längerer Zeit ein Empfangsgebäude erhalten soll. Du hast dort vor ein paar Monaten mal einen Bauzaun abgestellt, hinter dem seither Friedhofsruhe herrschte. Doch gestern konnte ich dort ein lautes Rattern und Hämmern hören. Zuerst dachte ich, du wärst inzwischen dazu übergegangen, den Vorplatz des Bahnhofs mit Baustellengeräuschen von CD zu beschallen, damit es nicht zu lästigen Fragen über den Sinn des Zauns kommt. Aber dann sah ich sie: Richtige Baumaschinen, die dort richtigen Asphalt wegmeißelten.

Soll das heißen, der Bau der Wartehalle beginnt jetzt tatsächlich? Bist du dir sicher, Bahn, dass es nicht zu heiß oder zu kalt, zu trocken oder zu feucht ist, um jetzt schon mit dem Bau anzufangen? Du weißt doch am besten, wie schnell ein laufender Betrieb wieder zum Stillstand kommt. Wie? Es liegen noch gar nicht alle Baupläne vor? Schön, dann haben wir die Oase der Stille, in die du den sonst so hektischen Platz verwandelt hast, ja bald wieder zurück. Ach, und noch etwas, Bahn: Wenn du wirklich daran glaubst, die Halle würde in einer fernen Zukunft nicht nur errichtet, sondern anders als der Flughafen auch tatsächlich eröffnet werden, dann schlage doch am besten jetzt schon mal den Begriff „Brandschutz“ nach. Nur so als Tipp.