Falafel Dream 2010: Imbiss im Bus in der Müllerstraße

Imbissbus, Falafel
Der Imbissbus in der Müllerstraße. Foto: Oertel

Der BVG-Bus vom Café Pförtner an den Uferhallen hat Konkurrenz bekommen. Seit dem Anfang des Jahres steht in der Müllerstraße ein Linienbus der Firma MAN direkt neben der Agentur für Arbeit. Der stolze Besitzer: Wael, der seine „Falafel Dreams“ nun in einem zum Imbiss umfunktionierten Bus aus dem Jahre 1976 kredenzt. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben: Wael macht aus der profanen arabischen Falafel durch die Zugabe verschiedener Ingredienzien wie Kirschen oder indischen Teigtaschen einem wahren Kichererbsen-Traum. Nach eigenen Angaben kommt er dabei auf 36 Geschmacksrichtungen, seine beliebten Soßen eingeschlossen.

„Kandil-Bei Mama“ – Gäste willkommen

Ehepaar Akil Falafel Imbiss Bei Mama
Das Ehepaar Akil in Aktion

Manchmal braucht es kein großes Restaurant mit einer aufwendig gestalteten Einrichtung. Ein Wohlfühlfaktor kann auch durch eine freundliche und aufmerksame Bedienung und vor allem durch Essen, das geschmacklich überzeugt, entstehen. Im „Kandil-Bei Mama“ in der Weddinger Triftstraße trifft genau das zu.

Syrische Küche im Wedding – Mandi in der Seestraße

mandiDer nördliche Wedding ist um eine kulinarische Adresse reicher. In dem lange leerstehenden Imbiss Seestraße Ecke Turiner Straße ist neues Leben eingekehrt. Seit Anfang des Jahres wird hier arabisch gekocht. Ahmad aus Syrien hat sein Restaurant „Mandi“ eröffnet. An einen Imbiss erinnert aber nur noch der große Schriftzug an der Hausfassade. Ahmad serviert kein billiges Fastfood sondern richtig gute arabische Küche.

Syrische Band „Habibi“ – Die positive Kraft der Musik

Band Habibi: Firas, Milad, Nabih + spontane Verstärkung
Band Habibi: Firas, Milad, Nabih + spontane Verstärkung

Etwa drei Monate ist es her, seit Nabih zusammen mit Firas und Milad die Band Habibi – „Liebling“ – gegründet hat. Die drei Männer stammen aus Syrien, Firas und Milad kamen als Flüchtlinge nach Deutschland. Mit ihrer Musik wollen sie ein Stück der Kultur ihrer Heimat präsentieren.

Das Flop-Café: Angenehmes Ambiente trifft arabische Spezialitäten

12006437_460967244112145_1633366064683876461_oMan könnte sagen, dass die Otawistraße auf ihren wenigen hundert Metern zwischen der Togostraße und der Müllerstraße besonders viel Fläche für frische Ideen und kleine Läden bietet. Man könnte auch sagen, der Inhaber der auf der Lüderitzstraße residierenden Flop Bar hat dies erkannt und genau deswegen in der Otawistraße ein gemütliches Café mit gutem Kaffee und selbst gemachten, arabischen Spezialitäten eröffnet. Der Name: Flop Café. Wir haben uns mit den Betreibern über Fairtrade-Kaffee, Kiez und natürlich Mamas syrische Hausrezepte unterhalten.

Phönicia: Falafel statt Döner

Um im Wedding einen guten Falafel zu bekommen, sollte man manchmal auch längere Wege in Kauf nehmen. Seit ein paar Jahren gibt es in der Seestraße Spezialitäten aus Nahost. Inzwischen ist der kleine Laden in libanesischer Hand und bezieht sich namenstechnisch auf die Phönizier, die bekanntlich im heutigen Libanon ihren Siedlungsschwerpunkt hatten. Anders als bei den meisten Falafelläden kann man vor dem Phönicia im Sommer auch schön sitzen.