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Neue Strategie des Bezirksamts:
Hai-Alarm am Plötzensee

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Vor knapp zehn Jah­ren ist der Film „Hai-Alarm am Müg­gel­see“ von Lean­der Hauß­mann und Sven Rege­ner erschie­nen. In der Komö­die geht es um einen ver­meint­li­chen Hai in dem Bade­ge­wäs­ser. Die absur­de Geschich­te mäan­dert sku­ril vor sich hin, der Hai­al­arm wird zu einer Art schrä­gem Wer­be­spot für den See und für Fried­richs­ha­gen, das Stadt­mar­ke­ting läuft zur Höchst­form auf. Die Auf­merk­sam­keit wird so groß, dass man auch am Wann­see einen Hai-Alarm haben möch­te, Wer­bung ist ja nie schlecht. Nun hat in der Rea­li­tät vor kur­zem das Bezirks­amt für den Plöt­zen­see Hai-Alarm aus­ge­ru­fen. Gro­ße bun­te Pla­ka­te mit sti­li­sier­ten Hai­en hän­gen rund um den See. Mit dem Film von Lean­der Hauß­mann hat das nichts zu tun, aber Auf­merk­sam­keit hat die Kam­pa­gne auf jeden Fall erzeugt.

Pla­kat am Plöt­zen­see. Foto: Joa­chim Faust

Das altbekannte Problem

Mit der Kam­pa­gne will das Bezirks­amt auf lau­ni­ge Art und Wei­se dar­auf hin­wei­sen, dass der Plöt­zen­see stark lei­det. Seit Jah­ren klet­tern Bade­gäs­te über die Zäu­ne und baden ent­ge­gen dem Ver­bot im Land­schafts­schutz­ge­biet, zer­tram­peln Pflan­zen, stö­ren die Schwä­ne beim Brü­ten. Dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de oft, auch der Wed­ding­wei­ser schrieb zuletzt vor zwei Jah­ren über das Pro­blem (Unge­brems­tes Wild­ba­den im Plöt­zen­see, Alle Däm­me gebro­chen am Plöt­zen­see). Gesche­hen ist seit­her nichts Erkenn­ba­res, die ver­meint­lich klei­ne Über­tre­tung der Regeln hat sich zur Gewohn­heit ein­ge­schlif­fen. Fakt ist aber: am Plöt­zen­see ist das Strand­bad der ein­zi­ge Ort, an dem legal geba­det wer­den darf.

Frühere Versuche, den See zu retten

Ver­su­che des Bezirks, dem Pro­blem Herr zu wer­den, hat es gege­ben. Sehr erfolg­reich waren sie indes nicht. Anfangs kon­zen­trier­te sich das Amt dar­auf, den See immer wie­der zu rena­tu­rie­ren und vor­sich­ti­ge Hin­wei­se zu geben. Schilf wur­de nach­ge­pflanzt, Nist­käs­ten für Vögel ange­bracht, Schil­der ange­hängt. Dann wur­den höhe­re Zäu­ne um den See gebaut und schließ­lich ein offi­zi­el­les Betre­tungs­ver­bot für die abge­sperr­ten Ufer­be­rei­che aus­ge­spro­chen. Das alles hat zu nichts geführt. In der Coro­na-Zeit wur­de die uner­laub­te Nut­zung des See­ufers noch inten­si­ver. Auch die Stadt­na­tur-Ran­ge­rin­nen konn­ten nur wenig ändern. Sie soll­ten mit den Men­schen am See ins Gespräch kom­men und aufklären.

Neue Strategie des Bezirks soll helfen

Die neue Bezirks­stadt­rä­tin Dr. Almut Neu­mann geht nun einen neu­en Weg. Ihre Stra­te­gie ruht auf drei Säu­len: Prä­ven­ti­on, Kon­trol­len, Alter­na­ti­ven. Zur Prä­ven­ti­on gehö­ren die Pla­ka­te, die kürz­lich am Plöt­zen­see auf­ge­taucht sind. Sie sol­len auf das Pro­blem auf­merk­sam machen. Schon das gefällt nicht jedem, man­che emp­fin­den das als Zumu­tung; die meis­ten Pla­ka­te wur­den inner­halb kür­zes­ter Zeit abge­ris­sen. Nach Aus­sa­ge des Bezirks­amts sol­len aber neue kommen.

Wildbaden wird jetzt teuer

Auch die Ankün­di­gun­gen von Kon­trol­len sind offen­bar kei­ne lee­ren Wor­te. Und die­se offen­ba­ren bereits das Aus­maß des Pro­blems. „Das Ord­nungs­amt kon­trol­liert vor Ort. Erst kürz­lich wur­den mehr als 100 Ver­stö­ße an einem Tag gegen das Bade­ver­bot fest­ge­stellt“, sagt Chris­ti­an Ziel­ke von der Pres­se­stel­le des Bezirks­amts. Woher der Ärger man­cher Wild­ba­den­der kommt, wird klar, wenn man die Ant­wort des Bezirks­amts auf die Fra­gen des Wed­ding­wei­sers liest: „Wer beim Auf­ent­halt an den unbe­fes­tig­ten Ufer­be­rei­chen ange­trof­fen wird, zahlt min­des­tens 50 Euro.“ Das, was in den letz­ten Jah­ren unge­sühnt blieb, wird jetzt teu­er. Da lohnt sich viel­leicht doch ein Ticket fürs Strand­bad! Wobei wir bei Punkt drei der Bezirks­amts-Stra­te­gie ange­kom­men sind.

Angebot zum legalen Baden

„Der drit­te Punkt ist die Schaf­fung von Alter­na­ti­ven zum Baden. Auf Initia­ti­ve von Bezirks­stadt­rä­tin Neu­mann bie­tet das Strand­bad Plöt­zen­see seit neu­es­tem ein Kurz­zeit­ti­cket (2 Stun­den für 2 Euro) an. Das ist aus unser Sicht ein fai­res Ange­bot für alle, die nur ein­mal kurz ins Was­ser sprin­gen möch­ten“, so Chris­ti­an Ziel­ke vom Bezirks­amt. Umge­rech­net: Wer ein Mal beim ille­ga­len Baden erwischt wird, hät­te min­des­tens 25 Mal zwei Stun­den im Strand­bad ganz legal schwim­men können.

Happy End im Film

Am Ende der Kino-Komö­die „Hai-Alarm am Müg­gel­see“ soll der ver­meint­li­che Hai übri­gens durch das Ein­lei­ten gro­ßer Men­gen Bier aus der orts­an­säs­si­gen Braue­rei ver­trie­ben wer­den. Eine rie­si­ge Men­ge Gers­ten­saft schwappt in den Müg­gel­see. Wenn man das bedenkt, dann bleibt zu hof­fen, dass in der Rea­li­tät der Drei­klang aus Prä­ven­ti­on, Kon­trol­len und Alter­na­ti­ven als Stra­te­gie auf­geht und uns die gro­ße Bie­r­ein­lei­tung in den Plöt­zen­see am Ende erspart bleibt. Denn Bier, das trinkt man am Plöt­zen­see doch bes­ser im Strand­bad oder in der Fischer­pin­te als direkt aus dem See 😉

Link zur Kam­pa­gnen­sei­te des Bezirks­amts: Hai-Alarm am Plötzensee

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Jeden zweiten Sonntag gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil. Die gelernte Journalistin schreibt für den Blog gern aktuelle Texte - am liebsten zu den Themen Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat Dominique es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

20 Comments

  1. Ges­tern habe ich erfah­ren, dass der Kurz­zeit­ta­rif nur bis 17 bzw. 18 Uhr gilt. Wer danach baden will, muss 5 Euro Ein­tritt inkl. Frei­ge­tränk zahlen.

  2. Als Anwoh­ne­rin, die auch ein­fach ger­ne in der Son­ne am Ufer liegt fin­de ich 2 Stun­den zu kurz und die Tages­prei­se hal­te ich für lächer­lich hoch. Ich bin nicht über die Zäu­ne geklet­tert, da ich den Zweck die­ser Zäu­ne für durch­aus legi­tim hal­te. Die ein­zi­ge lega­le Bade­stel­le jedoch ent­gelt­lich zu machen, hal­te ich für unso­zi­al. Zu mal mit Strand­bar etc. ja eher eine Par­ty­lo­ca­ti­on als ein Erho­lungs­ort für die Wed­din­ger geschaf­fen wur­de. Mein Vor­schlag also: lega­le, kos­ten­freie Bade­stel­le ein­rich­ten. Not­falls abge­zwackt vom Gelän­de des Strandbads.

  3. Hal­lo

    hier ist der Dritte
    Ist doch völ­lig egal wie hoch oder nied­rig die Prei­se sind . Wer es bezah­len kann geht rein , wer nicht bleibt drau­ßen. Der Drau­ßen Blei­ben­de kann dort baden wo es nix kos­tet – nur eben nicht in einem Natur­schutz­ge­biet !! Frü­her haben die Men­schen das ver­stan­den , haben auch nach einem Pick­nick nicht ihren Müll her­um lie­gen lassen.

    Man hät­te anstel­le von lus­ti­gen Hai-Pla­ka­ten ein ein­zi­ges gro­ßes prä­gen sol­len .… dar­auf könn­te ste­hen das es 1000e kos­tet wer beim Baden im Natur­schutz­ge­biet erwischt wird , ersatz­wei­se Haft wenn er/sie/es das Geld nicht auf­brin­gen kön­nen. Zusätzt­lich 50 Stun­den Sozi­al­ar­beit um den Ver­stand wie­der zu sen­si­bi­li­sie­ren für die Natur

    Es ist schon ein Zei­chen für unse­re Zeit .… hier die Natur zer­stö­ren und kei­ne 200 Meter wei­ter am Mon­tag sich auf dem Asphalt fest­kle­ben und über Umwelt­schutz und Ret­tung der Welt zu dis­ku­tie­ren, weil angeb­lich die Erde zu heiß wird weil wir zu viel Ener­gie in die Luft bla­sen… was noch zu bewei­sen gilt .… aber das ist ein ande­res Thema

    in die­sem Sin­ne genießt den Som­mer und jetzt die Feri­en , ab Herbst / Win­ter wird die Welt ein wenig Anders aussehen

    • Alter­na­tiv könn­te man auch Dich ein­stel­len, Rein­hard. Du könn­test pri­ma den Leu­ten den Kopf waschen, die in der Natur rumtrampeln 😉

      Eine Anmer­kung nur noch von mir: Ich neh­me mal sehr stark an, dass die Leu­te, die sich auf den Asphalt kle­ben nicht die glei­chen sind wie die, die Schwa­nen­ei­er kaputt schla­gen und am Plöt­zen­see über den Zaun sprin­gen. Ist aber nur eine Vermutung…

      Das war Num­mer vier. 🙂

      • Ha der war gut .… 20 Jah­re jün­ger und das könn­te klappen

        Ver­mu­tung könn­te rich­tig sein – hab auch nicht gesagt das das die Sel­ben sind , son­dern eben nur was die Einen zer­tram­peln wol­len die Ande­ren verhindern

        Die , die hier rum­tram­peln sind eher die Glei­chen wie im James-Simon Park u im Monbijoupark !!
        Ist mei­ne Vermutung

        Fünf!

    • „dar­auf könn­te ste­hen das es 1000e kos­tet wer beim Baden im Natur­schutz­ge­biet erwischt wird …“

      Aber erst dann, Rein­hard, wenn es sich um ein Natur­schutz­ge­biet han­deln wür­de. Der Sta­tus des Plöt­zen­sees, inklu­si­ve des Groß­teils des Parks Reh­ber­ge, ist LSG. In Land­schafts­schutz­ge­bie­ten ist das Betre­ten der Land­schaft, inklu­si­ve Gewäs­sern, aller­dings gene­rell gestattet.
      Wäre der Plöt­zen­see NSG, dürf­te an ihm kein Strand­bad betrie­ben werden. 

      Ille­ga­le Müll­ent­sor­gung im LSG (von mir dort schon beob­ach­tet!) wäre schon ein paar Tau­sen­der wert, Baden ist unter die­sem Aspekt nicht ille­gal. Das Betre­tungs­ver­bot der Ufer­be­rei­che stützt sich des­halb auf das Ber­li­ner Grün­flä­chen­ge­setz als Rechts­grund­la­ge, und es kann nur in die­sem Rah­men bebuß­gel­dert werden.

    • Es gibt doch die­se eine lega­le Bade­stel­le aus Stein, wo man nicht über den Zaun muss.
      Ich spring nur trotz­dem lie­ber schnell über den Zaun, weil mir das da zu voll und prol­lig ist. Ich gebe aber auch auf Flo­ra und Fau­na acht und gehe nur zum Schwim­men rein anstatt da rum­zu­lie­gen. Das Schwimm­bad ist unprak­tisch. Die haben nicht mal funk­tio­nie­ren­de Schließ­fä­cher – also null Mehr­wert für Schwim­mer! Wenn Zah­len gehe ich lie­ber in ein ech­tes Schwimm­bad – ohne Blau­al­gen. Plöt­zen­see ist schon eine Zumu­tung für die Haut.
      Wenn man die Ufer­stel­len schüt­zen will soll­te man die Lie­ge­stel­len nach hin­ten ver­la­gern indem man meh­re­re lega­le kos­ten­lo­se Zugän­ge über den Weg an der Ufer­flä­che ver­teilt zum Was­ser schafft ohne Lie­ge­flä­che. Ist das so schwer zu kapieren?
      Und war­um soll das Schwimm­bad die Lösung für Umwelt und brü­ten­de Tie­re sein – wäre eigent­lich ganz nett, wenn nicht dau­ernd am See lau­te Musik von da läuft!

  4. Sor­ry, habt Ihr das recher­chiert: 1) Wie hoch ist der Preis im Strand­bad? 7,50€ + Frei­suff in der Woche, 8€ am Wochen­en­de. Jah­res­kar­ten sind längst abge­schafft. – 2) Hat die­ses Strand­bad über­haupt noch Badegäste?

    Als einer, der regel­mä­ßig in der Plöt­ze schwimmt, sage ich: sowohl das Bezirks­amt, als auch der Arti­kel befin­den sich auf einem Holz­weg. Aus dem Strand­bad wur­de nicht nur ich ver­trie­ben, über den Zaun klet­te­re ich auch nicht. 

    Das Bezirks­amt ist hier nicht glaub­wür­dig, denn es dul­det und för­dert, dass das Strand­bad am Plöt­zen­see zu einer lär­men­den Par­ty­mei­le umfunk­tio­niert wur­de – mit zahl­rei­chen Autos von über­all her, die lan­ge auch auf dem Gelän­de park­ten. Nie­mand geht mehr zum Schwim­men in die­ses trau­ri­ge Strand­bad. Aber gejagt wer­den sol­len nun die schwim­men­den Anwohner/innen, die etwas für ihre Gesund­heit tun. Das ist blan­ker Hohn!

    • Die Prei­se des Strand­bads haben wir zum Sai­son­start im Stand­bad erfragt und ver­öf­fent­licht. Es stimmt, dass das 2‑Eu­ro-Kurz­zeit­ti­cket auf der Sei­te des Strand­bads bis heu­te lei­der nicht ver­öf­fent­licht ist. Es gibt es aber trotz­dem. Das wur­de uns ges­tern auf Nach­fra­ge auch noch­mals bestä­tigt. Über die Zah­len der Bade­gäs­te kann ich nichts sagen. An hei­ßen Tagen sieht es von der ande­ren Sei­te aus aber voll aus.

      Dar­über, ob es ein ver­pach­te­tes Strand­bad am Plöt­zen­see geben soll­te oder nicht (für bei­des spricht eini­ges, fin­de ich), könn­te man strei­ten. Aber Fakt bleibt, das das Baden außer­halb des Strand­bads ver­bo­ten ist, schon sehr, sehr lan­ge. Es fällt mir schwer, da von Ver­drän­gung zu reden. Es ist mehr die Rück­kehr zu einem für die Natur erträg­li­chen Zustand, ist ja in einem Land­schafts­schutz­ge­biet. Und wenn man sich die Pflan­zen- und Tier­welt anschaut, ist das auch rich­tig so an die­sem mini­klei­nen See. Letz­tes Jahr sind sogar Eier der Schwä­ne zer­dep­pert wor­den. Das geht wirk­lich zu weit und zeigt, dass der Mensch der Natur hier deut­lich zu nah gekom­men ist.

      Ich bin frü­her auch schon mal mit den Kin­dern an der ver­bo­te­nen Sei­te baden gegan­gen. Ich kom­me aus Bran­den­burg, wo man prak­tisch an jeder Ecke kos­ten­frei in den See hop­sen kann. Ich ver­ste­he den Ärger und tue mich auch schwer, für die­sen selbst­ver­ständ­li­chen Spaß zu bezah­len, Rutsch­land­schaf­ten und Cock­tails am Strand mögen fein sein, brau­che ich per­sön­lich aber nicht. Ich muss trotz­dem zuge­ben, dass mein Wild­ba­den falsch war und das das Pro­blem in den letz­ten Jah­ren total aus­geufert ist. Ich fin­de es gut, dass der Bezirk das jetzt end­lich mal angeht statt wei­ter nur zuzu­se­hen wie Wed­dings ein­zi­ger See lang­sam zer­stört wird.

      Ich fin­de es gut, dass Du nicht über den Zaun klet­terst. Da sind wir schon zwei. 😉

      • Auf mei­ne wie­der­hol­te Nach­fra­ge beim Strand­bad wuss­te man von einem 2€-Ticket nichts. Statt­des­sen kos­tet der Ein­tritt bei Max 2h „nur“ 50%, was bei 8€ regu­lä­rem Tarif 4€ sind.

        • Hi, wir fra­gen den Preis des Kurz­zeit­ti­ckets jetzt beim Bezirks­amt und beim Strand­bad noch­mals nach. Die 2 Euro waren das, was der Bezirk uns geschrie­ben hat­te. Und es stimmt, zum Sai­son­start hat­te das Strand­bad den Preis des Kurz­zeit­ti­ckets mit 50 Pro­zent des Nor­mal­prei­ses ange­ge­ben. Wir sind gespannt.

          • Jetzt soll­ten es alle Mit­ar­bei­ten­den des Strand­bads wis­sen, denn nun steht es auch auf deren eige­ner Seite:

            Neu­er Kurzzeittarif:
            2 Stun­den – 2€! Dazu ein­fach beim Rein­ge­hen dazu sagen, dass du maxi­mal 2 Stun­den blei­ben möch­test. Du zahlst vor­erst den vol­len Ein­tritt erhältst einen Kas­sen­bon mit einem Ver­merk. Falls du doch län­ger blei­ben möch­test, musst du nichts wei­ter unter­neh­men und kannst auch wei­ter­hin den tag genie­ßen. Falls du aber inner­halb von 2 Stun­den das Strand­bad ver­lässt, bekommst du beim Raus­ge­hen an der Kas­se die Dif­fe­renz erstat­tet, so dass du nur 2€ zah­len musst 😉

        • So, das Bezirks­amt hat schon geant­wor­tet. Die Ant­wort lau­tet wie folgt: “Die Inter­net­sei­te des Strand­ba­des Plöt­zen­see soll noch in die­ser Woche aktua­li­siert wer­den. Auch Schil­der und Ban­ner, die auf den ver­güns­tig­ten Tarif hin­wei­sen, sind nach Aus­kunft des Betrei­bers bereits bestellt und sol­len dem­nächst auf­ge­stellt wer­den. Besu­cher zah­len zunächst den vol­len Ein­tritts­preis. Wer das Strand­bad bereits nach zwei Stun­den ver­lässt, bekommt die Dif­fe­renz zu den 2 Euro des Kurz­zeit­ta­rifs zurück­er­stat­tet. Die­se Rege­lung soll kulant gehand­habt wer­den, hat uns der Strand­bad­be­trei­ber mitgeteilt.”

          • So steht es jetzt auf der Strand­bad-Web­site: Regu­lär “7,50€ (Inklu­si­ve Frei­ge­tränk*)” mon­tags bis don­ners­tags – abzüg­lich 2€ = 5,50€.
            Und die Par­ty geht stets bis Dun­kel­heit, die Schwimm­zeit aber nur bis 19 Uhr (auf dem Papier), denn Bade­meis­ter habe ich da schon lan­ge kei­ne mehr gesehen.
            Wenn ich also nach Fei­er­abend was für mei­ne Gesund­heit tun will, zwingt mich das Bezirks­amt, das künf­tig nur noch ille­gal zu tun? Wäh­rend das Par­ty­volk den Plöt­zen­see ver­l­är­men und befah­ren darf, wenn es nur genug Ein­tritt zahlt.

          • So, jetzt ist die Sei­te des Strand­bads aktua­li­siert wor­den. Da steht jetzt:

            Neu­er Kurzzeittarif:
            2 Stun­den – 2€! Dazu ein­fach beim Rein­ge­hen dazu sagen, dass du maxi­mal 2 Stun­den blei­ben möch­test. Du zahlst vor­erst den vol­len Ein­tritt erhältst einen Kas­sen­bon mit einem Ver­merk. Falls du doch län­ger blei­ben möch­test, musst du nichts wei­ter unter­neh­men und kannst auch wei­ter­hin den tag genie­ßen. Falls du aber inner­halb von 2 Stun­den das Strand­bad ver­lässt, bekommst du beim Raus­ge­hen an der Kas­se die Dif­fe­renz erstat­tet, so dass du nur 2€ zah­len musst 😉

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