GESCHLOSSEN Kaffee für die Badstraße. Das Coffee & Vino

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Coffee and Vino in der Badstraße. Foto Andrei Schnell.
Cof­fee and Vino in der Bad­stra­ße. Foto And­rei Schnell.

Das neue Café in der Bad­stra­ße ist eine klei­ne Kaf­fee­bar. Die Eröff­nung in die­ser Ecke des Wed­ding war 2016 ein muti­ger Schritt. Die Bad­stra­ße ist zwar eine leben­di­ge Stra­ße, doch gas­tro­no­misch über­wie­gen Döner mit Tee. Bemer­kens­wert waren auf der Geschäfts­stra­ße bis­lang nur das Früh­stücks­re­stau­rant La Femme in der Bad­stra­ße 67 und die Eis Bou­tique in der 22. Dann gesell­te sich das Cof­fee & Vino hin­zu. Mit gutem Kaf­fee, Wein und fri­schen fran­zö­si­schen Back­wa­ren. “Wir wis­sen, dass wir einen lan­gen Atem brau­chen wer­den”, sagt Inha­be­rin Nico­la Aleff.

Coffee & Vino

Theke im Coffee & Vino. FotoAndreiSchnell.
The­ke im Cof­fee & Vino. Foto And­rei Schnell.

Gemüt­lich ist sie, die klei­ne Bar in der Bad­stra­ße. Ein Sofa mit Zei­tungs­aus­la­ge lädt die Gäs­te mit Zeit ein, ein Tre­sen mit Spie­gel steht für den has­ti­gen Gast bereit. Viel Holz, viel Hell, viel Hübsch.

Anders als der Name des Geschäfts ver­mu­ten lässt, wirkt der Laden­auf­bau so als sei­en die Wei­ne eher bloß ein Rand­the­ma. Etwas abseits ste­hen eini­ge weni­ge Fla­schen. Wenn man die Bar betritt, dann schaut man direkt auf die The­ke mit der Kaf­fee­ma­schi­ne und den Crois­sants. Also geht es um Kaf­fee, denkt man.

Mit­tags gibt es auch eini­ge war­me Snacks wie Pani­ni oder Nudeln mit haus­ge­mach­ten Pesto.

“Ich hat­te das Gefühl, in die­ser Gegend fehlt guter Kaf­fee”, sagt Nico­la Aleff. Sie kauft ihren Kaf­fee in Rei­ni­cken­dorf bei der Ber­li­ner Pri­vat Rös­te­rei ein. Auch bei den Crois­sants ach­te sie sehr auf Quli­täts­wa­re, sie kau­fe die­se bei Delif­ran­ce. Hin­ter der The­ke steht sie nicht selbst, eine jun­ge Halb­fran­zö­sin wur­de eingestellt.

Hintergrund

Nicola Aleffe. Inhaberin des Coffee & Vino. FotoAndreiSchnell.
Nico­la Aleff. Inha­be­rin des Cof­fee & Vino. Foto And­rei Schnell.

Die Idee zum eige­nen Café kam Nico­la Aleff im Okto­ber 2015. Die blon­de Voll­blut-Unter­neh­me­rin mit eige­nem Rei­se­un­ter­neh­men hat das Geschäfts­haus in der Bad­stra­ße 44 vor einem Jahr gekauft; im Gebäu­de gab es nur Büro­räu­me. “Lang­fris­tig sol­len auch Tagungs­räu­me hin­zu­kom­men”. Da sei ihr von Anfang klar gewe­sen, dass das Café quer­fi­nan­ziert wer­den müs­se. Es ist zu spü­ren, dass Nico­la Aleff sich viel mit Mar­ke­ting beschäf­tigt. So bie­tet ihr Kaf­fee­haus (etwas unge­wöhn­lich) eine Hap­py Hour an. Ab 16 Uhr kos­ten Crois­sants 50 Cent. Außer­dem wer­den dann zwei Cap­puc­ci­no zum Preis von einem verkauft.

Fakten

Foto: Cof­fee & Vino

Cof­fee & Vino befin­det sich am nörd­li­chen Ende der Bad­stra­ße in der Nähe der Ufer­hal­len und der Biblio­thek am Lui­sen­bad in der Haus­num­mer 44. In der schö­nen Jah­res­zeit kann man auch in einem grü­nen Hof sitzen.

GESCHLOSSEN

Bad­str. 44

Web­sei­te von Cof­fee & Vino.

Autor und Fotos And­rei Schnell.

Andrei Schnell

Mit ostdeutschem Hintergrund bin ich im Weddingspektrum einer von vielen anderen Sonderlingen. Ich vergleiche Politik gern mit Sport, dann ist sie spannend und nicht bierernst. Wenn ich ein Buch lese, frage ich mich immer, wo ich es besprechen kann. Ich reporte ja für Weddingweiser, Weddinger Allgemeine Zeitung und Kiezmagazine. Ich mag Geschichten und Geschichte.

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