Wedding-Ring: Mit dem Rad den Wedding umrunden

Auf grünen Wegen mitten durch die Stadt! Dass der Wedding nicht überall ein tristes Häusermeer ist, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Jede Menge Gewässer, Parks, Grünzüge und Kleingärten durchbrechen das Straßen- und Gebäudegewirr. Verbindet man die vielen grünen Wege zu einer zwölf Kilometer langen Route, kann man den Wedding einmal mit einer Ringstrecke umrunden. Wir hatten die Strecke schon einmal als Wanderroute empfohlen, aber mit dem Rad ist sie mit einem ähnlichen Verlauf genauso reizvoll.

Stadtnatur: Wo es im Wedding am grünsten ist

Gleisführung in der Osloer Straße beim Langen Tag der StadtNatur. Foto: D. Hensel
Gleisführung in der Osloer Straße beim Langen Tag der Stadtnatur. Foto: D. Hensel

Unseren grünen Wedding kennen wir in- und auswendig. Niemand muss uns sagen, wo die grünen Oasen sind, die Gärten, die Parks, die bunt bepflanzten Baumscheiben! Der Lange Tag der Stadtnatur versucht es trotzdem wieder. Das Naturfestival findet in diesem Jahr am 16. Und 17. Juni statt. Es öffnet Weddingbesuchern, aber auch den Weddingern Türen und gibt den Blick frei auf die grünen Orte im Stadtteil. Vielleicht eine Gelegenheit, etwas genauer hinzusehen.

Ich und mein himmel-Beet #2

Das Beet
Das Beet

Wir treffen uns im Garten! Zum Beispiel im himmelbeet in der Ruheplatzstraße. Unser Autor Andaras hat in dieser Saison ein Pachtbeet im Gemeinschaftsgarten und er nimmt den Weddingweiser mit. Ein Mal im Monat berichtet er in seiner Gartenkolumne, was er beim Gärtnern gelernt hat, wen er traf und was so los ist im und um sein himmel-Beet. Heute: pflanzen, gießen, nix tun

Ein Preis für Gärtner und Umweltschützer

Hier geht's lang: Der Eingang zum Schul-Umwelt-Zentrum Mitte. Hier wird der Umweltpreis des Bezirks verliehen. Foto: Hensel
Hier geht’s lang: Der Eingang zum Schul-Umwelt-Zentrum Mitte. Hier wird der Umweltpreis des Bezirks verliehen. Foto: Hensel

Den Wedding begrünen, Bienen ausschwärmen lassen, Müll vermeiden, die Umwelt schützen. Viele Weddinger beschäftigen sich mit diesen Themen. Das Bezirksamt Mitte möchte das Engagement von privaten Projekten, aber auch solchen von Vereinen, Kitas und Schulen belohnen. Die besten Projekte und Ideen in Mitte werden in jedem Jahr mit dem Umweltpreis Mitte auszeichnet – seit über 20 Jahren. Bis zum 1. Juni können sich Gartenprojekte & Co. wieder um den Preis bewerben.

Rote Beete: Mit einer Kanne Tee in den Garten

Ein Flyer für den Garten, der Rote Beete heißt. Foto: Hensel
Ein Flyer für den Garten, der Rote Beete heißt. Foto: Hensel

Am Centre Francais in der Müllerstraße hat gerade die dritte Gartensaison begonnen. In den Hochbeeten auf dem Parkplatz sind inzwischen 20 bis 30 Gemeinschaftsgärtner aktiv. Das Projekt hat in dieser Saison viel vor. Inzwischen haben sich die Gärtner aus der Nachbarschaft auf einen Namen für ihre grüne Oase geeinigt: Rote Beete.

Sprecht ein Machtwort für den Garten!

Hier entsteht keine Gemeinschaftsgarten. Ein Schild auf der Fläche erklärt, warum hier nichts geschieht. Foto: gruppe F
Hier entsteht keine Gemeinschaftsgarten. Ein Schild auf der Fläche erklärt, warum hier nichts geschieht. Foto: gruppe F

Meinung In der Böttgerstraße, in der Ruheplatzstraße, am Centre Francais, im Mauerpark, in verschiedenen Höfen, auf Baumscheiben – überall gestalten Menschen im Wedding Orte im öffentlichen Raum mit Einsatz und mit Blumensamen. Es wird gegärtnert und das oft mit dem Einverständnis des Bezirksamtes. Sind das zu viele Gärten, reicht es dem Amt jetzt? Aktuell verhindert das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) die Einrichtung eines neuen Gemeinschaftsgartens in der Stralsunder Straße.

Ich und mein himmel-Beet #1

Wir treffen uns im Garten! Zum Beispiel im himmelbeet in der Ruheplatzstraße. Unser Autor Andaras hat in dieser Saison ein Pachtbeet im Gemeinschaftsgarten und er nimmt den Weddingweiser mit. Ein Mal im Monat berichtet er in seiner Gartenkolumne, was er beim Gärtnern gelernt hat, wen er traf und was so los ist im und um sein himmel-Beet. Heute: Einzug in den Garten und Demo

Ein neuer Gemeinschaftsgarten entsteht

Böttgerstaße 17 - hier entsteht ein neuer Gemeinschaftsgarten. Foto: Agrarbörse
Böttgerstaße 17 – hier entsteht ein neuer Gemeinschaftsgarten. Foto: Agrarbörse

Es sollte ein kleiner Beitrag für die Nachbarschaft werden: gemeinsame Spaziergänge mit dem Hund, ein typisches Kiezprojekt eben. Doch diese Idee scheiterte. Zum Glück, denn aus der geplanten Zusammenarbeit des Quartiersmanagement Badstraße und der Agrarbörse wurde schnell etwas ganz anderes, ein Herzensprojekt. Auf einer 619 Quadratmeter großen Fläche in der Böttgerstraße soll nun ein Gemeinschaftsgarten entstehen, gestaltet durch die Hände der Nachbarn aus dem Badstraßenkiez. An diesem Wochenende soll wieder gemeinsam am neuen Garten gearbeitet werden.