Kategorie: Grüner Wedding

Ausgezeichnet! Mehrweg für die Beuth Hochschule

Bei der Becheraktion an der Beuth Hochschule. Ausgezeichnet mit dem Umweltpreis Mitte
Bei der Becheraktion an der Beuth Hochschule. Foto: RZE

Wie sinnvoll sind Pappbecher für Kaffee & Co, die nur wenige Minuten benutzt werden und dann Abfall sind? Studierende der Beuth Hochschule für Technik haben sich mit dem Problem beschäftigt und Ideen für eine nachhaltigere Lösung entwickelt. Initiator war der selbst verwaltete studentische Rat für Zukunftsweisende Entwicklung (RZE). Für seine interdisziplinären Projekte ist der Rat gerade mit dem Umweltpreis Mitte, Sonderpreis Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden. Insgesamt wurden elf innovative Umweltprojekte geehrt.

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Bee cool: Warum es im Wedding summt

Bis vor zehn Jahren war Imkern so ziemlich das Uncoolste, was man sich in einer Großstadt wie Berlin vorstellen konnte. Doch seither steigt die Anzahl von Bienenvölkern, Bienenstöcken und Imkern kontinuierlich an. Auch vor Dächern, Balkonen oder Kleingärten macht der neue Trend nicht Halt. Das vielfältige Nahrungsangebot der Millionenstadt sorgt dafür, dass der Berliner Honig besser ist als der aus dem brandenburgischen Umland. Auch im Wedding summt es überall. Weiterlesen

Der Humboldthain, ein Park mit vielen Extras

Mitten in der Stadt und doch so grün, der Volkspark Humboldthain. Foto: Jakob Hensel
Mitten in der Stadt und doch so grün, der Volkspark Humboldthain. Foto: Jakob Hensel

Ich empfehle besonders im Sommer den Humboldthain. Der Park ist riesengroß, etwa so groß wie 40 Fußballfelder. Es gibt viele Dinge, die man erkunden kann. Eine Empfehlung von Jakob (8 Jahre), ursprünglich geschrieben für das Kiezmagazin im Brunnenviertel.

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Wilde Romanze mit der Stadtnatur

Führung "Ost-West-Romanze" beim Langen Tag der StadtNatur am 18. Juni 2017. Hier: an der Strelitzer Straße. Foto: Hensel
Lindenblüten ernten an der Strelitzer Straße. Foto: Hensel

Lindenblüten kann man essen, klar. Da gibt es ja auch Tee, den kennt man. Aber wie ist es mit Ahornblättern oder jungen Rotbuchentrieben von der Hecke am Weg? Am Sonntag (18.6.) fiel eine Gruppe von Stadterkundern auf dem Mauerstreifen an der Bernauer Straße dadurch auf, dass sie beim unscheinbaren Grünzeug stoppte und Blüten und Blätter verkostete. Es war Langer Tag der Stadtnatur und die Gruppe war unterwegs im Rahmen der Führung „Ost-West-Romanze“.

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Langer Tag der Stadtnatur: So grün ist der Wedding!

Sonne scheint durch Blätter hindurch, im Vordergrund ein Pusteblume. Foto: Sulamith Sallmann
Foto: Sulamith Sallmann

Im Wedding, da kennen wir jeden Grashalm. Gemeinschaftsgärten, Parks und Pankegrünzug, begärtnerte Baumscheiben … wissen wir natürlich alles! Was könnte uns ein Langer Tag der Stadtnatur Unbekanntes zeigen? Der Blick ins Programm des Naturfestivals am 17. und 18 Juni ist dann doch überraschend. Und dass Highlights wie die Nachtführungen im Zoo und Tierpark sowie einige Dampferfahrten auf der Spree schon ausgebucht sind – egal. Im Wedding gibt es in diesem Jahr so viel zu entdecken wie noch nie.

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Himmelbeet: Einigung im Streit um Gartenfläche

Ruheplatzstraße 12. Diese Adresse wird der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet noch bis Oktober 2018 haben. Dann zieht er um.
Ruheplatzstraße 12. Diese Adresse wird der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet noch bis Oktober 2018 haben. Dann zieht er um.

Der Hilferuf des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet in der Ruheplatzstraße 12 hat einigen Wirbel ausgelöst. Das Projekt hatte befürchtet, zugunsten eines Fußballbildungszentrums für benachteiligte Kinder und Jugendlichen vertrieben zu werden (Beitrag: Himmelbeet befürchtet Kündigung). Nach einer Petition, vielen Artikeln in den Tageszeitungen und einem Gespräch mit dem Bezirk und dem Träger der künftigen Fußballschule gibt es nun einen Kompromiss.

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Gleim-Oase: Inselflüstern mit Brummkreisel

Der Mini-Kreisel zwischen Gleim-Oase und Gleimtunnel. Foto: Michael Becker
Der Mini-Kreisel zwischen Gleim-Oase und Gleimtunnel. Foto: Michael Becker

Wer kennt die wohl grünste und am liebevollsten umsorgte Verkehrsinsel der Stadt? Seit vielen Jahren pflegen Dunja Berndt und Holger Eckert die Gleim-Oase im Brunnenviertel. Doch es gibt nicht nur Blümchen zwischen dem rauschenden Verkehr vor dem Gleimtunnel. Die beiden ehrenamtlichen Paten laden auch zu Lesungen, Schachturnieren und Vorträgen ein. Seit einiger Zeit lassen sie die Gleim-Oase selbst sprechen. Im Kiezmagazin brunnen erscheint die Gleim-Oasen-Kolumne „Inselflüstern“.

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Bitte, erkläre mir Marktschwärmer

Antonia Hasler
Antonia Hasler organisiert Treffen von Marktschwärmern. Foto: Andrei Schnell

Reportage Zwei Kinder im Kitaalter betreten die Bar. Sie laufen durch das dunkle Castle-Pub *(Anmerkung unten) während es draußen bereits nächtlich schwarz ist. Wasser tropft von ihren knallgelben und knallroten Regenmäntelchen. In der hintersten Ecke, bloß spärlich erleuchtet, steht ein schmaler Tisch. Die Kinder wissen bereits, dass dort Brot und Ziegenkäse auf sie wartet. „Der schmeckt wahnsinnig gut“, sagt der Vater, der ihnen bedächtig gefolgt ist. Benjamin heißt er. „Die Milch schmeckt wahnsinnig gut, das Brot schmeckt wahnsinnig gut.“ – „Schmeckt alles wahnsinnig gut“, frage ich. „Ja“, sagt er ernst und nickt. Die Kinder plappern derweil mit Bauer Norbert Weißbach. So geht Marktschwärmer. (Früher hieß ein solcher Abend food assembly.) Weiterlesen

4 Parks für Weddinger, Teil 2

Parks im Wedding: der Humboldthain. Foto: Hensel
Parks im Wedding: Blick auf den Rosengarten im Humboldthain. Foto: Hensel

An Grünflächen sind wir im Wedding insgesamt nicht unterversorgt. Gerade deswegen sollten wir aber auch wissen, welcher Park sich wofür eignet und wohin sich ein Spaziergang ganz besonders lohnt. Im zweiten Teil unserer kleinen Serie (Teil 1) schauen wir uns in und um den Gesundbrunnen um. Bis zu fünf Punkte vergeben wir für jede Kategorie.

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10 Tipps fürs Gärtnern in der Stadt

Usedomer Straße: Hier gärtnert nicht das Grünflächenamt, hier sind die Nachbarn aktiv. Foto: Hensel
Usedomer Straße: Hier gärtnert nicht das Grünflächenamt, hier sind die Nachbarn aktiv. Foto: Hensel

Immer mehr Weddinger werden zu Stadtgärtnern. Sie bepflanzen, verschönern und pflegen Hochbeete und Kübel, aber auch Baumscheiben vor ihrer Haustür. Darf man das überhaupt? Muss man das Amt vorher fragen und was ist beim Gärtnern im öffentlichen Raum zu beachten? Hier sind zehn Tipps für  Stadtgärtner und alle, die es werden wollen.

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