Schluss mit langen Gesichtern: Endlich wieder Jutes zur Prime Time!

Die echten Fans mussten jetzt ein halbes Jahr ziemlich tapfer sein – und echte Weddinger können sich ab dieser Woche wieder solidarisch zeigen: Das Prime Time Theater arbeitet sich wieder mit viel Humor und Schlagfertigkeit aus der Zwangspause heraus. Grund genug, das Weddinger Haus zu unterstützen und schon einmal Karten zu sichern. Und für zehn Euro kann man auch in dieser verrückten Zeit gute Miene zur bösen Pandemie machen: Mit eigenen Mund-Nasen-Schutzmasken mit Gesichtern von Prime-Time-Figuren .

Ringen ums Parkcafé Rehberge

Wie bereits im Juni berichtet, sollte das Trauerspiel um das Gebäude des seit 2014 geschlossenen Parkcafés Rehberge an der Catcherwiese eigentlich ein abruptes Ende finden: Statt Gastronomie hätte der Boxsport des Vereins Hertha BSC eine neue Heimstatt gefunden . Einen Beschluss über die sportliche Nutzung hatte das Bezirksamt Mitte am 28. Juli gefasst. Doch die Umwandlung in eine Boxhalle wollte die örtliche SPD Rehberge nicht hinnehmen. Das Gebäude sollte für alle nutzbar bleiben, für die ganze Weddinger Bevölkerung. Jetzt heißt es: Alles auf Anfang.

Wedding kurz & knapp

22.08.2020 Das Leben ist nach dem Corona-Lockdown wieder zurückgekehrt. Auch im Wedding ist das jetzt deutlich zu spüren. Die Kultureinrichtungen wagen sich vorsichtig an erste Veranstaltungen und die Orte der Gemeinschaft öffnen wieder ihre Türen. Die Meldungen heute sind nur eine kleine Auswahl dessen, was im Wedding derzeit geschieht in Politik, Wirtschaft, Kultur, Sozialem und Freizeit. In unserem Nachrichtenformat „Wedding kurz & knapp“ schauen wir dieses Mal auf genau 20 der aktuellen Ereignisse in unseren Kiezen.

Hilde B. Rubinstein: Eine jüdische Kommunistin im Wedding der frühen 1930er Jahre

 

Hilde B. Rubinstein, Der rote Kimono, Titelbild “Jugend”, 1930, Nr. 7.

Trotz Begabung ein steiniger Weg! Das Bild “Der rote Kimono” ist zwar nicht als Selbstportrait ausgewiesen, zeigt aber trotzdem unsere Hauptprotagonistin als sinnliche Frau mit roten Lippen, schwarzen Haaren und einem fordernden Blick. Es soll an Hilde B. Rubinstein erinnert werden, denn die 1904 geborene Tochter von Jacques (Isaak) Rubinstein und Paula, geb. Silberstein, hatte bewegte Jahre im Wedding. Folgen Sie mir auf den Spuren einer beachteten Künstlerin und geschätzten Autorin in ihren Mittzwanziger Jahren.