Das Malör – Crêperie, Kaffeekeller und Bar

Blick ins Malör. Foto: Sandy Stöckel
Blick ins Café. Foto: S. Stöckel

Dank einer Tau­be fand eine der fran­zö­sischs­ten Erfin­dun­gen seit dem Crois­sant Ein­zug in den Wed­ding. Die herz­haf­te Ver­si­on von Crê­pes – soge­nann­te Galet­tes – mar­kie­ren einen neu­en kuli­na­ri­schen Licht­blick im Bel­ler­mann­kiez.  Mit dem Mal­ör ist ein DIY-inspi­rier­tes Cafe in die Stra­ße gezo­gen, das sich von außen durch sei­ne auf­merk­sam zusam­men­ge­schus­ter­te Holz-Deko her­vor­tut. Abends ist es eine gemüt­li­che Kellerbar.

Gedeih & Verderb: Stammkneipe an der Prinzenallee

Der Wed­ding hat eine ver­lo­ren geglaub­te Loka­li­tät wie­der zurück. Das ehe­ma­li­ge Prin­zin­ger ist mitt­ler­wei­le das “Gedeih & Ver­derb” und immer noch genau­so urig und ori­gi­nal Ber­lin wie schon vor hun­dert Jah­ren. Wir haben mit einer von zwei Betrei­bern – Nata­lie über unse­re neue Stamm­knei­pe unten an der Prin­zen­al­lee gesprochen. 

Der perfekte Sommertag nördlich der Seestraße

Auf der Wiese liegen uns lesen: das ist Sommer! Foto: Sulamith Sallmann
Auf der Wie­se lie­gen uns lesen: das ist Som­mer! Foto: Sula­mith Sallmann

Wir könn­te eigent­lich der per­fek­te Som­mer­tag im Wed­ding aus­se­hen? Die ein­ge­fleisch­ten Wed­ding­lieb­ha­ber unter uns, die das Wochen­en­de lie­ber im Park ihres Ver­trau­ens ver­brin­gen, anstatt die Welt­rei­se in ande­re Bezir­ke auf­zu­neh­men, ken­nen den Strugg­le. Hier ein paar Tipps für den per­fek­ten Som­mer­tag nörd­lich der Seestraße.

BAK: Türkisches Frühstück, Eis und Sexyness in der Prinzenallee

Das BAK Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel
Das Früh­stücks­haus in der Prin­zen­al­lee. Foto: Stöckel

Neu­ig­kei­ten aus der Prin­zen­al­lee: Das La Fiam­ma hat einen neu­en Nach­barn bekom­men. Zur Piz­za mit Döner gesel­len sich  jetzt auch Mene­men, Küne­fe und lecke­rer Kaf­fee. Das tür­ki­sche BAK ist nicht nur Eis-Café son­dern auch Früh­stücks­haus. Wer schon in dem Bad­stra­ßen-BAK war, weiß, was ihn erwar­tet. Der neue Laden in der ehe­ma­li­gen Video­thek ist noch recht neu an der Ecke Oslo­er Stra­ße, kann sich aber schon über mas­sen­haft Kund­schaft freu­en. Vie­le Leu­te kön­nen nicht irren.

Auf Abruf: Kugelbahn Wedding

Außenansicht der Kugelbahn in der Grüntaler Straße. Foto: Sandy Stöckel
Foto: San­dy Stöckel

AKTUALISIERT 2020 Die Kugel­bahn Wed­ding ist ein Fas­zi­no­sum. Ihre Archi­tek­tur ist so sel­ten und aus­ge­fal­len wie ein kos­ten­lo­ser Park­platz in Prenz­lau­er Berg. Der ver­glas­te Flach­bau, ihr Inte­ri­eur und die 50 Jah­re alte Kegel­bahn im Kel­ler erin­nern an ein ame­ri­ka­ni­sches 60er Jah­re Film-Set. Rus­ti­kal und kul­tig. Beson­ders, weil die Kon­struk­ti­on der Kegel­bahn im Kel­ler – vor­ne schmal, im Mit­tel­teil aus­ge­höhlt, hin­ten brei­ter – eine ech­te his­to­ri­sche Rari­tät ist. Der Kel­ler bie­tet nicht nur Platz für Prä­zi­si­ons­sport­art, son­dern auch eine klei­ne Büh­ne für Kon­zer­te, Lesun­gen oder Come­dy. Allen, die es bis jetzt noch nicht hin­ge­schafft haben, sei gera­ten das in naher Zukunft nach­zu­ho­len, denn die belieb­te Loca­ti­on in der Grün­ta­ler Stra­ße schließt nach noch­ma­li­ger Ver­län­ge­rung Ende 2021.

Bloß nicht zu oft zu lachen! – Comedy im Wedding

Bei einer Show von "The Nose". Foto: Mark Beadle
Bei einer Show von “The Nose”. Foto: Mark Beadle

Letz­tens war mal wie­der Valen­tins­tag. Wer an die­sem Tag kei­ne Grün­de fin­det, einem sei­ner Lieb­ha­ber auf die Ner­ven zu gehen oder sich dar­an erin­nern zu müs­sen, dass man gar kei­nen hat, soll­te sich zei­tig um alter­na­ti­ve Beschäf­ti­gun­gen küm­mern. Nun ist an einem Valen­tins­tag allein in einem Restau­rant sit­zen weder lus­tig noch unter­halt­sam. Mein Aus­weg: Stand-up-Comedy.

Das pakistanische Restaurant Shalimar – Ein Geheimtipp

Das Shalimar: Außenansicht. Foto: Betreiber Shalimar
Das Shali­mar: Außen­an­sicht. Foto: Betrei­ber Shalimar

Es ist eins der ältes­ten Restau­rants im Wed­ding und kann sich mit Stolz das Prä­di­kat „Qua­li­tät aus Tra­di­ti­on“ geben. Das Shali­mar öff­ne­te bereits 1987 sei­ne Pfor­ten in der Bel­ler­mann­stra­ße am Gesund­brun­nen und ist sei­nem Kon­zept, Gäs­ten eine neue Art der paki­sta­ni­schen Küche zu bie­ten, bis heu­te treu geblie­ben. Jetzt soll es sogar noch erwei­tert werden.

Two Fellas: Experimente mit Hopfen und Malz

Two Fellas_Team
Micha­el Moi­ne­au und Robert Faber ste­cken hin­ter den Two Fel­las. Foto: Two Fellas

Lieb­ha­ber des süf­fi­gen Bie­res und der aus­ge­fal­le­nen Brau­kunst kön­nen sich über eine neue Attrak­ti­on im Gesund­brun­nen freu­en. Die zwei Freun­de Micha­el Moi­ne­au und Robert Faber sind vor ein paar Mona­ten in die Küchen­räu­me des Cast­le Pubs gezo­gen und expe­ri­men­tie­ren unter dem Namen Two Fel­las flei­ßig mit unser aller Grund­nah­rungs­mit­tel und Flüs­sig­brot. Es geht natür­lich um Bier.