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„Aggregatzustände“ – Pop-Art-Ausstellung in der St. Johannis- und Heiland-Friedhofskapelle

Vom 27. – 30. August stellt das Fem*Art Kol­lek­tiv in der Kapel­le des Fried­hofs St.Johannis und Hei­land am Nord­ufer 31 aus. Die Kunst beschäf­tigt sich mit dem Femi­nis­mus und der Iden­ti­täts­fin­dung in unse­rem stark binä­ren Sys­tem.  Ein Besuch ist auf­grund von Coro­na nur mit Vor­anmel­dung unter femartKollektiv@gmx.de in fest­ge­leg­ten Zeit­fens­tern möglich.

Künst­le­rin: Miri­am Smidt

Wie­so der Name „Aggre­gat­zu­stän­de“?
Unse­re Gesell­schaft ist stark in männ­lich und weib­lich auf­ge­teilt. Dabei wer­den bei­den Grup­pen Attri­bu­te zuge­schrie­ben. Frau­en zum Bei­spiel sind dif­fus, unkon­kret, weich, betont, Män­ner jedoch hart, klar, kon­kret, objek­tiv und geometrisch.

Künst­le­rin: Eva Schreiber

Die weib­li­chen Attri­bu­te füh­ren meist dazu, dass Frau­en in der Gesell­schaft von bestimm­ten Berei­chen aus­ge­schlos­sen wer­den. Die Zwei­tei­lung macht es zudem nicht-binä­ren Per­son unmög­lich, sich einem von bei­dem zuge­hö­rig zu fühlen.
Das Fem*Art Kol­lek­tiv hat es sich zum Ziel gesetzt, die­ses Sys­tem auf­zu­bre­chen.  „Aggre­gat­zu­stand“ beschreibt den Men­schen als ein flu­i­des, fle­xi­bles und anpas­sungs­fä­hi­ges Wesen, dass auf­grund vie­ler exter­ner Fak­to­ren wie Anfor­de­rung, Ent­wick­lung und Umge­bung unab­hän­gig vom Geschlecht han­delt.  Sei­ne Iden­ti­tät ist ein „flu­i­des Gebil­de in ver­schie­de­nen Aggregatzuständen“.

Aggre­gat­zu­stän­de fin­den sich nicht nur im The­ma, son­dern auch in der Kom­po­si­ti­on der Aus­stel­lung wie­der.  Kunst wird auf ver­schie­de­nen Medi­en ange­wen­det. Direkt am Ein­gang befin­den sich gro­ße Plas­tik­pla­nen mit Farb­spren­keln drauf. Die­se sind über den gan­zen Raum ver­teilt. In der Mit­te hängt eine gro­ße Schau­kel. Rechts befin­det sich ein gro­ßer Box­sack. An der Decke spielt sich ein Video ab, wie jemand dar­auf einschlägt.
Besu­cher wer­den der Kunst der letz­ten Jah­re aus­ge­setzt.  Zu Öl und Acryl auf Lein­wand gesellt sich Foto­gra­fie  und Liquid Light Painting.

Das Fem*Art Kol­lek­tiv exis­tiert seit Novem­ber 2019. Gegrün­det wur­de es von Miri­am Smidt und Han­nah Elsche.  Die­se lern­ten sich über Insta­gram ken­nen.  Bald stie­ßen auch wei­te­re Künst­ler wie Bar­tek, Danie­la Bus­ta­men­te, Ele­na Maxi Red, Eva Schrei­ber, Judie Rei­nert, Maria Roewer, Pip­pa und Sophie Man­gel­sen dazu.
„Aggre­gat­zu­stän­de“ ist die ers­te Aus­stel­lung des Fem*Art Kol­lek­tivs.  Alle Künst­ler sind vor Ort und offen für Fra­gen und Gespräche.

Fem*Art Kol­lek­tiv
Nord­ufer 31, St.Johannis und Hei­land Fried­hof, Kapelle
27.08. – 30.08

Der Besuch der Aus­stel­lung ist auf­grund der Covi­d19-Hygie­ne­be­stim­mun­gen nur nach per­sön­li­cher Anmel­dung unter femartKollektiv@gmx.de zu vor­her fest­ge­leg­ten Zeit­fens­tern möglich.

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