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Versteckt im Wedding (Teil 4)

19. Oktober 2020
Malplaquetstraße, Osramtor
Foto: Elsa G.

Übersichtlich in ein paar Kieze eingeteilt, mittendrin versteckt ein paar Parks und Plätze: der Wedding –  ein großer, grüner Dschungel voller großer und kleiner Besonderheiten. Die Kleinode und höchst bemerkenswerten Schätze erschließen sich aber nicht jedem oberflächlichen Betrachter. Deshalb helfen wir mit unserer Serie ein bisschen dabei, sie aufzuspüren. Diesmal kommen die Tipps von unserer Leserin Elsa.

Versteckt im Gebäude

Malplaquetstraße Osramtor
Foto: Elsa G.

Das Osramtor in der Malplaquetstrasse 19 – ein Relikt des ausgedehnten Firmenareals der Bergmann Elektricitätswerke AG, das ab 1904 zwischen der Seestraße und der Groninger Straße entstanden war. Eingebaut in das neu erbaute Gebäude ist es nun wirklich gut versteckt, aber trotzdem für alle sichtbar.

Denkmal

goethe-goetheparkDas Goethe- Denkmal im Goethepark ist auch unter den Bäumen gut versteckt. Überhaupt ist der Goethepark mit seinen 37 Hektar selbst unter Weddingern kaum bekannt, denn er wird heute als Teil des später fertiggestellten und wesentlich größeren Volksparks Rehberge empfunden. Am nördlichen Ende der Liegewiese befindet sich ein Relief von Johann Wolfgang von Goethe. Dieses wurde von Paula Hansel-Pauly 1957 geschaffen, also erst 23 Jahre nach Fertigstellung des Parks.
Karl-Schrader-Büste
Foto: Elsa G.

 

Noch weniger bekannt dürfte die Büste von Karl Schrader ( zur Zeit mit Maske) im Hof der Malplaquetstrasse 17 sein. Der Politiker (1834 – 1913) war Gründer zahlreicher sozialer Einrichtungen, u.a. auch des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Schöneberg. Doch das Karl-Schrader-Haus, eine genossenschaftlich erbaute Wohnanlage für Arbeiterfamilien, ist im Wedding viel bekannter. Karl Schrader hatte auch die bbg-Genossenschaft mitbegründet, die die Anlage ab 1906 erbaut hatte.

Haus am See

Fischerpinte BootshausIm Sommer an der südlichen Ecke vom Plötzensee hat ein Bootshaus das perfekte schattige und frische Versteck gefunden.Aber was nützt ein Versteck, wenn es sowieso jeder kennt? Als urig-romantischer Platz namens Fischerpinte ist das südliche Ende des Plötzensees wohl jeder Weddingerin und jedem Weddinger ein Begriff.
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Teil 3 der Serie
weddingweiserredaktion

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Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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