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Versteckt im Wedding (Teil 4)

Malplaquetstraße, Osramtor
Foto: Elsa G.

Über­sicht­lich in ein paar Kieze ein­ge­teilt, mit­ten­drin ver­steckt ein paar Parks und Plät­ze: der Wed­ding –  ein gro­ßer, grü­ner Dschun­gel vol­ler gro­ßer und klei­ner Beson­der­hei­ten. Die Klein­ode und höchst bemer­kens­wer­ten Schät­ze erschlie­ßen sich aber nicht jedem ober­fläch­li­chen Betrach­ter. Des­halb hel­fen wir mit unse­rer Serie ein biss­chen dabei, sie auf­zu­spü­ren. Dies­mal kom­men die Tipps von unse­rer Lese­rin Elsa. 

Versteckt im Gebäude

Malplaquetstraße Osramtor
Foto: Elsa G.

Das Osram­tor in der Mal­plaquet­stras­se 19 – ein Relikt des aus­ge­dehn­ten Fir­men­are­als der Berg­mann Elek­tri­ci­täts­wer­ke AG, das ab 1904 zwi­schen der See­stra­ße und der Gro­nin­ger Stra­ße ent­stan­den war. Ein­ge­baut in das neu erbau­te Gebäu­de ist es nun wirk­lich gut ver­steckt, aber trotz­dem für alle sichtbar.

Denkmal

goethe-goetheparkDas Goe­the- Denk­mal im Goe­the­park ist auch unter den Bäu­men gut ver­steckt. Über­haupt ist der Goe­the­park mit sei­nen 37 Hekt­ar selbst unter Wed­din­gern kaum bekannt, denn er wird heu­te als Teil des spä­ter fer­tig­ge­stell­ten und wesent­lich grö­ße­ren Volks­parks Reh­ber­ge emp­fun­den. Am nörd­li­chen Ende der Lie­ge­wie­se befin­det sich ein Reli­ef von Johann Wolf­gang von Goe­the. Die­ses wur­de von Pau­la Han­sel-Pau­ly 1957 geschaf­fen, also erst 23 Jah­re nach Fer­tig­stel­lung des Parks.
Karl-Schrader-Büste
Foto: Elsa G.

 

Noch weni­ger bekannt dürf­te die Büs­te von Karl Schra­der ( zur Zeit mit Mas­ke) im Hof der Mal­plaquet­stras­se 17 sein. Der Poli­ti­ker (1834 – 1913) war Grün­der zahl­rei­cher sozia­ler Ein­rich­tun­gen, u.a. auch des Pes­ta­loz­zi-Frö­bel-Hau­ses in Schö­ne­berg. Doch das Karl-Schra­der-Haus, eine genos­sen­schaft­lich erbau­te Wohn­an­la­ge für Arbei­ter­fa­mi­li­en, ist im Wed­ding viel bekann­ter. Karl Schra­der hat­te auch die bbg-Genos­sen­schaft mit­be­grün­det, die die Anla­ge ab 1906 erbaut hatte.

Haus am See

Fischerpinte BootshausIm Som­mer an der süd­li­chen Ecke vom Plöt­zen­see hat ein Boots­haus das per­fek­te schat­ti­ge und fri­sche Ver­steck gefunden.Aber was nützt ein Ver­steck, wenn es sowie­so jeder kennt? Als urig-roman­ti­scher Platz namens Fischer­pin­te ist das süd­li­che Ende des Plöt­zen­sees wohl jeder Wed­din­ge­rin und jedem Wed­din­ger ein Begriff.
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Teil 3 der Serie

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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