Schlagwörter: Weddingmelder

Weddingmelder Wochenschau #41/17

Spielen auf eigene Gefahr
Spielen auf eigene Gefahr. Manno, warum soll man selbst auf sich aufpassen?

Es ist eigentlich zu dumm, dass nicht andere für einen lernen können. Und auch Verantwortung soll man selber tragen. Wirklich zu blöd. Ja muss man denn alles alleine machen? Ach, wie schön war es doch während der Schulzeit. Da war wenigstens der Lehrer schuld, wenn man nix kapierte. Aber im Wedding ist es wie im richtigen Leben: Es kommt immer auf einen selber an. Was zum Beispiel in den letzten Tagen zu lernen war und was in der nächsten Woche zu lernen sein wird, das steht im Weddingmelder. Weiterlesen

Weddingmelder Wochenschau #40/17

Ast abgebrochen
Xavier bricht einen Ast vom Baum. Foto: Andrei Schnell

Irgendwie auch gemütlich. Man liest den Kindern gerade „Robinson Crusoe“ vor, wie das Schiff wie ein Nussschale hüpft, die Rah bricht und der Kaventsmann alles und alle über Deck schmeißt. Und dann schauen die Kleinen aus dem Fenster: „So wie bei dem Baum, wo gerade der Ast abbricht?“ – „Ja, genau so. Aber jetzt mache ich uns erst einmal einen Tee, aber Euren ohne Rum!“ Wie es anderen Weddingern mit Xavier erging, verraten diese Kommentare auf Facebook. Was sonst noch wichtig war und wird, das steht im Weddingmelder.

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Weddingmelder-Wochenschau #39/17

Erdrutsch
So sieht ein Erdrutsch aus. Foto: Wikimedia

Alt und neu. Eben noch war alles gemütlich, plötzlich kommt alles ins Rutschen. Gerade noch war der Wedding einfach bunt, nun zeigt sich nach dem Wahlabend eine unschöne weitere Farbe. Alt auch: Man sagt nicht mehr Armut. Erklärte jemand, der sich engagiert um Arme kümmert. Du Armer, du, das sei nicht nett. Dafür müsse man freundlichere Worte finden. Klingt einleuchtend. Obwohl es natürlich besser wäre, statt der Worte die Haltung zu ändern. Die wäre bei richtigen und bei falschen Worten gleichermaßen zu spüren. Dumm wäre es ja, wenn der Arme zwar korrekt angeredet wird, aber gar nicht merkte, dass er gemeint ist. Denn dann freuen sich nach Bundestagswahlen jene, die ohne Umschreibung sagen, was sie meinen. Und wer zeigte nun zuletzt Haltung? Und wie? Es steht im Weddingmelder.

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Weddingmelder-Wochenschau #37/17

Flugzeug
Flugzeug oder Arbeit, Wohnen, Bildung? Foto: Andrei Schnell

Huch, ist das plötzlich kalt geworden in den letzten Tagen. Ob das daran liegt, dass die heiße Phase des Wahlkampfes begonnen hat? Und es kommt auch kein wärmender Trost von der Partei der sozialen Kälte (wie auch?). Sie hat zwar ihr Herz entdeckt. Aber nicht für Bildung, Arbeitsplätze und Wohnungsbau, sondern für Maschinen. Die Liebe zu TXL entspringt augenscheinlich einem eher kalten Herz, denn kaltschnäuzg wird von ach so vielen Urlaubern geredet. Die, die von Tegel aus in den warmen Süden wollen. Bloß: wer auf die – nun ja, kalten – Zahlen schaut, der sieht zwei Millionen Leute, die nach Frankfurt fliegen. Und zwei Millionen nach München. Und eine Million nach Köln. Und noch eine nach Stuttgart. Und noch eine nach Düsseldorf. Zum Glück sind ein paar Leute barmherzig und fliegen nach London. Sonst müsste man Tegel zum Bahnhof umbauen. – Und wen hat es noch kalt erwischt? Es steht im Weddingmelder.

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Weddingmelder-Wochenschau #36/17

Helfer
Noch so ein Helfer bei der Wahlentscheidung? Foto: Andrei Schnell

Es sind noch mehr als vier Wochen bis Weihnachten und doch gibt es schon überall Spekulatius. Und es sind noch zwei Wochen bis zur Bundestagswahl und doch gibt es schon überall Helferlein, die bei der Wahlentscheidung helfen wollen. Das ist der überausgewogene Wahl-O-Mat, bei dem die CDU „Ja“ bei sozialen Wohnungsbau ankreuzt. Das ist der schon etwas sinnvollere DeinWal – ok, der Titel ist etwas kindisch. Er funktioniert mit den tatsächlichen Abstimmungen der letzten vier Jahre. – Und nun auch noch die Nachhilfe vom Weddingweiser mit der Weddingmelder-Wochenschau, mal sehen, was da so drin steht: Weiterlesen

Weddingmelder-Wochenschau #35/17

Schulranzen
Werden nach den Ferien wieder gebraucht: Schulranzen. Foto: Andrei Schnell

So, liebe Weddinger Eltern, bei Euch überschattet gerade der Schulstart alles. Aber so dunkel ist nun auch wieder nicht geworden, dass sich nicht ein bissche Mut zusammen nehmen ließe, um dem kleinen Goldschatz in diesem Jahr nicht ein paar Freiheiten einzuräumen. Schließlich soll das Kind ja einmal erwachsen werden. (Das führten zumindest früher die Eltern mit ihren Kindern im Schilde.) Also: Am Nachmittag den Frechdachs nicht zum Geigenkurs, sondern auf den Hof zu den türkischen Kids vom Bolzplatz jagen. Die Göre nicht beim Sprachkurs parken, sondern einfach mal schauen, wo sie von sich aus abhängen will. Und bevor jemand nicht von allein darauf kommt: ja, Erstklässler schaffen schon ein paar Ecken des Schulwegs allein und müssen nicht per Hubschrauber vors Schultor geliefert werden. Irgendwo sonst noch Licht am Ende des Tunnels? Mal sehen, was hier in der Weddingmelder-Wochenschau steht:

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