Ob allein oder in Gruppen: Hauptsache gießen!

In vie­len Som­mern, vor allem im Jahr 2018, lit­ten nicht nur Mensch und Tier unter der Hit­ze, son­dern auch unse­re Pflan­zen. Gera­de in einem so grü­nen Stadt­teil wie dem Wed­ding mit sei­nen vie­len Stra­ßen­bäu­men kommt es dann auf das Enga­ge­ment sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner an. Denn das Grün­flä­chen­amt kommt mit Wäs­sern nicht mehr hin­ter­her. Hier ein paar Tipps, wie ihr durch Bäu­me gie­ßen hel­fen könnt.

Der Sommerdrink, den ihr wirklich überall bekommt

Der Trinkwasserbrunnen am Vinetaplatz. Foto: HenselANZEIGE Wed­din­ger sind ja von vorn­her­ein mit allen Was­sern gewa­schen. Da trifft es sich gut, dass mit rund 0,5 Cent pro Liter Ber­li­ner Trink­was­ser erheb­lich weni­ger als Fla­schen­was­ser kos­tet. Nicht nur des­we­gen ist es, anders als Bier­freun­de viel­leicht den­ken, auch das belieb­tes­te Getränk in der Stadt. Ín jeder Woh­nung kommt es aus dem Was­ser­hahn, aber an meh­re­ren Stel­len gibt es Trink­was­ser­brun­nen auch auf Wed­din­ger Plät­zen, wie seit Neu­es­tem am Vinetaplatz.

Besondere Aussichtspunkte im Wedding

Rundblick Wedding Leo Amtsgericht
Blick auf den Wed­ding und Tei­le des Gesund­brun­nens von der Hum­boldt­hö­he aus

Sich über die Stadt erhe­ben, den Blick in die Fer­ne schwei­fen las­sen oder ein­fach den Son­nen­strah­len beim Fun­keln auf dem Was­ser zuschau­en: im Wed­ding und in Gesund­brun­nen gibt es unzäh­li­ge, bekann­te und auch weni­ger bekann­te Stel­len mit beson­ders schö­nen Aussichten…

Nordufer: Immer am Kanal lang – die entspannteste Straße im Wedding

Nordufer Schiffahrtskanal TorfstraßenstegDer Name deu­tet es schon an – das Nord­ufer liegt am Was­ser. Kaum eine ande­re Wed­din­ger Stra­ße deckt ein so brei­tes Spek­trum an unge­wöhn­li­chen Bau­wer­ken ab: von einer Schleu­se über ein his­to­ri­sches Frei­bad, eine Kran­ken­haus­stadt, ein Mau­so­le­um für einen welt­be­rühm­ten For­scher, über eine denk­mal­ge­schütz­te Wohn­an­la­ge bis hin zu einem „Café Achteck“.

5 Möglichkeiten, im Wedding nasse Füße zu bekommen

Eine WasserpumpeEs gibt ein paar Tage im Jahr, und nur ein paar,  da ähnelt der Wed­ding einem gna­den­los auf­ge­heiz­ten Häu­ser­meer vol­ler schwit­zen­der Men­schen. Oder einer schat­ten­lo­sen Stein­wüs­te, über die sich eine dicke Dunst­glo­cke gelegt hat, ver­ein­zelt durch­setzt von ver­trock­ne­ten Ein­öden, die frü­her ein­mal Parks gewe­sen sein sol­len. Doch ech­te Wed­ding-Ken­ner wis­sen, wo nicht nur der Schweiß, son­dern ech­tes Was­ser fließt! Wir ver­ra­ten fünf Orte, wo es sich bei mehr als drei­ßig Grad eini­ger­ma­ßen aus­hal­ten lässt.…

Wo der Wedding noch flüssig ist: Wirtschaft an der Panke

Die Pan­ke und die Indus­trie ste­hen in enger Bezie­hung zuein­an­der. So bedeu­tend wie die Pan­ke für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung Ber­lins war, so sehr hat der Fluss unter den schäd­li­chen Umwelt­ein­flüs­sen zu lei­den. Nur: wie konn­te es dazu kom­men, dass der Wed­din­ger Fluss im Volks­mund als “Stinke­pan­ke” bekannt ist? Immer­hin wur­de im Mit­tel­al­ter in Ber­nau, nahe des Pan­ke-Quell­ge­biets, aus Pan­ke­was­ser noch beson­ders schmack­haf­tes Stark­bier gebraut…