Syrische Küche im Wedding – Mandi in der Seestraße

mandiDer nördliche Wedding ist um eine kulinarische Adresse reicher. In dem lange leerstehenden Imbiss Seestraße Ecke Turiner Straße ist neues Leben eingekehrt. Seit Anfang des Jahres wird hier arabisch gekocht. Ahmad aus Syrien hat sein Restaurant „Mandi“ eröffnet. An einen Imbiss erinnert aber nur noch der große Schriftzug an der Hausfassade. Ahmad serviert kein billiges Fastfood sondern richtig gute arabische Küche.

Lesermeinung: „Mein Leo spielt nicht gern im Müll“

Quelle: "Leo spielt nicht gern im Müll"
Quelle: „Leo spielt nicht gern im Müll“

Der Wedding ist dreckig. Dieser Ruf eilt ihm voraus. Trotzdem sind wir hier hergezogen.

Gerade weil der Wedding auch ein bunter Mix verschiedener Kulturen ist. Wir fühlen uns hier wohl. Für Kinder gibt es zahlreiche Parks und Spielplätze. Wenn bloß der Müll nicht überall rumliegen würde!

GESCHLOSSEN: Auf dem Sofa des Nachbarn: die „Pierogarnia“

Wohnzimmeratmosphäre in der Pierogarnia
Wohnzimmeratmosphäre in der Pierogarnia

Der Name „Pierogarnia“ klingt für polnische Ohren nicht besonders aufregend – er bezeichnet einfach ein Lokal, in dem man Pierogi (Piroggen) essen kann. Das gibt es in Polen in jeder Kleinstadt. In Berlin, obwohl nur 70 Kilometer von der polnisch-deutschen Grenze entfernt, ist ein solcher Ort jedoch etwas Besonderes. Das fängt schon bei der familiären Atmosphäre an, in der sich das frühere Vereinslokal eines Dart-Clubs seit Mitte 2010 präsentiert. Es hat weniger den Charakter eines mit Bedacht eingerichteten Restaurants oder einer lebhaften Kneipe. Vielmehr ist es schlicht und ergreifend ein großer gemütlicher Wohnraum – oder besser „living room“, denn hier findet das ganze bunte Leben statt. Alles in der „Pierogarnia“ ist dabei angenehm unprätentiös. Sogar die einfachen polnischen Speisen, die zu sehr moderaten Preisen angeboten werden.