Huckepack: Geflüchteten Kindern Zeit schenken

Logo der Initiative für geflüchtete KinderMit dem Pro­jekt HUCKEPACK ver­mit­telt eine Wed­din­ger Initia­ti­ve gemein­sam mit dem Deut­schen Kin­der­hilfs­werk e.V. per­sön­li­che Paten­schaf­ten für geflüch­te­te Kin­der und Jugend­li­che in Ber­lin. Gegrün­det wur­de die Initia­ti­ve im Janu­ar 2016. Im Som­mer letz­ten Jah­res konn­te die Initia­ti­ve HUCKEPACK sogar den Inte­gra­ti­ons­preis 2016 der BVV in Mit­te gewinnen.

GESCHLOSSEN: Gesund, nachhaltig, lecker: Burgerladen 700 Grad

Seit über einem Jahr betreibt Sun­ay Bini­ci mit ihrem Mann Kazim den Bur­ger-Laden „700 Grad“ auf der Mül­ler­stra­ße. Die gebür­ti­ge Wed­din­ge­rin Sun­ay hat mit ihrem Laden in den letz­ten zwölf Mona­ten vie­le Stamm­gäs­te gewin­nen kön­nen. Das ers­te Jubi­lä­um wur­de am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag ent­spre­chend groß gefei­ert. Zudem hat sie das kuli­na­ri­sche Ange­bot auf der Mül­ler­stra­ße in Höhe des Leo­pold­plat­zes sehr bereichert.

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

lsvd4All­jähr­lich am 17. Mai fin­det der Inter­na­tio­na­le Tag gegen Homo­pho­bie und Trans­pho­bie statt. Durch Aktio­nen, Kund­ge­bun­gen und Work­shops soll auf die Dis­kri­mi­nie­rung von Ver­fol­gung von Men­schen gedacht wer­den, die schwul, les­bisch, bi- oder trans*sexuell sind. Seit dem 17. Mai 1990 stuft die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ton WHO Homo­se­xua­li­tät nicht mehr als Krank­heit ein. Unter den Nazis wur­den vie­le Homo­se­xu­el­le auf­grund des dama­li­gen § 175 im KZs ver­schleppt und ermor­det, noch bis in die 1960er Jah­re muss­ten schwu­le Män­ner mit Gefäng­nis­stra­fen rechnen.

4. Mai: Selda Bağcan im Alhambra

seldaAm 4. Mai um 18 Uhr fin­det im Wed­din­ger Alham­bra-Kino die CD und Video­clip-Release-Gala des Ber­li­ner Künst­lers Fer­hat Güney­li statt. Er fei­ert sein zwei­tes Album vor Gäs­ten aus Kul­tur, Medi­en und Poli­tik. Mit dabei sind der Istan­bu­ler Regis­seur Hasan Kuyu­cu und die bekann­te Sän­ge­rin Sel­da Bağcan, die als eine der bedeu­tens­ten tür­ki­schen Stim­men der zeit­ge­nös­si­schen Musik gilt. Nun wird sie sich mit dem Künst­ler Fer­hat Güney­li in Ber­lin fei­ern las­sen. Den Song „işte gidi­yo­rum’’ (nun gehe ich fort) sang Fer­hat Güney­li mit Sel­da Bağcan zusammen. 

Weddinger Sprach- und Lesewoche vom 2. bis 10. September

lese
Ver­an­stal­tungs­pla­kat 2015

Auch in die­sem Jahr wird es wie­der eine Sprach- und Lese­wo­che geben. Am Frei­tag, den 2. Sep­tem­ber fin­det die gro­ße Eröff­nungs­ga­la im Cent­re Fran­cais statt. Es folgt eine viel­sei­ti­ge Ver­an­stal­tungs­wo­che für groß und klein in allen Wed­din­ger Kiezen. Im letz­ten Jahr lock­ten die Ver­an­stal­ter Dani­el Gol­l­asch (Mas­tul e.V) und Frank Sor­ge (Brau­se­boys) mit 25 Ver­an­stal­tun­gen meh­re­re hun­dert Besu­cher an. Es gab Lesun­gen im Alham­bra-Kino, im Him­mel­beet, auf der Glei­m­oa­se und natür­lich in vie­len Cafés und Restaurants.

Syrische Küche im Wedding – Mandi in der Seestraße

mandiDer nörd­li­che Wed­ding ist um eine kuli­na­ri­sche Adres­se rei­cher. In dem lan­ge leer­ste­hen­den Imbiss See­stra­ße Ecke Turi­ner Stra­ße ist neu­es Leben ein­ge­kehrt. Seit Anfang des Jah­res wird hier ara­bisch gekocht. Ahmad aus Syri­en hat sein Restau­rant „Man­di“ eröff­net. An einen Imbiss erin­nert aber nur noch der gro­ße Schrift­zug an der Haus­fas­sa­de. Ahmad ser­viert kein bil­li­ges Fast­food son­dern rich­tig gute ara­bi­sche Küche.

Neubau Ecke Utrechter Straße

© CORESTATE Capital
© CORESTATE Capital

Der Neu­bau­boom in Alt-Mit­te ist nun auch im nörd­li­chen Wed­ding ange­kom­men. Nach­dem nörd­lich des Schil­ler­parks eine grö­ße­re Wohn­an­la­ge errich­tet wur­de und auf der Trans­vaal­stra­ße ein gro­ßes Senio­ren­heim ent­stand, rol­len in den kom­men­den Wochen die Bau­krä­ne im Osram-Kiez an.

Das ist unser Haus! “Groni50”

groni4„Es geht um den Lebens­ent­wurf“, sagt Sarah (30), Dok­to­ran­din und Tür­ste­he­rin aus dem Wed­ding. Sie ist eine der Menschen,die im Wohn­pro­jekt Groni50 im Hin­ter­haus der Gro­nin­ger Stra­ße 50 leben. Das Pro­jekt bie­tet Raum für soli­da­ri­sches Woh­nen und poli­ti­sche Initia­ti­ven. Aktu­ell haben hier 35 Per­so­nen, dar­un­ter vier Kin­der, ihr Zuhau­se gefun­den. Das Wohn­pro­jekt fei­ert in die­sem Jahr sein 35-jäh­ri­ges Bestehen.