Ganz selbstverständlich vegan: veg.room

Smoothie Foto: veg.room

„Wir sind Veganer ohne Kompromisse“, sagt Aga. Mit ihrem Café „geh.veg“ in der Moabiter Birkenstraße beweist die gebürtige Polin, dass man Erfolg hat, wenn man seiner Linie treu bleibt. Doch der Laden in Moabit leidet unter Platzmangel. „Meine große Liebe gehört sowieso dem Wedding, wo ich seit 15 Jahren wohne“, sagt Aga. Sie hat dort auch nach einem leerstehenden Laden für eine Filiale gesucht. Gefunden hat sie ihn in der ehemaligen Schwäbischen Bäckerei in der Triftstr. 37 nahe der Torfstraße. Der in dunklen Tönen gehaltene „veg.room“ soll die Erfolgsgeschichte jetzt auch im Wedding weiterschreiben, wo viele Stammgäste des Moabiter Ladens herkommen.

Gastro-Hotspots im Sprengel- und im Brüsseler Kiez

Auf den ersten Blick haben die beiden Nachbarkieze höchstens die Beuth Hochschule gemeinsam. Abgegrenzt durch die laute Seestraße, die Müllerstraße und den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal hat sich im Sprengel- und im Brüsseler Kiez an drei Hotspots aber ein gastronomisches Eigenleben entwickelt, wie es sonst kaum ein Gebiet im Wedding besitzt.

Kleinkrieg wie im Kindergarten

Das Sommertheater um die Weddinger Kinderfarm

Da haben sich zwei Gegner aneinander festgebissen und danach ganz gehörig verspekuliert. Bundesweite und regionale Medien freuen sich klammheimlich über diese Steilvorlage, wenn sie über die Ereignisse in der Weddinger Kinderfarm genussvoll als „Posse“ oder „Groteske“ berichten können. Die Weddinger, egal auf welcher Seite der beiden Kontrahenten sie stehen mögen, sind zumindest entsetzt. Und die wirklich Leidtragenden sind die Kinder und die Tiere, die unter die sprichwörtlichen Räder geraten.

Radpolitik am Scheideweg

Quelle: D. Terbach
Quelle: D. Terbach

Mit der in Trippelschritten voranschreitenden Berliner Verwaltung lässt sich eine wachsende Stadt nicht mehr sinnvoll planen, damit ihre Infrastruktur den neuen Bedürfnissen genügt. Das zeigte sich in der Vergangenheit am Chaos in den Bürgerämtern, an fehlenden Grundschulplätzen oder beim Flüchtlingsandrang vor dem Lageso. Auch die U-Bahn platzt infolge Wagenmangels und steigender Fahrgastzahlen aus allen Nähten. Kein Wunder, dass immer mehr genervte Berliner aufs Rad umsteigen; auch Neubürger und Touristen haben dieses Verkehrsmittel für sich entdeckt.

Kleine Mensa: Mehr als nur super Kaffee…

Kleine Mensa Dagmar WeismantelDie Gründer der „Kleinen Mensa“ hatten bei der Konzeption des Cafés die Nähe der Beuth Hochschule im Blick und kamen auch selbst aus dem studentischen Umfeld. Doch seit dem Herbst hat das Café in der Triftstraße eine neue Betreiberin, die ganz besondere Fähigkeiten mitbringt – und doch an dem vorgefundenen Ort erst einmal nichts ändern möchte….

GESCHLOSSEN: Die „Schwäbische Bäckerei“

Was haben die Weserstraße in Neukölln, die Samariterstraße in Friedrichshain und die Wrangelstraße in Kreuzberg neuerdings mit der Triftstraße im Sprengelkiez gemeinsam? Die Antwort: Die „Schwäbische Bäckerei“. Seit dem 16. November 2015 werden in der Triftstraße 37 neben Kuchen, Brötchen und Broten nun auch täglich Seelen, Brezeln und Semmel im Schaufenster angeboten. Wir reiben uns verwundert die Augen und stellen fest: Gutes Handwerk steht dem Wedding und zwar egal, woher es kommt.

Tipperary: Pub am Traditionsstandort

Die Eckkneipe Tipperary Pub an der Trift- / Tegeler Straße ist ein traditionsreicher Gastro-Standort. Mit dem „Schupke“ war hier über lange Jahre ein Café-Bar-Pionier ansässig, der dazu beigetragen hat, dass die Tegeler Straße heute eine richtige Gastro-Meile geworden ist. Als Pub versucht das Tipperary eine Marktlücke im mit Essens- und Barangeboten ausgesprochen gut versorgten Sprengelkiez zu schließen und etwas Vergleichbares gibt es in den Kiezen rund um den Leopoldplatz eher nicht.

„Don Pasquale“: Keine schwere Kost an der Triftstraße

Don PasqualeSchon seit vielen Jahrzehnten befindet sich hier am Anfang der Triftstraße ein italienisches Restaurant, das über die Jahre von verschiedenen Betreibern geführt wurde – im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Restaurants wird hier auch von echten Italienern gekocht. Benannt ist es nach der gleichnamigen Opera buffa von Donizetti – als Oper also eher leichte Kost. Der jetzige Betreiber ist seit 2013 in diesem Lokal. Es ist rustikal im Stil einer ländlichen Trattoria/Osteria eingerichtet und bietet traditionelle italienische Fleisch-, Fisch- und Pastagerichte an. Dazu zählt natürlich auch die gute alte Steinofen-Pizza. Don Pasquale ist nicht der einzige Italiener im Sprengelkiez, aber das Restaurant ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Triftstr. 38, 13353 Berlin, Deutschland
030 40532680
So – Fr ab 12.00 Uhr geöffnet