Familienfreundliche Cafés im Wedding – Teil eins

Spielecke in der Fabrik Osloer Straße
Eine Spielecke. Foto: Dominique Hensel

Auch wenn es draußen mal grau, kalt, nass ist und drinnen manchem Weddinger und auch der Weddingerin die Decke auf den Kopf fällt – erst recht, wenn sie mitsamt einem quengelnden Kindlein zuhause hocken: Wie schön, dass wir zähe Debatten um Eltern, Kinder und Cafés in der Öffentlichkeit schon in den vergangenen Jahren hinter uns gebracht haben und uns heute einfach darüber freuen können, dass es im Wedding einige kinder- und familienfreundliche Cafés gibt.

Interkulturelles Fußballturnier im Afrikanischen Viertel

Zum 6. Interkulturellen Fußballturnier lädt der NARUD e.V. am 13. Juni ins Afrikanische Viertel ein. Mit dem Fußballturnier setzt sich der Verein gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ein. Das Turnier beginnt um 10 Uhr auf dem Sportplatz Lüderitzstraße/Ecke Transvaalstraße und steht unter dem Motto „Solidarität mit Flüchtlingen – Jetzt“ und soll die Nachbarschaft und Öffentlichkeit informieren, sensibilisieren und Akteure zusammenbringen.

Der Schirmmacher

Der Wedding ist einer jener liebenswerten Orte innerhalb Berlins, in dem es noch richtige Manufakturen gibt. Und dabei denke ich nicht an die Tortenwerkstatt, sondern an den Schuster umme Ecke, den Blechbläser (der Blechblasinstrumente repariert) oder eben den Schirmmacher. Wer ganz nach unten scrollt auf der Seite schirmmitcharme.de sieht Rolf Lippke, den Schirmmacher, in seiner Manufaktur in der Transvaalstraße.

Rehberge und Plötzensee: Rudern inmitten Weddings grüner Lunge

Auf Sand gebaut

(C) Linn Asmuß
(C) Linn Asmuß

Das heutige Parkgelände ist Teil des früher ausgedehnten Waldgebietes Jungfernheide. Die sprichwörtliche märkische Streusandbüchse prägte das Landschaftsbild auf dem Gebiet des heutigen Volksparks Rehberge und des Goetheparks in besonderer Weise. Denn in der späten Eiszeit abgelagerter Flugsand hatte sich dort zu ganzen Sanddünen formiert. Darauf wuchsen zum Teil Kiefern und Eichen, doch spätestens nachdem diese nach dem ersten Weltkrieg von der frierenden Bevölkerung abgeholzt wurden, lag die Sandfläche komplett frei. Der Sand beeinträchtigte die benachbarten Wohngebiete erheblich – er war allenfalls als Scheuersand zu gebrauchen. „Der Volksausdruck Berliner Schnee, womit das Treiben des Flugsandes gemeint ist, schreibt sich von den Rehbergen her“, schrieb der Stadtrat Ernst Friedel im Jahr 1899. Es musste also etwas mit dieser Fläche geschehen….