Weddingmelder-Wochenschau #7/18

Das ist mal ein Thema, wo wir die echten Zeitungen zur Seite schieben können und die B.Z. in ihrer vollen Pracht entblättern: „Kaum Hirn, dafür umso mehr PS!“ Mit 185 Kilometer auf der Tachonadel ist ein Anwärter auf den Boulevard-Titel Limousinen-Mörder in den U-Bahnhof Reinickendorfer Straße „gekachelt“. Die ernsthafte Presse ruft aus: „illegales Autorennen“ (zum Beispiel Tagesspiegel). Ein Fragezeichen hängt lediglich die Berliner Zeitung hinten an. Doch vorn setzen alle Redaktionen von Bild bis rbb einstimmig ein „illegal“ hin. Niemand schreibt kriminelles, fahrlässiges oder (ein vom Maul des Volkes abgeschautes) krankes. Was sonst noch so los war, steht im Weddingmelder.

Straßenumbenennung: Gewerbetreibende protestieren

Die geplante Umbenennung von drei Straßen im Afrikanischen Viertel erregt weiter die Gemüter. Mit einem Protestbrief haben sich nun Gewerbetreibende aus dem Viertel an die Bezirkspolitik gewandt. Ärzte, Friseure, Verwaltungen, Büros, Apotheken, eine Kita und Handwerker kritisieren darin, dass sie über geplanten Straßenumbenennungen in ihrem Viertel weder informiert noch daran beteiligt wurden. Sie fordern als Betroffene mehr Mitbestimmung.

Weddingmelder- Wochenschau #10/17

Hunde, die bellen, beißen ja bekanntlich nicht. Wenn sie aber in der Wohnung allein gelassen werden, ruft das durchaus schon mal tierliebe Weddinger auf den Plan. Wir kümmern uns hier nämlich umeinander – ob Mensch oder Getier. Dass sich aber nun ausgerechnet das Kulturamt Mitte hier einmischt und unsere Eckkneipen fördert? Dass finden wir spitze – Nostalgie hin oder her. Was sonst noch so vor und zurück ging im Wedding, das lest ihr wie immer in unserer Wochenschau.

Irgendwas mit Keilerei und Kolonialem: Die Weddingmelder-Wochenschau #5/17

Im schönsten aller Berliner Stadtteile darf es gern auch mal etwas wilder zugehen, oder?

Dieses Mal traf der Wedding allerdings auf eine fuchswilde Wildschwein-Rotte, die ihrerseits recht aggressiv gegen Besucher der Rehberge vorging. Oder war es vielleicht doch umgekehrt? Die Polizei griff jedenfalls ein – und eskalierte mit unfasslichen 18 Schuss auf den 200-Kilo-Keiler. Hat da jemand etwa den Schuss nicht gehört? Oder den Knall vom Wedding? Alles Weitere gibt es jetzt erst eimal in der Weddingmelder-Wochenschau.