In Sorge um die Galerie Wedding

Galerie Wedding
Die Gale­rie Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße. Foto: Hensel

Die Gale­rie Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße wird der­zeit teil­wei­se vom Sozi­al­amt des Bezirks genutzt. Im Rah­men der Maß­nah­men zur Ein­gren­zung der Coro­na-Pan­de­mie wur­den die Räu­me der Kom­mu­na­len Gale­rie für den Amts­be­trieb benö­tigt. Aus­stel­lun­gen sind daher nur stark ein­ge­schränkt mög­lich. Wäh­rend ähn­li­chen Zwi­schen­nut­zun­gen in ande­ren Bezir­ken bereits been­det sind, ist dies im Wed­ding nicht der Fall. Der Arbeits­kreis der Kom­mu­na­len Gale­rien Ber­lin hat sich des­halb am 15. Juli mit einem Brief an Bezirks­bür­ger­meis­ter Ste­phan von Das­sel gewandt, in der die Sor­ge um Fort­be­stand der Gale­rie Wed­ding aus­ge­drückt wurde.

Für 20 Ostpfennige durch den Westen

 “Irgend­ein Las­ter muss der Mensch ja haben”, sagt Eva Bitt­ner und zün­det sich eine Ziga­ret­te nach der ande­ren an. Ihre Augen leuch­ten auf, als sie beginnt, aus ihrem Leben zu erzäh­len. Die 69-jäh­ri­ge wohnt seit 16 Jah­ren im “Senio­ren­heim an der Pan­ke” in der Kolo­nie­stra­ße. Doch in den Sol­di­ner Kiez hat es sie erst jetzt, durch das Senio­ren­heim, ver­schla­gen. Auf­ge­wach­sen ist sie im Gebiet rund um die Rei­ni­cken­dor­fer Straße.