Ein neuer Typ Schule an der Reinickendorfer Straße

Grafik: Bruno Fioretti Marquez Architekten

Sehr zügig will der Senat in den kommenden Jahren den Neubau von elf neuen Grundschulen vorantreiben – darunter auch an der Reinickendorfer Straße an der Ecke zur Seestraße. Schon im Jahr 2022 könnten dort erste Schülerinnen und Schüler eingeschult werden und die übervollen Grundschulen im Wedding damit entlasten – wenn alles glatt geht und wenn der Flächenkonflikt mit dem benachbarten „Schul-Umwelt-Zentrum Mitte“ geklärt ist.

Max-Josef-Metzger-Platz und Weddingplatz: Stand der Arbeiten

Der neu gestaltete Max-Josef-Metzger-Platz nimmt deutlich Form an. Das neue Klettergerüst an der nördlichen Spitze des dreieckigen Platzes zwischen Gericht- und Müllerstraße weckt jedenfalls bereits die Neugier der Kinder – auch der neue Spielplatz gegenüber dem ehemaligen Krematorium zeigt bereits, mit welchen Gerätschaften er aufwarten wird.

UPDATE: The Cedar – Entspannung an der Reinickendorfer Straße

Die vielbefahrene Reinickendorfer Straße ist für viele Weddinger nicht mehr als der Weg zur U- Bahn. Sie ist mehr Zweck, als ein Ort zum längeren Verweilen – bis vor wenigen Tagen. Denn zwischen der U-Bahn-Station Nauener Platz und dem Nettelbeckplatz lädt nun das erste Café zum Verweilen ein: „The Cedar“.

Kiki Sol: Jam-Sessions im Wedding

Jam-Session im Kiki Sol. Das es eine Raucherbar ist, sieht man, oder? Foto: A. Keilen
Jam-Session im Kiki Sol. Dass es eine Raucherbar ist, sieht man, oder? Foto: A. Keilen

Zwischen Wohnblöcken, Antiquitätenläden und Supermärkten, direkt an der viel befahrenen Reinickendorfer Straße, gliedert sich unauffällig eine kleine Bar in das Stadtbild ein. Das Kiki Sol ist ein öffentliches Wohnzimmer und Künstlertreff, das zu einem entspannten Beisammensein mit Jam-Sessions einlädt.

Mirage: Die Erscheinung am Nettelbeckplatz

Tisch im Mirage. Foto: Promo
Tisch im Mirage. Foto: Promo

Ein heller, ungewöhnlich geschnittener Raum mit Blick auf den verkehrsberuhigten Nettelbeckplatz, dazu eine ambitionierte französisch inspirierte Küche – wer da glaubt, eine Erscheinung vor sich zu haben, liegt gar nicht so falsch. Das Mirage, französisch für Fata Morgana, wagt das Überfällige an diesem unterschätzten Ort.

Am 1. Juni 1984 eröffnete das Kino Sputnik

Grundriss im Kino Sputnik. Foto Madeleine Bernstorff.
Grundriss des Kinos Sputnik. Foto Madeleine Bernstorff.

Wer erinnert sich noch an die 1980er Jahre? Und wer an das Kino Sputnik? Gastautorin Madeleine Bernstorff aus der Gruppe der ehemaligen Betreiber des Kino öffnet den Vorhang der Erinnerungen: „So übernahmen wir das Kino unter Unkenrufen der Berliner Kinoszene.“ Ein Rückblick auf ein ungewöhnliches Kino und die ungewöhnlichen 1980er Jahre Westberlins.