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Tipperary: Pub am Traditionsstandort

Tipperary PubDie Eckkneipe Tipperary Pub an der Trift- / Tegeler Straße ist ein traditionsreicher Gastro-Standort. Mit dem „Schupke“ war hier über lange Jahre ein Café-Bar-Pionier ansässig, der dazu beigetragen hat, dass die Tegeler Straße heute eine richtige Gastro-Meile geworden ist. Als Pub versucht das Tipperary eine Marktlücke im mit Essens- und Barangeboten ausgesprochen gut versorgten Sprengelkiez zu schließen und etwas Vergleichbares gibt es in den Kiezen rund um den Leopoldplatz eher nicht. Weiterlesen

Typisch deutsch: „Tatort“ im Wedding

Glaubt man der Boulevardpresse, ist der ganze Wedding ein einziger Tatort. Die Polizeiberichte und Kurzmeldungen sind voll von Notizen, in denen Delikte aller Art auf Weddings Straßen vermerkt werden. Da verwundert es, dass sich Weddinger auch noch freiwillig versammeln, um sich die Produkte von Drehbuchautoren anzusehen. Wie in anderen Orten in ganz Deutschland ist hier das gemeinsame „Tatort“-Schauen beliebtes Ritual für den Sonntagabend, ob im Familienkreis oder in der Kneipe. Weiterlesen

Offside Wedding: Pub mit Leidenschaft

Offside2(C)OffsideEine gute Voraussetzung für tolle Kneipen-Atmosphäre ist, wenn man die Leidenschaft spürt, die der Wirt investiert hat. Das Offside in Gesundbrunnen ist im besten Sinne urig, hat eine umfangreiche Whisky-Kollektion und zeigt alle wichtigen Fußballspiele live.

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The Castle Pub: Sláinte

Im Castle PubAktualisiert Juni 2017: Jahrelang lagen die Räumlichkeiten in der Hochstraße 2 brach. Seit September 2013 hatte sich dort nach umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten das Castle Pub eingerichtet und den Kiez um gleich mehrere dringend benötigte Facetten bereichert-  tolle Atmosphäre, akustische Live-Konzerte, Craft Beer und natürlich: Guinness. Ende April 2017 schloss der beliebte Pub und zog unter dem Namen The Castle Berlin in die Invalidenstraße 129 in Mitte.
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Ausgehen: Bars im Wedding

Oh Calcutta cocktailWas die Lieblingsbar angeht, hat jeder seine eigene Vorstellung. Zum Glück bedient der Wedding einen breiten Geschmack – zwischen Bier und Cocktail findet im Kiez jeder seine schummrige Nische. Ein paar Highlights für einen ruhigen Abend stellen wir euch hier vor. Oder für ausgelassene Partys. Nur nicht als Anleitung für bierselige Kneipentouren missverstehen …

Jatz Bar*

Die Jatz Bar in der Gottschedstraße am Nauener Platz ist unter Studenten legendär. Es sieht alles modisch heruntergekommen aus, das Schultheiss ist mit einem Euro ein echter Schnapp und die Bar prinzipiell gut besucht – X-Berg im Wedding. Frei Berliner Schnauze bekommt man hier seine günstigen Getränke vor die Nase; dass der ruppig-hippe Tonfall der Bedienung nicht jedem zusagt, ist verständlich. Trotzdem ist die Jatz Bar eine der großen Kneipeninstitutionen im Wedding – ein Anlaufpunkt besonders für das studentische Volk.

F Bar*

Bierselig wird es in der Fos Bar. Die Raucherbar in der Grüntaler Straße ist bekannt für ihre 70 Sorten Gestensaft und 30 Sorten Gin! Vom deutschen Reinheitsgebot bis zum belgischen Kirschbier werden hier Malzpuristen wie Experimentierfreudige gleichsam glücklich. Gleichzeitig bedient der Barmann auch Cocktailliebhaber und Longdrink-Wünsche. Zwischen 5 und 7 Euro ist für einen gut gemixten Cocktail dann auch nicht zu viel. Täglich ab 18.00 Uhr.
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Offside Wedding

Seit 15 Jahren eine Institution für Whisky-, Pub- und Fußballfans – das Offside in Gesundbrunnen.

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Prinzinger

Eine legendäre Eckkneipe an der Osloer Ecke Prinzenallee hat sich in eine angesagte Bar verwandelt

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Castle Pub

Rauchfrei, großzügig, experimentierfreudig und einfach eine tolle Bereicherung für den Kiez am Bahnhof Gesundbrunnen!

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Mastul

Die gemütliche Wohnzimmerbar mit Lesebühnen, einem monatlichen Kurzfilmabend oder einfach nur Barbetrieb

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WG-Bar

Zwei Jahre war sie verschwunden, dann tauchte sie an anderer Stelle wieder auf: die kultige Bar, in der sich Besucher wie Mitbewohner fühlen sollen.

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BESTE Bar

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Café Cralle*

Wieder so ein „Café“. Hinter der schnittigen Alliteration verbergen sich über dreißig Jahre aktives Frauenkneipenkollektiv. Ja, die Kneipe in der Hochstädter Straße hat feministische Wurzeln. Und ja, das macht die kleine Spelunke ziemlich cool. Wo sonst im Wedding bekommt man eine Suppenverköstigung zum sonntäglichen Gemeinschafts-„Tatort“? Das Wodka-affine Café Cralle sucht übrigens immer Veranstalter. Willst du also einen kleinen Live-Gig geben, eine Soli-Party schmeißen, Workshops anbieten oder performen, gib Nachricht an cafecralle@riseup.net.
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Moritz Bar*

Über den Status eines Geheimtipps hinaus ist die Moritz Bar. Zwei Räume, ein Tresen, ein paar Stühle – fertig ist der perfekte Unterschlupf. An der Wand hängt ein Plakat der trashigsten Erotikroman-Cover, gegenüber der Bar ein Erdnussautomat. Das versprüht herbe Atmosphäre, dazu kommen immer mal wieder Liveübertragungen auf großer Leinwand und Montage, die als „Gay Wedding“ zwei Gin Tonic für 4,50 Euro verheißen. Benannt ist die Moritz Bar übrigens nicht als Referenz an die naheliegende Maxstraße, sondern – wie das Bildchen hinter dem Tresen vermittelt – nach einem Hamster.

Ufer Café*

Beim Ufer Café ist der Name gleichzeitig Programm und dann wieder nicht. Denn erstens liegt der Szenetreff wirklich am Ufer des Nordhafens, gleich am Mettmannplatz nahe der Tegeler Straße. Zweitens handelt es sich um kein Café, sondern um eine waschechte Bar. Im Sommer Biergarten, ganzjährig Currywurst sind nicht die einzigen Alleinstellungsmerkmale am Nordufer. Denn hier finden häufiger mal kleine Konzerte statt und die Jukebox sorgt für rustikalen Charme. Selbst das Café-Dilemma hat sich weitestgehend aufgehoben: Sonntag nachmittags gibt’s Kaffee und Kuchen!
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Mehr Clubs und Bars im Wedding:

Studio 7

ResOtto

BASALT Bar

Spinner und Weber

Nussbreite

FLOP Bar

Freya Fuchs

WILMA, Badstraße 38/39 Hinterhaus (Travemünder Str.)

Dujardin, Uferstr. 12

Café Morena

The Forsberg, Gerichtstr. 26, ab 21 Uhr

Humboldthain Club, im S-Bhf. Humboldthain

Klein Zaches, Antwerpener Str. 43, tgl. 17.00 Uhr – ?

Tipperary Pub

Oh! Calcutta , Koloniestr. 9, Mo-Sa ab 20.00 Uhr

ANALOG

 

* Texte von Kevin Grünstein, zur Verfügung gestellt von unserem Kooperationspartner QIEZ.de

VAGABUND Brewery: Mature in peace

Quelle. VAGABUND Brauerei
Quelle. VAGABUND Brauerei

This is the story of three Americans in their mid-thirties who came to Germany to learn how to brew. Happy about the quality of the beer but not satisfied with its diversity, they had an plan: to show Berlin the vast variety of beer flavours.

“Of course, we quite liked the beer here”, says Tom Crozier, “but mostly it is only Pils.” – no trace of variety and experimentation. The English teacher and his two friends, David Spengler and Matt Walthall, did not hesitate for long and started brewing their own beer in their kitchen, using US ingredients. “Pretty crazy for Americans to start a brewery in Germany,” says Tom. They decided to follow the trend of craft beer brewing which started in the US a couple of years ago and is now entering Berlin and Wedding.

Why Vagabund?

“Everyone wants to know that“, Tom grins, “but the name is really obvious. A vagabond is someone who leaves home to discover something new, to find new friends, who can find his home anywhere.” As the brewing masters (Braumeister, or master brewer, is a protected title in Germany) have settled down a bit, they now live a less roaming life than a lot of their guests. At Vagabund brewery, which has a cartwheel and hops as its logo, a colorful mix of people gathers. Community and conviviality were also the reasons for Vagabund’s successful start.

Crowdfunded beginnings

“We learned brewing mainly from books and the Internet!“ Tom sounds proud as he says this. He knows that he wouldn’t have been given a bank loan with this ‚brewing experience‘, so the brewery needed to be funded in other ways. Enthusiasm and an idea far away from the mainstream were the necessary ingredients for a successful crowdfunding project. Within two months, they managed to get 22,000 € for technical appliances. The members of the ‚Community Supported Berwery‘, who gave this initial sum to Vagabund, receive beer or T-shirts for their capital. Plus, everyone can help with or watch the brewing process – there’s a lot to learn about the beer universe. The familial atmosphere and the option to try things are important for the brewers and their supporters.

Growing in the Kiez

Vagabund 3A big, yet cozy room with a long wooden counter where you can have a good chat is the meeting point of the community. “We live in Wedding and don’t want to change it,” explains Tom. Instead of upgrading the Kiez, Vagabund wants to grow in it. Already, most of the guests come from Wedding and Gesundbrunnen. If there’s light and Vagabund’s logo is hanging above the door, your chances of getting a nice fresh beer are very good at Antwerpener Str. 3. Together with their own creations, the three always offer exceptional beers from other breweries, such as Wedding Pale Ale or the Belgian ‚Trappistenbier‘.
For now, only one of the three self-made brewers will cater for the business full-time. “Vagabund can mature, just as a good beer. Of course, we want to be able to live of it, but it is OK if that takes a couple of years,” Tom finds. Maybe the brewery just grows in a way that works for the Kiez…

A traditional trend

Brewing has a tradition in Wedding: Between 1891 and 1982, the University’s experimental breweryexisted at Seestr. 13, brewing 45,000 hectoliter in the 1920’ies. Today, the brewers prefer quality instead of quantity. Since 2001, ‚Eschenbräu‘ at Triftstraße has been proving how much taste can be found in unfiltered beer – the brewery which also produces apple juice and whiskey is not a secret tip anymore. More beer can be found just around the corner, at ‚Hopfen und Malz‘ (Triftstr. 54).

VAGABUND Brauerei

Antwerpener Str. 3, 13353 Berlin

open thursdays to saturdays from 7 PM

Translation: Daniela Hombach

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„Eschenbräu“: Unique Beer

Eschenbräu’s beer, unfiltered and dry, fits well into Wedding. It has managed to find many fans all over Berlin and is famous with beer lovers who like the unusual.

Martin Eschenbrenner (Foto: Eschenbräu)
Martin Eschenbrenner (Foto: Eschenbräu)

Birgit Wahle from Kreuzberg had her first beer from Eschenbräu before she knew it came from Wedding:“I did not have my first Eschenbräu in Wedding. It was in Kreuzberg, and it was a revelation! Maybe it was because the day was long and hot – but I got devoted to this unfiltered, delicious beer. Five years later I made it to the origin of Eschenbräu. Admitted – you would not expect to find a brewery in the basement of a concrete student dorm. The pub is decorated with funny ads designed by the brewer, Martin Eschenbrenner. It is very unique, and surely not everyone will take a fancy to it – but I love it! When I first came here, the beer garden was unfortunately not open yet, but I will come back in summer to enjoy my beer. The many different kinds of seasonal and artisan beers will also keep attracting regulars.”

Martin Eschenbrenner lived in exactly the same student dorm in Triftstraße during his brewery studies – so it seemed likely to use the former washing facilities for the brewery. His beer is brewed in small quantities and does not always taste the same, which distinguishes it from the uniform taste of large breweries. Martin Eschenbrenner calls himself an ‚indomitable brewer‘. With his one-man brewery he fights, just like the village of Asterix and Obelix, against the uniform taste of large breweries. Successfully: Handmade beer from Wedding – not every part of Berlin can offer that!

Eschenbräu:

open daily from 5 p.m., June to August from 3 p.m.

Triftstraße 67 (courtyard) 

Translation: Daniela Hombach

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