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“CSI: Wedding” im Prime Time Theater

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Vol­le Rän­ge bei der Pre­mie­re zur neu­en Kri­mi-Par­odie im Prime Time Thea­ter. Drei frü­he­re GWSW-Stars keh­ren auf die Wed­din­ger Büh­ne zurück. Und zwei neue Schau­spie­ler geben mit einer furio­sen Leis­tung ihren Einstand…

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Jugendgästehaus Nordufer: Ein Zuhause auf Zeit im Grünen

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Zum Plöt­zen­see kommt man aus weni­gen Grün­den: Ent­we­der man hat einen Ein­be­ru­fungs­be­fehl in den benach­bar­ten Knast, man kommt gezielt zum Baden bzw. Tret­boot­fah­ren oder man besucht die Gedenk­stät­te für die Opfer der Nazi-Dik­ta­tur. Den bes­ten Grund hab ich irgend­wann auf der Suche nach einer bezahl­ba­ren Unter­kunft für ein paar Tage zufäl­lig im Inter­net ent­deckt: Das Jugend­gäs­te­haus Nordufer.

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Buchpremiere: „Im wilden Wedding“ von Heiko Werning

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Voll pein­lich, in der Ring­bahn laut­hals los­zu­la­chen. Und das aus­ge­rech­net am Bahn­hof Westend. Schuld dar­an: Hei­ko Wer­ning, Schrift­stel­ler, Lie­der­ma­cher und Reptilienforscher.

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VAGABUND Brauerei: In Ruhe reifen

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Dies ist die Geschich­te von drei Ame­ri­ka­nern Mit­te drei­ßig, die nach Deutsch­land aus­zo­gen, das Bier­brau­en zu ler­nen. Erfreut über die Güte des Bie­res, aber unzu­frie­den ob der gerin­gen Viel­falt, hat­ten sie eine küh­ne Idee: Den Ber­li­nern die vol­le Band­brei­te des Bier­ge­schmacks zu kredenzen. „Das Bier hier hat uns natür­lich ganz gut geschmeckt“, sagt Tom Cro­zier, „aber meis­tens ist es eben Pils.“ Von Sor­ten­viel­falt und Expe­ri­men­tier­freu­de kei­ne Spur. Der Eng­lisch­leh­rer und sei­ne bei­den Freun­de David Speng­ler und Matt Walt­hall über­leg­ten nicht lan­ge und fin­gen an, in der hei­mi­schen Küche selbst ihr Bier zu brau­en – mit Brau­zu­ta­ten aus den USA. „Ganz

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VAGABUND Brewery: Mature in peace

This is the sto­ry of three Ame­ri­cans in their mid-thir­ties who came to Ger­ma­ny to learn how to brew. Hap­py about the qua­li­ty of the beer but not satis­fied with its diver­si­ty, they had an plan: to show Ber­lin the vast varie­ty of beer flavours. “Of cour­se, we qui­te lik­ed the beer here”, says Tom Cro­zier, “but most­ly it is only Pils.” – no trace of varie­ty and expe­ri­men­ta­ti­on. The Eng­lish tea­cher and his two friends, David Speng­ler and Matt Walt­hall, did not hesi­ta­te for long and star­ted brewing their own beer in their kit­chen, using US ingre­dients. “Pret­ty cra­zy

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GESCHLOSSEN: “Arirang”: Kulinarischer Kopfsprung nach Nordkorea

essen-Koreanisch

Im Wedding gibt es mehrere koreanische Restaurants. Das “Arirang” ist von allen das unauffälligste. Ein Hinweis darauf, dass das, was hinter abgeklebten Scheiben zubereitet wird, besonders nah an koreanischen Ernährungsgewohnheiten ist? Unser Autor wagt den Versuch… Frei­tag nacht, 23.30 Uhr. Ich schlen­de­re die See­stra­ße ent­lang, auf dem Rück­weg von einem Freund. Hier, zwi­schen Alham­bra-Kino und Auto­bahn, ist es ruhig um die­se Zeit. Aus einem Laden kommt ein Mann mit einem Put­zei­mer in der Hand und einer Kip­pe im Mund. Clo­sing Time. „Asia­tisch“, den­ke ich, als ich im Schum­mer­licht der Stra­ßen­lam­pe sein Gesicht sehe. Mein Blick geht nach oben, zum Schild

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Weddingwoche #18: Die Mitmach-Bücherei

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Der öffent­li­che Auf­schrei war groß, als letz­te Woche die Mel­dung von der geplan­ten Schlie­ßung des Mai­son de Fran­ce am Ku’damm durch die Pres­se ging. Gleich war die Rede von einer Kür­zung der kul­tu­rel­len Prä­senz Frank­reichs an der Spree. “Mit­nich­ten!”, denkt man da im Wed­ding. Schließ­lich wur­de erst ein paar Tage zuvor eine neue deutsch-fran­zö­si­sche Büche­rei eröff­net. Direkt neben dem Ber­li­ner Eif­fel­turm in der Mül­ler­stra­ße. Eine klei­ne zwar – aber immer­hin. Die so genann­te Biblio­boXX ist unter­ge­bracht in einer umge­bau­ten fran­zö­si­schen Tele­fon­zel­le und gut gefüllt mit deutsch­spra­chi­ger und fran­ko­pho­ner Lite­ra­tur. Das Kon­zept gibt sich nach­hal­tig und inno­va­tiv – weil inter­ak­tiv: “Bring

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Weddingwoche #8: Gentrifizierung – geht’s jetzt los?

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Ein Gespenst geht um im Wed­ding – das Gespenst der Gen­tri­fi­zie­rung. Und wie das mit den Geis­tern so ist: Sie ver­hül­len sich, sind schwer greif­bar, vie­le fürch­ten sich davor und längst nicht jeder glaubt dar­an. Was hat es nun auf sich, mit dem befürch­te­ten Ansturm der zah­lungs­kräf­ti­gen Meu­te jun­ger Krea­ti­ver, die um jeden Preis den alt­ein­gesse­nen Wed­din­gern die lieb­ge­won­ne­ne Woh­nung weg­mie­ten will? Ist ein Lat­te Mac­chia­to auf der Spei­se­kar­te schon Anzei­chen für den schlei­chen­den Wan­del? Muss man sich fürch­ten vor den Gale­ris­ten, die nun lan­ge leer­ste­hen­de Laden­lo­ka­le mit Kunst­wer­ken vollhängen? Spöt­ter behaup­ten ja, mit der Gen­tri­fi­zie­rung sei es im Wed­ding

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Weddingwoche #6: Die Wiedergeburt

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Die Wed­ding­wo­che ist eine wöchent­li­che Kolum­ne, die auch im Ber­li­ner Abend­blatt erscheint. Mit dem Ster­ben ist es wie mit dem Haa­re schnei­den. Da ist nie Still­stand, es gibt immer was zu tun. Dem Kre­ma­to­ri­um im Wed­ding, das ers­te über­haupt in Preu­ßen, hat das aber nix genutzt. Seit über zehn Jah­ren rau­chen die Schorn­stei­ne schon nicht mehr am Net­tel­beck­platz. Toten­still war es lan­ge um das mar­kan­te Gebäu­de mit der 18 Meter hohen Kup­pel. Seit letz­tem Jahr fir­miert es nun unter neu­em Besit­zer als silent green kulturquartier. Lang­sam kommt wie­der Leben in die Bude. Der Start­schuss für den neu­en Ver­an­stal­tungs­ort fällt gleich mit

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