Parkcafé Rehberge: Endet 2021 der Stillstand um den Leerstand?

Leerstand am Parkcafé Rehberge
Foto: Initia­ti­ve Park­ca­fe Rehberge

Seit 2014 steht es leer, mit­ten in einer gut besuch­ten Grün­flä­che: das Park­ca­fé Reh­ber­ge. Genau­so lan­ge wie der Leer­stand bewegt sich auch nichts mit einer neu­en Nut­zung. Die grü­ne Bezirks­stadt­rä­tin mahnt wegen hoher Sanie­rungs­kos­ten, und dass sich kein ganz­jäh­ri­ger Betrieb für einen Päch­ter rech­ne. Ein CDU-Bezirks­stadt­rat woll­te das Gebäu­de an die Box­ab­tei­lung von Her­tha BSC abtre­ten (wir berich­te­ten). Und die SPD hat ein Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fah­ren durch­ge­setzt – unter Betei­li­gung eines zufäl­lig aus­ge­los­ten Bür­ger­gre­mi­ums. Kommt 2021 end­lich Fahrt in die Sache?

Ringen ums Parkcafé Rehberge

Wie bereits im Juni berich­tet, soll­te das Trau­er­spiel um das Gebäu­de des seit 2014 geschlos­se­nen Park­ca­fés Reh­ber­ge an der Cat­cher­wie­se eigent­lich ein abrup­tes Ende fin­den: Statt Gas­tro­no­mie hät­te der Box­sport des Ver­eins Her­tha BSC eine neue Heim­statt gefun­den . Einen Beschluss über die sport­li­che Nut­zung hat­te das Bezirks­amt Mit­te am 28. Juli gefasst. Doch die Umwand­lung in eine Box­hal­le woll­te die ört­li­che SPD Reh­ber­ge nicht hin­neh­men. Das Gebäu­de soll­te für alle nutz­bar blei­ben, für die gan­ze Wed­din­ger Bevöl­ke­rung. Jetzt heißt es: Alles auf Anfang.

K.o. fürs Parkcafé Rehberge?

Das Parkcafé an der Catcherwiese in den Rehbergen
Das Park­ca­fé an der Cat­cher­wie­se in den Reh­ber­gen. Wer hier eine Tas­se Tee möch­te, muss sie sich selbst mit­brin­gen. Foto: Hensel

Es gab eine Zeit, da hat es Kaf­fee und Kuchen an der Cat­cher­wie­se im Volks­park Reh­ber­ge gege­ben. Doch das Park­ca­fé ist nun schon seit Jah­ren geschlos­sen. Für vie­le Wed­din­ger das unver­ständ­lich und eine Nut­zung des Gebäu­des scheint nicht in Sicht zu sein. Wer­den die aktu­el­len Über­le­gun­gen des Bezirks­amts Rea­li­tät, dann wür­de das belieb­te Park­ca­fé gar nicht mehr öffnen.

Verfallendes Parkcafé Rehberge: Auf die lange Bank geschoben

Patrick Nei­deck

Es ist ein Jam­mer, wie das Park­ca­fé Reh­ber­ge seit dem Tod des Päch­ters vor fünf Jah­ren vor sich hin ver­fällt. Immer wie­der gibt es Initia­ti­ven, das im Bezirks­ei­gen­tum befind­li­che Gebäu­de zu reak­ti­vie­ren. Jetzt hat ein Wed­din­ger Gas­tro­nom Inter­es­se gezeigt, das maro­de Gebäu­de zu reno­vie­ren und eine Aus­flugs­gast­stät­te im Her­zen des Parks zu eta­blie­ren. Doch der Bezirk will sich nicht fest­le­gen, was die Zukunft des Park­ca­fés angeht – und sagt dem Inves­tor ab.

Hat das Parkcafé Rehberge eine Zukunft?

(c) Marie Wieland
© Marie Wieland

aktua­li­siert Febru­ar 2017

Seit dem 31. Dezem­ber 2014 ist das belieb­te Aus­flugs­lo­kal im Volks­park Reh­ber­ge nun schon geschlos­sen. Fri­scher Kuchen, hei­ßer Kaf­fee und bei Bedarf eine küh­le Ber­li­ner Wei­ße mit Schuss? Das Park­ca­fé im Her­zen der Reh­ber­ge, direkt an der Cat­cher­wie­se gele­gen, war über vie­le Jah­re hin­weg der Garant für einen gemüt­li­chen Nach­mit­tag in der Son­ne. Wer einen Aus­flug in den Volks­park unter­nahm oder das Wild­tier­ge­he­ge besuch­te, der lan­de­te spä­ter oft an einem der Tische des Park­ca­fés. Seit der Schlie­ßung ver­fällt die bau­li­che Sub­stanz zuse­hends, obwohl sich die Wed­din­ger nichts sehn­li­cher wün­schen, als dass es mit dem zur Insti­tu­ti­on gewor­de­nen Aus­flugs­lo­kal end­lich wei­ter gehen kann.