Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knapp

Wer hat die Oster­ei­er schon ver­steckt – oder sogar schon wie­der gefun­den? Heu­te am Oster­sonn­tag ist Suchen und Fin­den die aller­bes­te Abwechs­lung für die­sen 399. Ber­li­ner Coro­na-Tag. Ja, den ers­ten bestä­tig­ten Covi­d19-Fall gab es in Ber­lin am 1. März vor einem Jahr… Doch genug der Sta­tis­tik. Sie­ben Tage, sie­ben Mel­dun­gen aus dem Wed­ding: Hier kom­men die Oster­sonn­tags­news aus der Nach­bar­schaft. Und: Fro­he Ostern!

7 Tage, 7 Schlagzeilen

  1. Rücken­wind für Initia­ti­ve Park­ca­fé Rehberge
  2. Mit­te ver­gibt Preis an Umwelt- und Klimaprojekte
  3. Digi­ta­les The­men­ca­fé zu Grundschulnoten
  4. Bao­bab mit Kunstverkauf
  5. Atze Musik­thea­ter bezieht digi­ta­les Zuhause
  6. Mot­to für den Welt­mäd­chen­tag gesucht
  7. Drau­ßen­stadt: Schat­ten­spie­le bekom­men Förderung

Wedding kurz & knapp

Rücken­wind für Initia­ti­ve Park­ca­fé Reh­ber­ge
Die Kund­ge­bung der Initia­ti­ve Park­ca­fé Reh­ber­ge am Sonn­tag (28.3.) hat einen gro­ßen Zuspruch erfah­ren. Die Initia­ti­ve, die das geschlos­se­ne Café an der Cat­cher­wie­se als nicht­ko­m­er­zi­el­len Treff reak­ti­vie­ren möch­te, stell­te sich dabei erst­mals der Öffent­lich­keit vor. Etwa 350 Men­schen folg­ten dem Auf­ruf zur Kund­ge­bung (vor­schifts­mä­ßig mit Mas­ke und Abstand). Bezirks­po­li­ti­ker der meis­ten Par­tei­en nah­men mit eige­nen Rede­bei­trä­ge teil und unter­stütz­ten das Anlie­gen. Inzwi­schen infor­miert die Ini­ti­tia­ti­ve auch auf Face­book und Insta­gram über ihre Ideen und nächs­ten Schrit­te. So sei eine Betei­li­gung am soge­nann­ten Inter­es­sens­be­kun­dungver­fah­ren des Bezirks geplant, bei dem ein Betrei­ber gefun­den wer­den soll. Mehr dazu steht auch im Bei­trag Kund­ge­bung mit Musik vor dem Park­ca­fé Reh­ber­ge. Kon­takt zur Initia­ti­ve gibt es per E‑Mail unter Initiative-parkcafe-rehberge@riseup.net.

Mit­te ver­gibt Preis an Umwelt- und Kli­ma­pro­jek­te
Der Bezirks Mit­te ver­gibt auch in die­sem Jahr wie­der einen Preis für Pro­jek­te aus dem Bereich Umwelt- und Natu­schutz aus. Der Preis wird 2021 erst­mals als Umwelt- und Kli­ma­preis ver­ge­ben, wur­de dem­nach um den Kli­ma­aspekt erwei­tert. Inge­samt steht ein Prei­geld von 3000 Euro zur Ver­fü­gung, das auf die ver­schie­de­nen Preis­trä­ger auf­ge­teilt wird. Zusät­zich gibt es einen Son­der­preis in Höhe von 500 Euro für beson­ders nach­hal­ti­ge Pro­jek­te. Bewer­ben kön­nen sich bis zu 12. Mai Per­so­nen oder Grup­pen, die in Mit­te woh­nen, arbei­ten oder ler­nen. Beson­ders gewünscht sind Pro­jek­te, die einen gro­ßen Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten. Die teil­neh­men­den Pro­jek­te prä­sen­tie­ren sich nach aktu­el­len Pla­nun­gen am 2. Juni im Schul-Umwelt-Zen­trum in der Scharn­we­ber­stra­ße vor der Jury, anschlie­ßend wird der Preis ver­ge­ben. Die Aus­schrei­bung ist im Inter­net unter verfügbar.

Digi­ta­les The­men­ca­fé zu Grund­schul­no­ten
Das Zukunfts­haus Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße lädt Eltern von Grund­schul­kin­dern am 20. April zum Online-The­men­ca­fé ein. Von 16 bis 17.30 Uhr geht es um das The­ma „Gute Noten / Schlech­te Noten: Wie kann ich damit umge­hen?“ Teilnehmer:innen kön­nen mit Grund­schul­leh­re­rin Alin Sheha­da und Ley­la Burak vom Zukunfts­haus ins Gespräch kom­men. Der Teil­nah­me­l­ink wird nach vor­he­ri­ger Anmel­dung per Tele­fon unter (030) 45 00 51 31 oder per E‑Mail unter familienzentrum@pgssoziales.de verschickt.

Bao­bab mit Kunst­ver­kauf
Das Bao­bab in der Sol­di­ner Stra­ße 41 ist nicht nur eine Ort für Essen(slieferungen) mit Ein­flüs­sen aus der hal­ben Welt, son­dern auch ein Ort für Kunst. Das Team hat auf sei­ner Web­sei­te einen Art-Shop eröff­net. Dar­in wer­den Arbei­ten von Künstler:innen aus der Nach­bar­schaft ver­kauft. Die Künstler:innen bie­ten Dru­cke, Illus­tra­tio­nen oder ode­re künst­le­risch gestal­te­te Din­ge an. Kon­takt zum Bao­bab-Team kann via Web­sei­te oder per E‑mail auf­ge­nom­men wer­den (kontakt@baobab.berlin).

Atze Musik­thea­ter bezieht digi­ta­les Zuhau­se
Das Atze Musik­thea­ter in der Luxem­bur­ger Stra­ße stellt sich auf den andau­ern­den Lock­down ein und streamt im April alle Stu­dio­büh­nen-Stü­cke als Live-Stream ins Inter­net. Für min­des­tens einen Monat soll die Stu­dio­büh­ne als digi­ta­les Zuhau­se umfunk­tio­niert wer­den. So soll laut dem Musik­thea­ter die „mona­te­lan­ge Umbau­pau­se“ (→ Lockdown/Schließung) genutzt wer­den. Am 7. April soll es die ers­te Online-Ver­si­on von „Oh, wie schön ist Pana­ma“ für Kin­der ab vier Jah­ren geben. Was wann gestreamt wird, steht im Spiel­plan auf der Web­sei­te des Musik­thea­ters. Dort gibt es auch Tickets für die digi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen. Das Atze ist Deutsch­lands größ­tes Musik­thea­ter für Kin­der mit über 100.000 Zuschau­ern in nor­ma­len Jah­ren. Wegen Coro­na ist das Haus der­zeit geschlossen.

Mot­to für den Welt­mäd­chen­tag gesucht
Die Vor­be­rei­tungs­grup­pe für den Welt­mäd­chen­tag im Bezirk sucht bis zum 30. April Ideen für das dies­jäh­ri­ge Mot­to des Akti­ons­ta­ges im Herbst. Vor­schlä­ge kön­nen per E‑Mail an agmaedchen.berlinmitte@gmail.com oder auf dem Insta­gram­ka­nal @weltmaedchentagberlinmitte als Nach­richt schrickt wer­den. Der Welt­mäd­chen­tag wur­de 2011 von den Ver­ein­ten Natio­nen ein­ge­führt. Initi­iert wur­de er von der Kin­der­hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on PLAN. Jeweils am 11.Oktober soll die Welt auf Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen an Mäd­chen auf­merk­sam gemacht wer­den, mit ver­schie­de­nen Aktio­nen set­zen sich die teil­neh­men­den Orga­ni­sa­tio­nen für men­schen­wür­di­ge Lebens­be­din­gun­gen von Mäd­chen und jun­gen Frau­en welt­weit ein.

Drau­ßen­stadt: Schat­ten­spie­le bekom­men För­de­rung
Die Initia­ti­ve Drau­ßen­stadt hat Mit­te März zwei Pro­jek­te für den Bezirk für eine För­de­rung aus­ge­wählt. Das teil­te Bezirks­stadt­rä­tin Sabi­ne Weiß­ler am Don­ners­tag (25.3.) mit. Geför­dert wird auch eine Künst­le­rin aus dem Wed­ding. Suse Weber bekommt 15.350 Euro Unter­stüt­zung für Schat­ten­spie­le von sechs ver­schie­de­nen Künstler:innen im Schau­fens­ter der Studio//Bühne in der Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße 55. Die Arbei­ten wer­den von Mai bis August in den Abend­stun­den zu sehen sein und wer­den auch ins Inter­net gestreamt. Die Initia­ti­ve Draus­sen­stadt ist ein Pro­gramm des Senats, das den Bezir­ken Mit­tel für künst­le­risch-kul­tu­rel­le Vor­ha­ben im Stadt­raum zur Ver­fü­gung stellt. Es ist als Sofort­hil­fe für Künstler:innen zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Kri­se gedacht. Der Andrang war groß: Mit­te konn­te 25.000 Euro ver­ge­ben, hat­te aber Anträ­ge für Pro­jek­te in einem Umfang von mehr als 1,1 Mil­lio­nen Euro.

Die nächs­ten „Wed­ding kurz & knapp“-Nachrichten erschei­nen am Sonn­tag, den 11. April.

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Sonntags gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil, fotografiert dort für unseren Instagram-Kanal (Freitag) und hat hier und da einen aktuellen Text für uns - gern zum Thema Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat sie es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.