Orte jüdischen Lebens: Die liberale Bewegung im Wedding der 1930er Jahre

Historische Karte Berlin (Silva 1925), Ausschnitt Berlin-Wedding
His­to­ri­sche Kar­te Ber­lin (Sil­va 1925), Aus­schnitt Berlin-Wedding

Das heu­ti­ge Juden­tum besteht aus ortho­do­xen, kon­ser­va­ti­ven, libe­ra­len und rekon­struk­tio­nis­ti­schen Strö­mun­gen. Stets geht es um die Aus­übung der jüdi­schen Gebo­te und ritu­el­len Geset­ze. Vor gut 90 Jahren

Schneeeule – Berliner Weiße ohne Schuss

Foto: Schnee­eu­le

11.09.2020 Selbst für Ber­li­ner ist die Wei­ße mitt­ler­wei­le die­ses säu­er­li­che Getränk, das nur mit Sirup zu ertra­gen ist. Ulri­ke Genz von der Braue­rei Schnee­eu­le will Ber­lin sein Stadt­ge­tränk zurück­brin­gen: die ech­te Wei­ße. Seit 2016 braut sie unter dem Namen Schnee­eu­le Ber­li­ner Wei­ße nach alten (und auch nach neu­en) Rezep­ten. Sie weiß, dass es heu­te Erkläun­gen braucht, was Ber­li­ner Wei­ße aus­macht. Auch des­halb hat sie im Eng­li­schen Vier­tel einen Salon eröff­net. Dort gibt es „Ver­kos­tung und Lehrstunden“ .

Bar „Drehmoment“: Verrucht, aber nicht verraucht

BarbetreiberinnenEin guter Drink, eine hit­zi­ge Dis­kus­si­on, ein dre­cki­ger Flirt – alles dreht sich… Dreh­mo­ment! Das ist die Idee hin­ter dem Namen für eine neue Bar in einem Eck­lo­kal. Allein schon das Erschei­nungs­bild der Bar lohnt den Besuch, aber auch die vie­len Ideen und Details, denen man die krea­ti­ve Ener­gie der Betrei­be­rin­nen ansieht.

Weddingmelder-Wochenschau #27/17

Der Ber­li­ner Senat tag­te am Diens­tag publi­kums­wirk­sam im Wed­ding, und zwar in der Beuth Hoch­schu­le. Die aus allen Näh­ten plat­zen­de frü­he­re TFH wür­de ganz beson­ders unter einer Tegel-Offen­hal­tung lei­den, denn das Ter­mi­nal­ge­bäu­de ist als zwei­ter Stand­ort vor­ge­se­hen. Die Alter­na­ti­ve: die Zahl der Stu­di­en­plät­ze müss­te stark ver­rin­gert werden.

Bei Bau­ar­bei­ten wur­de am Mitt­woch eine Bom­be gefun­den. Die Ent­schär­fer der Poli­zei haben an der Lynar­stra­ße sofort reagiert und dafür gesorgt, dass es ganz schnell wie­der vor­bei war. Und was sorgt sonst noch so für Bom­ben­stim­mung? Es steht in unse­rer Wochenschau. 

Kleine Kunstwerke – Tattoos von Diamantfabrikken

Astrid vor einigen Motivvorlagen
Astrid vor eini­gen Motivvorlagen

Astrid Narud hat schon immer gern gezeich­net. Ihre Freun­de wuss­ten das und stell­ten sich sofort zur Ver­fü­gung, als sie vor acht Jah­ren mit dem Täto­wie­ren anfing. Und tat­säch­lich, so fan­ta­sie­voll und fein wie ihre Zeich­nun­gen sind auch die Tat­toos, die sie sticht. „Ich lie­be Schat­tie­run­gen, drei­di­men­sio­na­le Effek­te“, sagt die 33-jäh­ri­ge Dänin, die letz­tes Jahr mit ihrer Geschäfts­part­ne­rin Klau­dia in der Ofe­ner Stra­ße das Café Dia­mant­fa­brik­ken eröff­net hat. Dar­in ver­wirk­licht sie ihre Ideen, bei denen alte Din­ge wie Fens­ter­rah­men, Säge­blät­ter oder altes Geschirr ein neu­es Leben ein­ge­haucht bekommen. 

Hasina EATERY: bengalisch-mexikanische Fusion im Wedding

Das Ehepaar Amin
Das Ehe­paar Amin

„Zuerst woll­ten wir ein rein vega­nes Restau­rant eröff­nen“, sagt Sho­r­ab Amin. Doch im nörd­li­chen Wed­ding, eher ein ruhi­ges Wohn­ge­biet als eine auf­re­gen­de Restau­rant­mei­le, war die Zeit dafür noch nicht reif. Gemein­sam mit sei­ner Frau Jes­min hat Sho­r­ab Amin ein indisch gepräg­tes Restau­rant mit mexi­ka­ni­schem Ein­schlag eröff­net. „Alko­hol gibt es bei uns kei­nen, und auch das Geflü­gel­fleisch ist nach Halal-Prin­zi­pi­en geschlach­tet“, erklärt der gebür­ti­ge Ban­gla­de­shi, der schon seit über 20 Jah­ren im Wed­ding wohnt. Nicht nur die Küche mit vegan/vegetarischem Schwer­punkt setzt an der nörd­li­chen Mül­ler­stra­ße, Nähe Schil­ler­park, einen außer­ge­wöhn­li­chen Akzent, auch die Ein­rich­tung kann sich sehen las­sen: „Das geht auf das Kon­to mei­ner bei­den Töch­ter“, sagt Sho­r­ab Amin stolz. Anders als in den meis­ten ande­ren indi­schen Restau­rants ver­zich­tet das Team der Hasi­na Eatery auf die typi­schen oran­ge-gel­ben Farb­tö­ne, son­dern setzt auf dunk­le Möbel und die Far­be violett.

Schönes Esslokal

Der Name Hasi­na Eatery bedeu­tet übri­gens schlicht „schö­nes Ess­lo­kal“ und ver­spricht nicht mehr und nicht weni­ger als lecke­re Gerich­te. Hier heißt das: Fusi­on-Küche mit klas­si­schen ayur­ve­di­schen Spe­zia­li­tä­ten aus der Regi­on um den Golf von Ben­ga­len, mexi­ka­ni­sche Nachos oder Enchil­adas. „ Alle Spei­sen sind frei von künst­li­chen Zusatz­stof­fen, Farb­stof­fen und Geschmacks­ver­stär­kern“, betont das Ehe­paar Amin. Mal sehen, ob das Expe­ri­ment im Eng­li­schen Vier­tel gelingt. Wer mit indi­scher Küche schlech­te Erfah­run­gen gemacht hat, kann übri­gens ganz beru­higt sein: zu scharf sind die Spei­sen auf kei­nen Fall, eher aus­ge­wo­gen gewürzt.

Hasi­na EATERY 

Face­book­sei­te

Ofe­ner Stra­ße 2/Nähe Müllerstraße.

Tel. 915 05 121

Öff­nungs­zei­ten: Mo bis So 15 – 22 Uhr geöffnet