Schlagwörter: Ofener Straße

Weddingmelder-Wochenschau #27/17

Der Berliner Senat tagte am Dienstag publikumswirksam im Wedding, und zwar in der Beuth Hochschule. Die aus allen Nähten platzende frühere TFH würde ganz besonders unter einer Tegel-Offenhaltung leiden, denn das Terminalgebäude ist als zweiter Standort vorgesehen. Die Alternative: die Zahl der Studienplätze müsste stark verringert werden.

Bei Bauarbeiten wurde am Mittwoch eine Bombe gefunden. Die Entschärfer der Polizei haben an der Lynarstraße sofort reagiert und dafür gesorgt, dass es ganz schnell wieder vorbei war. Und was sorgt sonst noch so für Bombenstimmung? Es steht in unserer Wochenschau. Weiterlesen

Kleine Kunstwerke – Tattoos von Diamantfabrikken

Astrid vor einigen Motivvorlagen
Astrid vor einigen Motivvorlagen

Astrid Narud hat schon immer gern gezeichnet. Ihre Freunde wussten das und stellten sich sofort zur Verfügung, als sie vor acht Jahren mit dem Tätowieren anfing. Und tatsächlich, so fantasievoll und fein wie ihre Zeichnungen sind auch die Tattoos, die sie sticht. „Ich liebe Schattierungen, dreidimensionale Effekte“, sagt die 33-jährige Dänin, die letztes Jahr mit ihrer Geschäftspartnerin Klaudia in der Ofener Straße das Café Diamantfabrikken eröffnet hat. Darin verwirklicht sie ihre Ideen, bei denen alte Dinge wie Fensterrahmen, Sägeblätter oder altes Geschirr ein neues Leben eingehaucht bekommen. Weiterlesen

Diamantfabrikken: Ein Schmuckstück im grauen Kiez

Café Diamantfabrikken Das Café Diamantfabrikken hinterlässt bei manchen Besuchern einen bleibenden Eindruck. Hier gibt es nämlich nicht nur kulinarische Spezialitäten, sondern auch ganz besondere Tattoos.

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Hasina EATERY: bengalisch-mexikanische Fusion im Wedding

Das Ehepaar Amin
Das Ehepaar Amin

„Zuerst wollten wir ein rein veganes Restaurant eröffnen“, sagt Shorab Amin. Doch im nördlichen Wedding, eher ein ruhiges Wohngebiet als eine aufregende Restaurantmeile, dürfte die Zeit dafür noch nicht reif sein. Gemeinsam mit seiner Frau Jesmin hat Shorab Amin nun ein indisch geprägtes Restaurant mit mexikanischem Einschlag eröffnet. „Alkohol gibt es bei uns keinen, und auch das Geflügelfleisch ist nach Halal-Prinzipien geschlachtet“, erklärt der gebürtige Bangladeshi, der schon seit über 20 Jahren im Wedding wohnt. Nicht nur die Küche mit vegan/vegetarischem Schwerpunkt setzt an der nördlichen Müllerstraße, Nähe Schillerpark, einen außergewöhnlichen Akzent, auch die Einrichtung kann sich sehen lassen: „Das geht auf das Konto meiner beiden Töchter“, sagt Shorab Amin stolz. Anders als in den meisten anderen indischen Restaurants verzichtet das Team der Hasina Eatery auf die typischen orange-gelben Farbtöne, sondern setzt auf dunkle Möbel und die Farbe violett.

Schönes Esslokal

Der Name Hasina Eatery bedeutet übrigens schlicht „schönes Esslokal“ und verspricht nicht mehr und nicht weniger als leckere Gerichte. Hier heißt das: Fusion-Küche mit klassischen ayurvedischen Spezialitäten aus der Region um den Golf von Bengalen, mexikanische Nachos oder Enchiladas. „ Alle Speisen sind frei von künstlichen Zusatzstoffen, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern“, betont das Ehepaar Amin. Mal sehen, ob das Experiment im Englischen Viertel gelingt. Wer mit indischer Küche schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann übrigens ganz beruhigt sein: zu scharf sind die Speisen auf keinen Fall, eher ausgewogen gewürzt.

Nachtrag: nach einem Brand im Sommer 2014 ist die HASINA EAYTERY seit 10. Dezember 2014 wieder geöffnet.

Hasina EATERY

Facebookseite

Ofener Straße 2/Nähe Müllerstraße.

Tel. 915 05 121

Öffnungszeiten: Di-Sa 15 – 22 Uhr geöffnet und am Sonntag von 12:00-22:00, Mo Ruhetag