Kleine Kunstwerke – Tattoos von Diamantfabrikken

Astrid vor einigen Motivvorlagen
Astrid vor eini­gen Motivvorlagen

Astrid Narud hat schon immer gern gezeich­net. Ihre Freun­de wuss­ten das und stell­ten sich sofort zur Ver­fü­gung, als sie vor acht Jah­ren mit dem Täto­wie­ren anfing. Und tat­säch­lich, so fan­ta­sie­voll und fein wie ihre Zeich­nun­gen sind auch die Tat­toos, die sie sticht. „Ich lie­be Schat­tie­run­gen, drei­di­men­sio­na­le Effek­te“, sagt die 33-jäh­ri­ge Dänin, die letz­tes Jahr mit ihrer Geschäfts­part­ne­rin Klau­dia in der Ofe­ner Stra­ße das Café Dia­mant­fa­brik­ken eröff­net hat. Dar­in ver­wirk­licht sie ihre Ideen, bei denen alte Din­ge wie Fens­ter­rah­men, Säge­blät­ter oder altes Geschirr ein neu­es Leben ein­ge­haucht bekommen. 

Auch im Detail schön: das Studio

Schreibtisch im Tattoo-StudioAuch das Tat­too-Stu­dio im Hin­ter­raum ist alles ande­re als funk­tio­nal und lieb­los ein­ge­rich­tet. Jedes Detail ist durch­dacht, die hel­le Atmo­sphä­re ein­la­dend. Einen typisch däni­schen Sinn für Ästhe­tik und Qua­li­tät kann man der blon­den Kopen­ha­ge­ne­rin nicht abspre­chen. Was mit dem däni­schen Mode­wort “Hyg­ge” bezeich­net wird, ist eine Lebens­ein­stel­lung, die sich nicht ein­fach mit “gemüt­lich” über­set­zen lässt. Auf jeden Fall kann man mit der Täto­wie­re­rin leicht ins Gespräch kom­men: „Ich freue mich, wenn sich die Café­gäs­te trau­en, einen Blick ins Tat­too-Stu­dio zu wer­fen“, erzählt Astrid. Die Neu­gie­ri­gen sind dann jeden­falls immer über­rascht – so haben sie sich ein Tat­too-Stu­dio nicht vorgestellt.

Das perfekte Motiv finden

Tatöwieren Tattoo
Astrid beim Täto­wie­ren eines Regenschirms

Beim Täto­wie­ren ach­tet Astrid dar­auf, dass ihr die Moti­ve selbst auch gefal­len. Die Vor­ge­sprä­che und die indi­vi­du­el­le Bera­tung sind ihr daher beson­ders wich­tig. Sei­en es klei­ne Stü­cke aus der Ver­gan­gen­heit des Kun­den oder Moti­ve aus Büchern und Fil­men, die dem Kun­den ein­fach Freu­de berei­ten – Astrids Anspruch ist es immer, auf der Haut ein klei­nes Kunst­werk zu ste­chen. So lehn­te sie schon mal ein Tri­bal-Motiv ab, weil sie es zu lang­wei­lig fand. Lie­ber stö­bert sie mit dem Kun­den in ihrer Vor­la­gensamm­lung und stellt wie aus einem Bau­kas­ten immer neue Moti­ve zusam­men. Stimmt die Che­mie zwi­schen den bei­den, kom­men bald ein­ma­li­ge Krea­tio­nen her­aus. Auch wenn ihr Kun­de anfangs kei­ne kla­re Vor­stel­lung haben soll­te, hilft sie ger­ne, den Kun­den bis zum per­fek­ten Tat­too zu beglei­ten. Wich­tig ist auch, wo das Tat­too hin­kom­men soll; hier­zu berät Astrid eben­falls. Das Ste­chen selbst kos­tet dann ab 70 Euro.

Trockenblumen in der Diamantfabrikken Tattoo-StudioIn der Dia­mant­fa­brik­ken gehen die Lie­be zum Detail und die Zei­chen­kunst eine stim­mi­ge Ver­bin­dung ein. Ob im Café oder bei den Tat­toos, dies ist ein ein­ma­li­ges Zusam­men­spiel, das eine Ent­de­ckung wert ist.

Tat­too-Café Diamantfabrikken

Ofe­ner Str. 1, 13349 Berlin


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