Hübsch bist Du geworden, kleine Motte!

Dzintra Kottmann und ihr Sohn Adrian. Zum Café-Team gehören noch fünf weitere Familienmitglieder. Foto: Hensel
Dzin­tra Kott­mann und ihr Sohn Adri­an. Zum Café-Team gehö­ren noch fünf wei­te­re Fami­li­en­mit­glie­der. Foto: Hensel

Noch ist es gar nicht so rich­tig eröff­net, das neue Café an der Ecke Mal­plaquet­stra­ße und Naza­reth­kirch­stra­ße. Doch man ahnt schon, was es wird: Seit eini­gen Wochen tut sich was im ehe­ma­li­gen Spi­ri­tus Mun­di. Die Räu­me wur­den auf­wen­dig reno­viert, die Kaf­fee­ma­schi­ne ist schon ange­schlos­sen, in der ver­gan­ge­nen Woche eröff­ne­te bereits eine ers­te Aus­stel­lung im Café Mot­te. Bald kön­nen die Tische raus­ge­stellt wer­den und man kann an die­ser schö­nen Ecke wie­der drau­ßen sitzen.

Soldiner Kiez? Ein schwieriges Pflaster!

Mei­nung Schon gese­hen? Das El Pepe in der Prin­zen­al­lee ist zu. Hier gibt es kei­ne Tapas und kei­nen Wein mehr. Am glei­chen Tag in der ver­gan­ge­nen Woche hat Regi­na Bie­lig ganz still ihren Laden aus­ge­fegt und abge­schlos­sen. Damit ist auch das Herr Bie­lig in der Sol­di­ner Stra­ße mit sei­nem klei­nen aber fei­nen Essens­an­ge­bot Geschich­te. Der Sol­di­ner Kiez ver­liert an einem Tag zwei kuli­na­ri­sche Hoff­nungs­trä­ger: Das ist schon ein Schlag in die Magengrube.

GESCHLOSSEN Café Mocca: Der normale Wedding

Cafe Mocca GerichtstrVon den gro­ßen Glas­schei­ben des Cafés an der Ecke Gerichtstraße/Pasewalker Stra­ße aus lässt sich das Gesche­hen auf dem Net­tel­beck­platz bei einem Kaf­fee, einem Früh­stückstel­ler oder einem Mit­tag­essen wun­der­bar beob­ach­ten. Schon seit 2005 gibt es hier das Café Moc­ca, das nach einem Umbau im Janu­ar wie­der eröff­net hat.

Cantinerie: Mensa für Erwachsene

Cantinerie im AEG-Gelände - Foto Andrei Schnell
Ein­gang der Can­ti­ne­rie. Foto: And­rei Schnell

Can­ti­ne­rie heißt ein Restau­rant – man könn­te auch sagen, ein vor kur­zem eröff­ne­ter Spei­se­saal auf dem ehe­ma­li­gen AEG-Gelän­de. Die über 100 Sitz­plät­ze sind nötig, denn die Loka­li­tä­ten im Brun­nen­vier­tel sind zur Mit­tags­zeit schnell gefüllt. Offen­bar arbei­ten immer mehr Leu­te in dem heu­te als Tech­no­lo­gie­park bezeich­ne­ten Gebiet zwi­schen Vol­ta­stra­ße und Gus­tav-Mey­er-Allee. Die Can­ti­ne­rie gibt sich ita­lie­nisch und der Name ver­rät, dass es wie in einer Kan­ti­ne zugeht – nur eben ein klein wenig gehobener.