Unsere Kiezkunstwerkstatt ‘made in Wedding’ und der Siebdruck

mit der Siebdrucktechnik erstellte Postkarte
mit der Sieb­druck­tech­nik erstell­te Postkarte

Das ‚made in Wed­ding‘ ist eine Kul­tur-Werk­statt in der Kolo­nie­stra­ße des Sol­di­ner Kiezes. Hier las­sen neun Wed­din­ger Künst­ler ihrer Krea­ti­vi­tät täg­lich frei­en Lauf. Regel­mä­ßig fin­den hier tol­le Ver­an­stal­tun­gen und Aus­stel­lun­gen statt. Selbst Coro­na schreckt die Künstler*innen nicht ab.

Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

UPDATE Neben­stra­ßen im Wed­ding sind manch­mal vol­ler Atmo­sphä­re und uner­war­te­ter Ent­de­ckun­gen. So ist es auch mit dem “Fei­nen Pin­kel”. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefun­den wer­den. Die Eigen­be­zeich­nung „Kul­tur- und Kaf­fee­stät­te“ ist viel­sa­gend, trifft es aber nicht annä­hernd. Beim „Fei­nen Pin­kel“ gibt es näm­lich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genie­ßen. Im Herbst und Win­ter muss der Laden lei­der schließen.

silent green Kulturquartier: Zeitlose Würde

Achteckiger Innenhof des Krematoriums

Im Wed­ding stand ab 1996 eine mil­lio­nen­schwe­re Inves­ti­ti­on, die moderns­te Feu­er­be­stat­tungs­an­la­ge Euro­pas. Sie bot unter­ir­disch Platz für 817 Sär­ge. Nach nur fünf Jah­ren wur­de sie geschlos­sen, die Geschich­te des his­to­risch bedeut­sa­men Kre­ma­to­ri­ums Wed­ding fand ein jähes Ende. 2013 begann ein neu­es Leben des Gelän­des als silent green Kul­tur­quar­tier. Die his­to­ri­schen Anla­gen wie die Kup­pel­hal­le und die moder­ne Beton­hal­le unter der Erde wur­den zu einem Kul­tur­ort ers­ter Güte umge­baut. Heu­te ist das Gelän­de unter ande­rem Berlinale-Standort. 

Flyer

Ein Kunstspaziergang mit der Kolonie Wedding

abstrakte Bilder in Ausstellung

Punkt­ge­nau um 14:30 Uhr fin­de ich das art.endart in der Dront­hei­mer Stra­ße 22, par­ke mein Rad davor und tref­fe auf vie­le bun­te Bil­der im Innen­raum und die pol­ni­sche Pro­jekt­raum­lei­te­rin Lucy­na Via­le und einen Mit­ar­bei­ter. So beginnt eine Kunst­füh­rung durch die Ate­liers der “Kolo­nie Wedding”. 

Kultur pur: “2 Tage Wedding” zum Dritten!

Konzert vorm Kakadu in der Soldiner Straße. Foto: Patrick Albertini
Kon­zert vorm Kaka­du in der Sol­di­ner Stra­ße. Foto: Patrick Albertini

Das Kul­tur­fes­ti­val 2 Tage Wed­ding, eine unab­hän­gi­ge Kul­tur – und Gewer­be­initia­ti­ve, geht in sein drit­tes Jahr. Über 40 Akti­ve tra­gen am Wochen­en­de (8./9.9.) dazu bei, einen Kon­tra­punkt zur bezirk­lich gesteu­er­ten Kul­tur­po­li­tik zu set­zen und zei­gen, dass Ver­net­zung und Eigen­in­itia­ti­ve kei­ne lee­ren Wor­te sein müssen. 

Kunst und Gemütlichkeit bei Café Motte

Das Café Motte ist geschmackvoll eingerichtet, ganz wie bei der Familie Kottmann zu Hause. Foto: QIEZ
Das Café Mot­te ist geschmack­voll ein­ge­rich­tet, ganz wie bei der Fami­lie Kott­mann zu Hau­se.
Foto: QIEZ

Gleich in der Nähe vom Leo­pold­platz befin­det sich ein noch recht neu­er Ort zum Ent­span­nen und Wohl­füh­len. Gutes Essen, wech­seln­de Aus­stel­lun­gen und vor allem ein Gefühl des Zuhaus­e­seins gibt’s im Café Mot­te in der Nazarethkirchstraße.

Galerie Wedding: Wer bin ich und wer bist du?

Ausstellungseröffnung I AM LARGE in der Galerie Wedding (c) Foto von Susanne Haun

Bis zum 15. Juli zeigt die Gale­rie Wed­ding im Rat­haus Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße die Aus­stel­lung „I Am Lar­ge, I Con­tain Mul­ti­tu­des“. Sie fragt mit den Expo­na­ten nach den Din­gen, die dem Leben einen Sinn geben und wie eine erfolg­rei­che Selbst­in­sze­nie­rung gelin­gen kann. Frei über­setzt lau­tet der Titel der Aus­stel­lung „Ich bin selbst­be­wusst und besit­ze vie­le Fähigkeiten“.

Morbider Charme: Videokunst im Krematorium Wedding

Galerie Ebensperger, Eingang Platanenstrasse 30, Foto von S. Haun
Gale­rie Eben­sper­ger, Ein­gang Pla­ta­nen­stra­ße 30, Foto: S. Haun

Video­kunst ist der­zeit in der Gale­rie im Kre­ma­to­ri­um Wed­ding zu sehen. Bis zum 30. Juni kön­nen in der Gale­rie Eben­sper­ger im Kre­ma­to­ri­um Wed­ding Arbei­ten vom Ber­li­ner Fil­me­ma­cher Romu­ald Kar­ma­kar gese­hen wer­den. Ein Blick in die Ausstellung.

Kolonie Wedding: Kunst vor der Linse

Ausstellungsraum der Kolonie Wedding: Das Prima Center in der Biesenthaler Straße. Foto: Hensel
Aus­stel­lungs­raum der Kolo­nie Wed­ding: Das Pri­ma Cen­ter in der Biesen­tha­ler Stra­ße. Foto: Hensel

Ein­mal im Monat eröff­nen im den Gale­rien im der Kolo­nie Wed­ding im Sol­di­ner Kiez die Aus­stel­lun­gen. Kunst­lieb­ha­ber kön­nen so von Ver­nis­sa­ge zu Ver­nis­sa­ge gehen und vie­le Ent­de­ckun­gen machen. Am Frei­tag (27.4.) war es wie­der so weit. Sie­ben Gale­rien luden zu Eröff­nun­gen ein. Eine Füh­rung wies den Weg zu den Orten der Kunst, es kamen wie­der Besu­cher aus der gan­zen Stadt. Am heu­ti­gen Sonn­tag (29.4.) gibt es eine wei­te­re Füh­rung. Doch zunächst eine Foto­rück­blick auf die Füh­rung am Freitag.