Temporary Room: Raum auf Zeit für Kunst aus aller Welt

Foto: Temporary Room

Wir berichteten vor einigen Wochen schon über Angela Klöcks Hutladen, wo im hinteren Teil der Werkstatt der „Temporary Room“ von Christopher Gerberding und Lukas Bury, immer mehr Gestalt angenommen hat. Mitte Januar wurde die Galerie mit dem aus Peking stammenden Künstler Liu Guangli, unter dem Motto „ET IN ARCADIA IN EGO“ feierlich eröffnet. Wegbegleiter, ehemalige Professoren, Freunde, Familieangehörige und Kunstinteressierte ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und kamen dafür in den Wedding.

Helft mit, das Fotobuch „Der Wedding“ zu ermöglichen!

Foto: Annette Hauschild

Mit einer Crowdfunding-Aktion soll jetzt ein Fotobuch finanziert werden, das eine Momentaufnahme unseres Stadtteils dauerhaft festhält. Sozialer Brennpunkt, Hipster-Bezirk, Melting Pot, Altes Westberlin – „der Wedding ist ein Abbild der Welt, aber in Miniatur“, sagt die Journalistin Julia Boek.

Rosa Parks‘ Zufluchtsort steht jetzt im Wedding

Rosa Parks HausKunst Ryan Mendoza, ein amerikanischer Künstler, hat ein Holzhaus mitten im Soldiner Kiez gebaut. Dabei gehört das marode wirkende Haus eigentlich gar nicht in den Wedding, denn es ist ein Teil der Geschichte der USA. Zwar gibt es nicht viele Häuser, die es über den Ozean geschafft haben. Doch das Besondere daran ist die mutige Frau, die in dem Haus Zuflucht gefunden hatte: Rosa Parks.

Weddingmelder-Wochenschau #3/17

Einer der berühmteren Söhne unseres wunderschönen Stadtteils,  Thomas „Icke“ Häßler, flimmert derzeit als RTL-Dschungelcamper über unsere Mattscheiben. Er soll sogar bereits erste Worte von sich gegeben haben! War da sonst noch was im Weddinger Winterwald? Falls ja, dann erfahrt ihr es natürlich wie immer in unserer Weddingmelder-Wochenschau.

Café Morena: Kneipe und Galerie

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Café Morena, 2017 [Foto: Sulamith Sallmann]
Kneipencharme meets Kunst. So könnte man es nennen, denn Chrissi betreibt ihre illustre Trinkstube zusammen mit der Kunstgalerie Montagehalle der Schwestern Sabrina und Sandra Schieke. Gepflegt wird im Café Morena Bier konsumiert, eine Kugel auf dem Billardtisch geschoben, mal ein Dartpfeil geworfen oder mit den Herrschaften über Alltagsproblemchen philosophiert. Bis sich die Tür zu den Nebenräumen öffnet, denn dann gilt es Kunstwerke und die dazugehörigen Künstler/innen zu bestaunen, bisweilen bei Vernissagen kleine Häppchen zu verspeisen und noch mehr Bier für die gute Stimmung zu konsumieren. Hinter allem steckt Herz und Seele. Von der Einrichtung bis zu den Stammtischleuten, die jeden neugierig willkommen heißen, über regelmäßige Konzerte für aufstrebende Musiker/innen und wechselnde Ausstellungen.

Café Morena, Malplaquetstraße, Kneipe, Wedding
Café Morena, 2017 [Foto: Sulamith Sallmann]
Eine hinreißend kultige Berliner Kneipe, die immer für eine Überraschung gut ist.

Cafe Morena. Foto Dominique Hensel.
Cafe Morena. Foto Dominique Hensel.

Autorin: Laura Warskulat

Malplaquetstraße 25 l., geöffnet Mo-Fr 10.30 – 22 Uhr, Sa/So 10.30 – ?

Website

Dieser Beitrag ist eine Veröffentlichung aus dem downloadbaren Gastroführer für den Malplaquetkiez. Dieser wurde vom Quartiersmanagement Pankstraße gefördert.