Platz für alle auf der Müllerstraße schaffen

Verkehr auf der KreuzungEigentlich kann niemand mit der Flächenverteilung auf der Müllerstraße zufrieden sein. Für Radfahrende fängt es schon damit an, dass es keine vernünftige Radinfrastruktur gibt. Fußgänger drängen sich vor viel besuchten Geschäften, Obst- und Gemüseständen, Werbeaufstellern und Telefonzellen – sie haben deutlich zu wenig Platz. Auch für den Lieferverkehr läuft es selten gut: Die ausgewiesenen Lieferzonen sind nahezu immer zugeparkt. Wer als Autofahrer einen Parkplatz sucht, verstopft ebenfalls die Müllerstraße – während die drei großen Parkhäuser meistens leer stehen. Wenn alle Bauarbeiten im Aktiven Zentrum Müllerstraße beendet sind, muss die Fläche neu verteilt werden. Wie das für Radfahrende aussehen kann, ist heute Thema.

Habt ein Herz für Zebrastreifen!

Der provisorische Zebrastreifen in der Usedomer Straße wird ausgebessert. Foto: Hensel
Der provisorische Zebrastreifen in der Usedomer Straße wird ausgebessert. Foto: Hensel

Meinung Steht einer an der Straße … Keine Angst, das wird kein schlechter Witz. Das wird ein Text über Zebrastreifen im Wedding. Wenn die Bezirkspolitiker sich bei ihrer BVV-Sitzung heute Abend einig sind, steht zumindest in der Usedomer Straße nahe der Jasmunder Straße hoffentlich bald keiner mehr an der Straße und wartet auf die eine Lücke zum Überqueren – dann gibt es bald ein Zebra mehr im Wedding.

Parken in zweiter Reihe ist erste Wahl

Parken nach Gusto auf der Badstraße. Foto Andrei Schnell.
Parken nach Gusto auf der Badstraße. Foto: Andrei Schnell

Ist das noch Berliner Lässigkeit oder schon provinzielle Arroganz? Die Nutzer der Badstraße lassen die Bereiche verschwimmen. Wo ist noch mal die Fahrspur, wo die Parkfläche  – und wo eigentlich der Fahrradweg? Was ist los auf einer der quirligsten (oder der rücksichtslosesten?) Straßen Weddings?

Rot sehen an der Fußgängerampel

Ampel Seestr Togostr Antwerpener Str
Foto: Steffen Prowe

Das Auto ist König auf der Seestraße, und es sieht nicht so aus, als ob irgendwer den König vom Thron stoßen wird. Zumindest so lange die Verkehrslenkung Berlin (VLB) für die Ampelschaltungen zuständig ist. Ein Fahrradpendler ärgert sich über die doppelte Rotphase an der Fußgänger- und Fahrradampel Togo-/Antwerpener Straße und hat die BVV und die VLB auf die langen Wartezeiten aufmerksam gemacht. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Halbherzige Lösung für Fußgänger um Schillerpark

AKTUALISIERT AUGUST 2016: Im SchillerparkEin Ärgernis seit seiner Eröffnung im Jahr 1913: der Schillerpark ist durch die Barfusstraße in zwei Hälften geteilt. Für Parkbesucher bedeutet dies, dass sie bei einem Spaziergang vom Nord- in den Südteil – und umgekehrt – eine Straße mit Auto- und Busverkehr überqueren müssen. Das wird in Zukunft ungefährlicher für die Fußgänger werden. Zu verdanken ist dies unserem Leser Daniel. Er hat sich deshalb an den Bezirksbürgermeister, die Fraktionen in der BVV, den RBB und die Lokalzeitungen gewandt. Das Ergebnis ist nur eine halbherzige Lösung, dennoch ist das Engagement des Anwohners vorbildlich. „Ich bin überzeugt, dass der Schillerpark endlich eine Lobby verdient hat. Zu Unrecht fristet er ein Dasein am Rande von Mitte“, findet Daniel.

Die Liesenbrücken beim Tag des offenen Denkmals

liesenbruecken_nachtschattDie denkmalgeschützten Liesenbrücken sind für Fotografen und Maler beliebte Motive. Doch für die stillgelegten Eisenbahnbrücken interessieren sich nicht nur Künstler. Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals können sich am 14. September alle treffen und informieren, die sich für Technik interessie ren und mehr über die Pläne des Aktionsbündnisses erfahren wollen, das über die alten Bahngleise eine grüne Schneise schlagen wollen, um den Nordbahnhofpark mit dem Volkspark Humboldthain zu verbinden.