BAK: Türkisches Frühstück, Eis und Sexyness in der Prinzenallee

Das BAK Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel
Das Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel

Neuigkeiten aus der Prinzenallee: Das La Fiamma hat einen neuen Nachbarn bekommen. Zur Pizza mit Döner gesellen sich  jetzt auch Menemen, Künefe und leckerer Kaffee. Das türkische BAK ist nicht nur Eis-Café sondern auch Frühstückshaus. Wer schon in dem Badstraßen-BAK war, weiß, was ihn erwartet. Der neue Laden in der ehemaligen Videothek ist noch recht neu an der Ecke Osloer Straße, kann sich aber schon über massenhaft Kundschaft freuen. Viele Leute können nicht irren.

Tagescafé Baobab in der Soldiner Straße

Das Café Baobab von außen
Noch neu in der Soldiner 41 ist das Baobab. Foto: Andrei Schnell

Noch neu ist das Café Baobab in der Soldiner Straße 41. Die Betreiber Györgyi Bòka und Victor Matekole hatten zwar am 15. Dezember 2017 ihren ersten Tag mit offenen Türen, doch komplett fertig sind sie noch nicht mit allem. Sie haben den Weddingweiser gebeten, mit einem Artikel zu warten. Ja, wenn bloß Geduld eine Stärke dieser Plattform wäre, seufz. Hier ist unser erster Artikel mit allen Infos, die jeder erhalten kann, der einfach mal in diesem vegetarischen Café im Soldiner Kiez vorbeischaut. Wobei wir finden, dass ein Besuch sich schon jetzt lohnt.

Antik Café: Ein neuer Stern am Leo

Anne und Haidar, die Betreiber des Antik Cafés in der Nazarethkirchstraße. Foto: Andreas Oertel
Anne und Haidar, die Betreiber des Cafés. Foto: A. Oertel

Zu West-Berliner Zeiten war der Leopoldplatz für mich der Nabel der Welt. Karstadt, C&A und der kleine CD-Laden zogen mich mindestens einmal in der Woche in die Müllerstraße. Dann war ich lange nicht da … bis mir ein Freund einen neuen Laden in der Nazarethkirchstraße 38 empfahl. „Im Antik Café werden alle Sinne angesprochen, das musst du dir anschauen!“ – mit diesem Satz lobte er das Café und weckte meine Neugier. An einem sonnigen Oktobertag mache ich mich auf den Weg.

Café Zaunkönig: Ein Spielplatz mitten im Café

Das Familiencafé Zaunkönig in der Lüderitzstraße. Foto: Hannah Beitzer
Stefanie im Café Zaunkönig.

Kinder sind das tollste auf der Welt, eh klar. Doch ein Café-Besuch mit ihnen ist zuweilen… naja… besonders. „Mama, schau mal, was ich gemalt habe!“ – „Mama, mir ist langweilig!“ – „Mama, was soll ich jetzt spielen?“ Währenddessen verdreht die kinderlose Freundin, die gerade mit einem beratschlagen möchte, wie man denn nun die Demokratie vor trump-artigen Autokraten retten kann, die Augen. Schaut auf ihr Handy. Mensch, Mutti!

New York meets Gesundbrunnen im Kater & Goldfisch

Im Kater & Goldfisch. Foto Christoph Neubert.

Pastrami, Kuchen & Co

Mit dem Kater & Goldfisch ist wieder Leben eingekehrt in das zentral gelegene Ladenlokal an der Ecke Exerzierstraße und Uferstraße. Kulinarisch überraschen die Betreiber mit einem Klassiker aus New York: dem Pastrami-Sandwich. Ein leckerer Grund, das Café zu besuchen.

Ein Schritt hinein genügt und man lässt den Trubel der stark befahrenen Kreuzung hinter sich. Das Kater & Goldfisch empfängt mit viel Holz, warmen Farben, reichlich Platz und vielen kleinen Details, die man erst nach und nach im Raum entdeckt. In den Sommermonaten steht zudem ein großer Außenbereich zur Verfügung.

Fünf&Sechzig: Restaurant für alle Fälle

Fünf&Sechzig BarNach einem Spaziergang entlang des Kanals an einem kalten, nassen Herbstabend lockt an der Ecke Kiautschoustraße/ Torfstraße das Fünf&Sechzig mit Speis und Trank. Ich tauche ein in einen Wohlfühlraum, der in warmen Tönen gestaltet ist: Das dunkle Holz des Bodens und der Möbel passt zu dem Weinrot der Wände. Lampen und Kerzen setzen goldene Akzente, ebenso die beleuchtete Bar. Wanderer, hier lass dich ruhig nieder.

GESCHLOSSEN Dodici Café Restaurant: Zwölf auf türkisch heißt „oniki“

Dodici Osloer Straße

Die meisten Kiezbewohner werden sich noch mit Wehmut an die alte Postfiliale an der Osloer Straße erinnern. Von innen nicht sonderlich nett anzuschauen und meistens völlig überfüllt, fehlt sie dieser Tage doch dringender denn je. Heute erinnert nur noch ein Briefkasten an diese Zeit. Statt dessen haben sich die ehemaligen Räumlichkeiten der Post nach Umbauarbeiten, die über ein Jahr gedauert haben, zu einem aufwendig gestalteten Café-Restaurant namens Dodici (italienisch für die Zahl zwölf) gemausert.