Nicht nur zu Gast im Wedding, sondern Teil davon: Hotel Big Mama

Geschäftsleute, Backpacker, Familien, Städtereisende – sie alle wissen das Hotel Big Mama in einem Weddinger Hinterhof zu schätzen. Denn wie der Name schon sagt, geht es hier familiär zu. Fast wie zu Hause bei Mama, mit Blick über die Hinterhäuser und die Panke, und trotzdem nur ein paar Minuten von den Attraktionen Berlins entfernt. Und wie es sich bei einem Weddinger Unternehmen gehört, geht es dort entspannt und unkonventionell zugleich zu. Ob sich „das Wedding-Gefühl“ auch auf andere Städte übertragen lässt, probiert die Management-Crew gerade in Leipzig aus.

Ganz selbstverständlich vegan: veg.room

Smoothie Foto: veg.room

„Wir sind Veganer ohne Kompromisse“, sagt Aga. Mit ihrem Café „geh.veg“ in der Moabiter Birkenstraße beweist die gebürtige Polin, dass man Erfolg hat, wenn man seiner Linie treu bleibt. Doch der Laden in Moabit leidet unter Platzmangel. „Meine große Liebe gehört sowieso dem Wedding, wo ich seit 15 Jahren wohne“, sagt Aga. Sie hat dort auch nach einem leerstehenden Laden für eine Filiale gesucht. Gefunden hat sie ihn in der ehemaligen Schwäbischen Bäckerei in der Triftstr. 37 nahe der Torfstraße. Der in dunklen Tönen gehaltene „veg.room“ soll die Erfolgsgeschichte jetzt auch im Wedding weiterschreiben, wo viele Stammgäste des Moabiter Ladens herkommen.

BAK: Türkisches Frühstück, Eis und Sexyness in der Prinzenallee

Das BAK Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel
Das Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel

Neuigkeiten aus der Prinzenallee: Das La Fiamma hat einen neuen Nachbarn bekommen. Zur Pizza mit Döner gesellen sich  jetzt auch Menemen, Künefe und leckerer Kaffee. Das türkische BAK ist nicht nur Eis-Café sondern auch Frühstückshaus. Wer schon in dem Badstraßen-BAK war, weiß, was ihn erwartet. Der neue Laden in der ehemaligen Videothek ist noch recht neu an der Ecke Osloer Straße, kann sich aber schon über massenhaft Kundschaft freuen. Viele Leute können nicht irren.

Tagescafé Baobab in der Soldiner Straße

Das Café Baobab von außen
In der Soldiner 41 ist das Baobab. Foto: Andrei Schnell

Noch neu ist das Café Baobab in der Soldiner Straße 41. Die Betreiber Györgyi Bòka und Victor Matekole hatten zwar am 15. Dezember 2017 ihren ersten Tag mit offenen Türen, doch komplett fertig sind sie noch nicht mit allem. Sie haben den Weddingweiser gebeten, mit einem Artikel zu warten. Ja, wenn bloß Geduld eine Stärke dieser Plattform wäre, seufz. Hier ist unser erster Artikel mit allen Infos, die jeder erhalten kann, der einfach mal in diesem vegetarischen Café im Soldiner Kiez vorbeischaut. Wobei wir finden, dass ein Besuch sich schon jetzt lohnt.

GESCHLOSSEN Antik Café: Ein neuer Stern am Leo

Anne und Haidar, die Betreiber des Antik Cafés in der Nazarethkirchstraße. Foto: Andreas Oertel
Anne und Haidar, die Betreiber des Cafés. Foto: A. Oertel

Zu West-Berliner Zeiten war der Leopoldplatz für mich der Nabel der Welt. Karstadt, C&A und der kleine CD-Laden zogen mich mindestens einmal in der Woche in die Müllerstraße. Dann war ich lange nicht da … bis mir ein Freund einen neuen Laden in der Nazarethkirchstraße 38 empfahl. „Im Antik Café werden alle Sinne angesprochen, das musst du dir anschauen!“ – mit diesem Satz lobte er das Café und weckte meine Neugier. An einem sonnigen Oktobertag mache ich mich auf den Weg.

Café Zaunkönig: Ein Spielplatz mitten im Café

Das Familiencafé Zaunkönig in der Lüderitzstraße. Foto: Hannah Beitzer
Stefanie im Café Zaunkönig.

Kinder sind das tollste auf der Welt, eh klar. Doch ein Café-Besuch mit ihnen ist zuweilen… naja… besonders. „Mama, schau mal, was ich gemalt habe!“ – „Mama, mir ist langweilig!“ – „Mama, was soll ich jetzt spielen?“ Währenddessen verdreht die kinderlose Freundin, die gerade mit einem beratschlagen möchte, wie man denn nun die Demokratie vor trump-artigen Autokraten retten kann, die Augen. Schaut auf ihr Handy. Mensch, Mutti!

New York meets Gesundbrunnen im Kater & Goldfisch

Pastrami-Sandwich
Foto: Samuel Orsenne

Pastrami, Kuchen & Co

Mit dem Kater & Goldfisch ist wieder Leben eingekehrt in das zentral gelegene Ladenlokal an der Ecke Exerzierstraße und Uferstraße. Kulinarisch überraschen die Betreiber mit einem Klassiker aus New York: dem Pastrami-Sandwich. Ein leckerer Grund, das Café zu besuchen.

Ein Schritt hinein genügt und man lässt den Trubel der stark befahrenen Kreuzung hinter sich. Das Kater & Goldfisch empfängt mit viel Holz, warmen Farben, reichlich Platz und vielen kleinen Details, die man erst nach und nach im Raum entdeckt. In den Sommermonaten steht zudem ein großer Außenbereich zur Verfügung.