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Alarmstufe Rot im Himmelbeet

Schilder im Himmelbeet. Foto: HenselMeinung Vor einem Monat war die Welt des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet noch in Ordnung. Die neue Saison stand unmittelbar bevor, Vorfreude mischte sich mit Zuversicht. Viele neue Ideen sollten wachsen und den Garten mit weiterem Leben erfüllen. Mehr Grün, mehr Kultur im Garten, mehr nachhaltige Projekte. Doch jetzt, nur einem Monat später, befürchten die engagierten Gemeinschaftsgärtner, dass das Projekt vor dem Aus steht (Gemeinschaftgarten Himmelbeet befürchtet Kündigung).

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Gemeinschaftsgarten Himmelbeet befürchtet Kündigung

Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: HenselDie Betreiber des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet am Leopoldplatz befürchten eine Kündigung ihres Mietvertrages zum Ende des Jahres. Hintergrund ist ein geplantes Bauvorhaben für ein Fußballbildungszentrum. Am Montag ging das Gartenprojekt mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit. Eine Petition wurde gestartet, die bis heute mehr als 1700 Personen unterzeichnet haben. Ein Mobilisierungstreffen fand am Montag in dieser Woche statt.

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Machtablösung im Bezirk

Vier von fünf Stadträten. Von links Ephraim Gothe, Stephan von Dassel, Sabine Weißler, Carsten Spallek. Foto Andrei Schnell.
Vier von fünf Stadträten. Von links Ephraim Gothe, Stephan von Dassel, Sabine Weißler, Carsten Spallek. Foto: Andrei Schnell

Die Kämpfe um die Posten im Bezirk Mitte sind fast beendet. Am 27. Oktober wurde das neue Bezirksamt gewählt. (Das Bezirksamt, das grob als eine Art Bezirksregierung verstanden werden kann, ist nicht zu verwechseln mit dem landläufigen Begriff vom „Amt“.) Es besteht aus fünf Stadträten, die die Bezirkspolitik in Mitte maßgeblich beeinflussen. Welcher der fünf Stadträte den größten Einfluss haben wird, wird sich in den nächsten Jahren erweisen. Hier eine Vorstellung der zukünftig politisch fünf einflussreichsten Menschen in Mitte.
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Auf ein Wort, Herr Politiker

Mit Politikern am runden Tisch. Foto Andrei Schnell.
Mit Politikern am runden Tisch. Foto Andrei Schnell.

Statt vom Podium herab, sprachen am 8. Juli Politiker am runden Tisch von Angesicht zu Angesicht mit interessierten Bürgern. Motto des Abends war „Wir kommen wählen“. Dazu wurde in der NachbarschaftsEtage der Fabrik Olsoer Straße die Workshop-Methode World Café getestet. 25 Menschen diskutierten mit. Viele der konkreten Forderungen und Wünsche liegen allerdings nicht im Einflussbereich der Bezirkspolitik. Gekommen waren aus dem Bezirk Christian Hanke (Bezirksbürgermeister – SPD) und Frank Bertermann (Grüne). Außerdem kamen die Direktkandidaten fürs Abgeordnetenhaus Markus Kunz (CDU), Christian Otto (Linke) und Therese Lehnen (Piraten). Weiterlesen

Zwei gegensätzliche Pläne für die Liesenbrücken

Plakat Humboldthain Liesenbrücke
Plakat mit Zukunftstext: Hier geht es zum Humboldthain. Foto: Andrei Schnell.

„Hier geht es zum Humboldthain“ titelte ein Plakat im Sommer 2015. Es hing am nördlichen Ende des Parks am Nordbahnhof an einem Zaun, der den Weg über die Liesenbrücken versperrt. Das Bündnis „Grünzüge für Berlin“ will die Absperrung öffnen. Antje Henning vom Bündnis sagt: „Wir setzen uns seit sechs Jahren für eine Restaurierung und Erhaltung der Liesenbrücken und eine Grünverbindung vom Park am Nordbahnhof zum Volkspark Humboldthain über die Liesenbrücken ein“. Gleichzeitig will ein Investor seit 2009 ein Hotel auf den eindrucksvollen Brücken zwischen Alt-Mitte und Wedding einfügen. Weiterlesen

Weddinger Wiesel auf der Suche nach Lösungen

Sporthalle Wiesenstraße 56-58 wurde Notunterkunft - Foto Andrei Schnell
Die Sporthalle Wiesenstraße 56-58 wurde Notunterkunft. Foto: Andrei Schnell

Die Sporthalle in der Wiesenstraße 56-58 wurde vor zehn Tagen vom Senat beschlagnahmt und in eine Notunterkunft für 199 Geflüchtete umgewandelt. Die Halle wurde bis zu diesem Tag für den Sportunterricht der Herbert-Hoover-Schule genutzt. Am Nachmittag und am Wochenende trainierte dort hauptsächlich der Basketball-Verein Weddinger Wiesel. In der Wiesenstraße wiederholt sich das, was an vielen Orten im Land derzeit geschieht. Während so für die Geflüchteten zumindest eine vorübergehende Notlösung gefunden wird, beginnt für die bisherigen Nutzer die schwierige Suche nach Lösungen.

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Zoff um neuen Wahlkreis in Mitte

7 Wahlkreise in 2001. Warum nicht wieder so? - Bild: www.wahlen-berlin.de / wikipedia
7 Wahlkreise in 2001. Warum nicht wieder so? – Bild: www.wahlen-berlin.de / wikipedia

Berlin wächst und wächst. Das führt zum einen dazu, dass in Berlin die Wohnungen knapp werden, zum anderen genügt aber auch die Anzahl der Wahlkreise nicht mehr. Deshalb hat der Senat am 6. Juni beschlossen, dass Mitte für die Abgeordnetenhauswahl 2016 einen zusätzlichen Wahlkreis braucht. Bislang zwei Varianten kursieren im Bezirksamt, wie in Mitte aus sechs Wahlkreisen sieben werden könnten.

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Garten Wedding beim Langen Tag der StadtNatur

Foto: Stiftung Naturschutz Berlin
Foto: Stiftung Naturschutz Berlin

Dass der Wedding mit den Rehbergen, dem Schillerpark, dem Humboldthain, der Panke, seinen Klein- und Gemeinschaftsgärten ein grüner Stadtteil ist, muss man dem Weddinger eigentlich nicht erklären. Beim Langen Tag der StadtNatur am 20. und 21. Juni kann aber auch der Weddinger vielleicht noch etwas lernen über die Artenvielfalt und die versteckten Oasen im Garten Wedding und die grüne Seite der ganzen Stadt.

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Archäologisches Fenster zur alten Himmelfahrtkirche

Fundamente der alten Himmelfahrtskirche im archäologischen Fenster.
Fundamente der alten Himmelfahrtkirche im archäologischen Fenster.

Am 2. Mai um 16 Uhr eröffnete Bezirksbürgermeister Christian Hanke das neue archäologische Fenster im Humboldthain. Das Fenster ist ein Geschenk des Vereins Berliner Unterwelten. Besucher können nun die Fundamente der alten Himmelfahrtkirche sehen und dabei etwas über das Kriegsende im Gesundbrunnen erfahren. Weiterlesen

„Yusuf“ – ab sofort zu bewundern auf der Müllerstraße

 

Sabrina Pützers Bild "Yusuf" wurde ausgewählt
Sabrina Pützer (2. von links)

Seit ein paar Tagen sind sechzehn Plakatwände auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße aufgestellt, die unter dem Motto „Mein Wedding“ verschiedene Sichtweisen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Ortsteils zeigen. Hanna Dobslaw, Vorsitzende der StandortGemeinschaft Müllerstraße, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke sowie Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung eröffneten die Open-Air-Galerie am 11. Juni auf dem Platz vor dem Rathaus Wedding.

Sabrina Pützer, Organisatorin der DIORAMA-Veranstaltungsreihe, hat eines der Bilder gemalt, das im Original 100 x 160 cm groß ist. „Yusuf ist 5 Jahre alt und lebt seit 2 Jahren im Wedding, am Nauener Platz“, beschreibt die Künstlerin den porträtierten Jungen. „Hier kennen ihn alle, der Gemüsehändler, der Eisverkäufer und der Spätibesitzer. Yusuf ist mein Nachbar. Mittlerweile kommt er jeden Tag vorbei, nach der Kita. Spielt, verbreitet Chaos und erzählt die wildesten Geschichten von Löwen, Schlangen, Istanbul und kleinen Mäusen. In einem Mix aus deutsch, türkisch und kurdisch. Früher wollte er nie etwas bei mir essen. Seitdem es bei mir aber mal Melone gab, bleibt er nun auch immer nach dem Essen und würde am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen.“

Nun hat Yusuf die Ehre, für die nächsten paar Wochen eine Art Aushängeschild für den ganzen Wedding zu sein, zu bewundern auf der Müllerstraße…