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Cozymazu: Das Taiwan-Gefühl

reisgericht im CozymazuSchon mal taiwanesisch gegessen? Was in Berlin bisher kaum möglich war, lässt sich jetzt im Cozymazu  in der Weddinger Sprengelstraße 39 entdecken:
hochwertige Teesorten, hausgemachte Speisen und Getränke und ein liebevoll gestalteter Gastraum mit nostalgisch-taiwanesischem Charme. Weiterlesen

„aman!“: Kafenion im Sprengelkiez

Aman SprengelstraßeWenn jemand in die Fremde geht, nimmt er immer etwas von seinem Heimatland mit. Aber es gibt immer auch liebgewordene Dinge, die man erst vermisst, wenn man sie nicht mehr um sich hat. So geht es Griechen mit der Institution Καφενεῖον. Bei einem Kafenion handelt es sich um ein Café, wie es für griechische Dörfer typisch ist –  ein Ort der Kommunikation und des Austauschs.

Gerade im Sprengelkiez, der überschaubar ist und mancherorts dörfliche Nachbarschaftsstrukturen aufweist, fügt das aman! einen neuen, sehr persönlichen Akzent hinzu. Das hat auch viel mit der Betreiberin  zu tun. Sie hat die Tapeten von den Wänden des früheren Automatencafés abgerissen, bastbezogene Stühle und bemalte Holztische aufgestellt und einen hellen, einladenden Tresen geschaffen.

Als Gast kann es einem im Kafenion passieren, etwas dazuzubekommen, was man nicht bestellt hat. Zum Beispiel einen Löffel mit einer aus eingelegten Früchten gefertigten Süßigkeit. Oder wenn man einen Wein oder ein Bier bestellt, gehört eine Meze, eine kleine Vorspeise, automatisch mit dazu. Trotzdem steht das Essen nicht im Vordergrund, es gesellt sich einfach als freundliche Geste zum Getränk hinzu.

Einfach ein Ort griechischer Großzügigkeit, der dazu beiträgt, dass dieser Kiez ein Stück mehr Nachbarschaft wird.

aman!

Sprengelstraße 39, 13353 Berlin

«Pastis»: retour aux origines de la cuisine française

Pastis TeamAu nord de Wedding, après des mois de travaux au Centre Français, une petite révolution s’annonce. Le restaurant le Pastis ne se contente pas d’arborer le nom d’une spécialité populaire française : « Nous souhaitons revenir aux recettes simples mais de qualité » annonce Vincent Garcia. Le Chef cuisinier de 47 ans, né à Marseille, est d’avis que la haute gastronomie s’est éloignée des racines de la cuisine française. C´est pourquoi le menu du Pastis se fonde sur les plats du bistrot traditionnel. Weiterlesen

„Little Kitchen“: Wie in einer gemütlichen Küche

Little Kitchen Blumenvase.jpgWelche Art von Gastronomie passt zum weltoffenen Wedding und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern aus aller Herren Länder? Vielleicht sollte es eine bunte Mischung sein, wie sie im Konzept der „Little Kitchen“ am besten zum Ausdruck kommt.

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GESCHLOSSEN_ „köstlich“: Bewusst genießen, ohne Fleisch

Köstlich GastraumEin Bistrocafé ergänzt das kulinarische Angebot in der Sprengelstraße, doch mit seinem weddingweit einzigartigen Konzept sollen auch Besucher aus anderen Kiezen angesprochen werden.

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Café Klosterhof: Entspannen und Nachbarn treffen im Paul Gerhardt Stift

Paul Gerhardt Stift Klosterhof StadtteilzentrumEs ist nicht übertrieben, das Café Klosterhof im Stadtteilzentrum des Paul Gerhardt Stifts in der Müllerstraße 56-58 als grüne Ruheoase zu beschreiben. Das mag zunächst verwundern, denn Bewohnern des Afrikanischen Viertels ist die Müllerstraße als geschäftige Einkaufsstraße bekannt, doch biegt man in den Innenhof des Stifts ein, ändert sich die Atmosphäre schlagartig. Der Besucher betritt ein grünes Areal, durchzogen von alten neogotischen Backsteinhäusern, das deutlich ruhiger erscheint als die Hauptstraße.

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Ausgehen: Bars im Wedding

Oh Calcutta cocktailWas die Lieblingsbar angeht, hat jeder seine eigene Vorstellung. Zum Glück bedient der Wedding einen breiten Geschmack – zwischen Bier und Cocktail findet im Kiez jeder seine schummrige Nische. Ein paar Highlights für einen ruhigen Abend stellen wir euch hier vor. Oder für ausgelassene Partys. Nur nicht als Anleitung für bierselige Kneipentouren missverstehen …

Jatz Bar*

Die Jatz Bar in der Gottschedstraße am Nauener Platz ist unter Studenten legendär. Es sieht alles modisch heruntergekommen aus, das Schultheiss ist mit einem Euro ein echter Schnapp und die Bar prinzipiell gut besucht – X-Berg im Wedding. Frei Berliner Schnauze bekommt man hier seine günstigen Getränke vor die Nase; dass der ruppig-hippe Tonfall der Bedienung nicht jedem zusagt, ist verständlich. Trotzdem ist die Jatz Bar eine der großen Kneipeninstitutionen im Wedding – ein Anlaufpunkt besonders für das studentische Volk.

F Bar*

Bierselig wird es in der Fos Bar. Die Raucherbar in der Grüntaler Straße ist bekannt für ihre 70 Sorten Gestensaft und 30 Sorten Gin! Vom deutschen Reinheitsgebot bis zum belgischen Kirschbier werden hier Malzpuristen wie Experimentierfreudige gleichsam glücklich. Gleichzeitig bedient der Barmann auch Cocktailliebhaber und Longdrink-Wünsche. Zwischen 5 und 7 Euro ist für einen gut gemixten Cocktail dann auch nicht zu viel. Täglich ab 18.00 Uhr.
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Offside Wedding

Seit 15 Jahren eine Institution für Whisky-, Pub- und Fußballfans – das Offside in Gesundbrunnen.

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Prinzinger

Eine legendäre Eckkneipe an der Osloer Ecke Prinzenallee hat sich in eine angesagte Bar verwandelt

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Castle Pub

Rauchfrei, großzügig, experimentierfreudig und einfach eine tolle Bereicherung für den Kiez am Bahnhof Gesundbrunnen!

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Mastul

Die gemütliche Wohnzimmerbar mit Lesebühnen, einem monatlichen Kurzfilmabend oder einfach nur Barbetrieb

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WG-Bar

Zwei Jahre war sie verschwunden, dann tauchte sie an anderer Stelle wieder auf: die kultige Bar, in der sich Besucher wie Mitbewohner fühlen sollen.

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BESTE Bar

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Café Cralle*

Wieder so ein „Café“. Hinter der schnittigen Alliteration verbergen sich über dreißig Jahre aktives Frauenkneipenkollektiv. Ja, die Kneipe in der Hochstädter Straße hat feministische Wurzeln. Und ja, das macht die kleine Spelunke ziemlich cool. Wo sonst im Wedding bekommt man eine Suppenverköstigung zum sonntäglichen Gemeinschafts-„Tatort“? Das Wodka-affine Café Cralle sucht übrigens immer Veranstalter. Willst du also einen kleinen Live-Gig geben, eine Soli-Party schmeißen, Workshops anbieten oder performen, gib Nachricht an cafecralle@riseup.net.
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Moritz Bar*

Über den Status eines Geheimtipps hinaus ist die Moritz Bar. Zwei Räume, ein Tresen, ein paar Stühle – fertig ist der perfekte Unterschlupf. An der Wand hängt ein Plakat der trashigsten Erotikroman-Cover, gegenüber der Bar ein Erdnussautomat. Das versprüht herbe Atmosphäre, dazu kommen immer mal wieder Liveübertragungen auf großer Leinwand und Montage, die als „Gay Wedding“ zwei Gin Tonic für 4,50 Euro verheißen. Benannt ist die Moritz Bar übrigens nicht als Referenz an die naheliegende Maxstraße, sondern – wie das Bildchen hinter dem Tresen vermittelt – nach einem Hamster.

Ufer Café*

Beim Ufer Café ist der Name gleichzeitig Programm und dann wieder nicht. Denn erstens liegt der Szenetreff wirklich am Ufer des Nordhafens, gleich am Mettmannplatz nahe der Tegeler Straße. Zweitens handelt es sich um kein Café, sondern um eine waschechte Bar. Im Sommer Biergarten, ganzjährig Currywurst sind nicht die einzigen Alleinstellungsmerkmale am Nordufer. Denn hier finden häufiger mal kleine Konzerte statt und die Jukebox sorgt für rustikalen Charme. Selbst das Café-Dilemma hat sich weitestgehend aufgehoben: Sonntag nachmittags gibt’s Kaffee und Kuchen!
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Mehr Clubs und Bars im Wedding:

ResOtto, Sprengelstr. 12, Mo-Do. ab 16 Uhr, Fr-So ab 10 Uhr

BASALT Bar

Spinner und Weber

Nussbreite

FLOP Bar

Freya Fuchs

WILMA, Badstraße 38/39 Hinterhaus (Travemünder Str.)

Dujardin, Uferstr. 12

Café Morena

The Forsberg, Gerichtstr. 26, ab 21 Uhr

Humboldthain Club, im S-Bhf. Humboldthain

Klein Zaches, Antwerpener Str. 43, tgl. 17.00 Uhr – ?

Tipperary Pub

Oh! Calcutta , Koloniestr. 9, Mo-Sa ab 20.00 Uhr

 

* Texte von Kevin Grünstein, zur Verfügung gestellt von unserem Kooperationspartner QIEZ.de

Tigelleria di Caprio: Klein, aber köstlich

Tigelle

Aktualisiert 2017: der Cafébetrieb wurde eingestellt, es gibt aber noch das Catering-Unternehmen.

Der Antonkiez zählt nicht gerade zu den gastronomisch attraktiven Vierteln im Wedding. Eine Mischung aus Backshops und türkischen Männercafés lässt einen in die angrenzenden Nachbarschaften rund um Malplaquet- und Sprengelstraße flüchten. Seit der Eröffnung der Moritzbar gibt es nun aber endlich einen neuen Lichtblick: die Tigelleria di Caprio.

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Die Gerichtstraße: Labor des neuen Wedding

eGerichtstr. Graffiti Berlin 65Den schick sanierten und modern wirkenden Altbau an der Brücke über die Panke hat der Wedding schon auf seine Art begrüßt. „65 Berlin“ steht dort aufgesprüht, sozusagen als Hinweis, mit wem es die neuen Hausbewohner hier zu tun kriegen. Die Gerichtstraße ist, trotz der schönen Altbauten und Gewerbehöfe, keine gediegene Adresse. Noch nicht.
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„PANKE“ und „Quinoa“: Neues Leben im Hinterhof

Foto: PANKE e.V.
Foto: PANKE e.V.

Versteckt im fünften Hinterhof der Gerichtstr. 23 findet der hartnäckige Entdecker die „geheimen“ Räumlichkeiten von Panke e.V. Vor zwei Jahren öffnete das Kulturzentrum und ist seitdem eine Oase für Künstler, Musiker und Feierlustige im Wedding. Der Weddingweiser möchte mehr darüber erfahren und wagt sich in die geheimnisvoll in grünes Platinenlicht gehüllten Räume. Justas, Erika und Claudia, die Gründer von Panke e.V. und dem dazugehörigen neuen Bistro, Quinoa, erzählen von ihren Ideen…

WW: Justas, Erika, ihr seid aus Litauen, ja? Wieso seid ihr in den Wedding gezogen, und wie seid ihr dazu gekommen, Panke e.V. zu gründen?

Justas: Wir sind nach unserem Bachelorabschluss nach Berlin gekommen, um Deutsch zu lernen und hier unsere Master zu machen… und dann haben wir diese Räume gefunden!! Sie standen über 60 Jahre lang leer und waren einfach perfekt. Wir mussten aber über ein Jahr lang renovieren, bevor wir öffnen konnten.
Erika: Es war wirklich ein Unfall oder so. Wir fanden die Räume hier und hatten einfach so viele Ideen. Zuerst dachten wir einfach, dies sei die perfekte Umgebung für Musik und Kunst. Dann wollten wir auch noch ein nettes, gemütliches Café, denn solche Orte sind selten im Wedding. Wir wollten einfach einen Platz für alle möglichen Gelegenheiten.
WW: Wenn ihr diese Ideen mit Panke e.V. heute vergleicht, seht ihr eure Visionen von damals verwirklicht?
Erika: Wir haben definitiv Platz für alle möglichen Unternehmungen, wie Konzerte, regelmäßige Parties, Ausstellungen, Installationen, Workshops, Performances und so weiter, ja…

Justas: Ja, und wir wollten ein schönes, gemütliches Café und Platz für Künstler, und genau das haben wir auch geschafft.

WW: War es schwierig, Panke e.V. im Wedding zu eröffnen? Wie seid ihr mit der ganzen deutschen Bürokratie klargekommen?
Erika: Oh, das war gar nicht so schlimm… Wir haben eigentlich gar nicht versucht, über die ganzen Vorschriften zu disktieren, weil wor es gar nicht konnten – wir haben einfach das gemacht, was uns gesagt wurde. Somit sind wir wahrscheinlich Berlins sicherster Club… (lacht)
WW: Ihr seid nun schon seit drei Jahren hier. Was hat sich in dieser Zeit im Wedding verändert?
Justas: Ich sage dir jetzt was, das du nirgendwo anders lesen oder hören wirst: Es gibt hier eigentlich kein Gentrifizierungsproblem! Es hat sich gar nicht so sehr verändert. Ja, es kommen immer mehr Leute in den Wedding, aber viele Touristen sind hier immer noch nicht. Es sind immer noch die gleichen Leute…
WW: Was wisst ihr eigentlich über die anderen Parteien hier in der Gerichtstr. 23? Hier gibt es ja ganz viele verschiedene Gruppen, habt ihr mit denen auch etwas zu tun?
Erika: Ja, da gibt es zum Beispiel Tangoloft, und die Galerie… Oh, und drüben soll im dritten Stock bald ein Club aufmachen. Wir sind Nachbarn, also treffen wir uns natürlich immer wieder mal, und man hilft einander, hängt Plakate auf und so weiter… Es ist immer toll, wenn jemand was Neues im Wedding machen will, also helfen wir uns gegenseitig.

Photo: PANKE e.V.
Photo: PANKE e.V.

WW: Claudia, “Quinoa” ist das neue Familienmitglied von Panke. Ein vegetarisches Bistro im Wedding, wie klappt das denn?
Claudia: Oh, wir haben das Bistro gerade vor einem Monat gestartet, und bis jetzt läuft es gut. Ein veganes oder vegetarisches Restaurant ist immer eine Herausforderung, aber es ist auch spannend. Wir haben sogar schon ein paar Leute, die regelmäßig hierher kommen. Im Wedding gibt es nicht so viele Optionen für Vegetarier und Veganer, also füllen wir hier eine Lücke.
WW: Wie kommst du dazu, ein vegetarisches Bistro im Wedding zu führen?
Claudia: Ich komme aus Italien, und bin vor ein paar Jahren nach Berlin gekommen. Ich habe hier damit angefangen, Abendessen an zufällig ausgewählten Orten zu organisieren, mit immer neuen Leuten. Ich wollte einfach Leute zusammenbringen. Dann habe ich ein Restaurant in Kreuzberg eröffnet. Ein Freund hat mich Erika und Justus vorgestellt und es hat alles geklappt – jetzt ist Quinoa mein neues Baby. Ich bin seit sechs Monaten vegan, und das verändert dich. Ich war daran gewöhnt, mit Fleisch und Fisch zu koche, also ist jetzt alles neu und aufregend für mich.
WW: Was können wir in Zukunft von Quinoa erwarten?
Claudia: Da ist zum natürlich das Bistro mit wechselnden veganen und vegetarischen Gerichten, aber dann wird es auch Veranstaltungen vie Performance-Dinners geben. Wir wollen auch gerne einen Markt hier haben, wo lokal produzierte Produkte verkauft werden können. Wir wollen die Leute und Bauern aus der Region einladen und träumen davon, einen Platz zum gegenseitigen Austausch zu schaffen.

WW: Eine letzte Frage: Was sind eure Zukunftspläne für Panke e.V.?
Erika: Wir wollen groß rauskommen! (lacht) Wir sind so gut wie fertig damit, die Räume umzugestalten – naja, ganz fertig werden wir nie werden, aber wir sind auf dem besten Weg. Jetzt können wir in neue Projekte investieren und wachsen. Dafür müssen wir mehr planen, was jetzt, wo wir Erfahrung haben, einfacher wird. Wir brauchen auch noch mehr Hilfe, denn im Moment machen wir hier alles, und das ist wahnsinnig anstrengend. Aber wir haben große Ideen und Pläne, und wir wollen Panke größer werden lassen…

Das Interview führte Daniela Hombach.
Regelmäßige Veranstaltungen:
Bass auf die Muetze – Jam session, mittwochs; 8bit Bar – jeden ersten Donnerstag; Scope Session – jeden zweiten Donnerstag; UKIYO-E Panke Cinema – jeden dritten Donnerstag; CitizenKino – jeden vierten Donnerstag; Support your local ghetto – jeden letzten Freitag im Monat; Wedding Soul – jeden dritten Samstag im Montag

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Der Weg zur PANKE als Video