Stele für Elise und Otto Hampel wird wieder aufgestellt

Am Mitt­woch, den 2. Sep­tem­ber wird die Ste­le für Eli­se und Otto Ham­pel auf dem Rat­haus­vor­platz Wed­ding wie­der auf­ge­stellt. Dar­über infor­miert das Bezirks­amt Mit­te in einer Pres­se­mit­tei­lung. Ende April war die­se Tafel von Unbe­kann­ten zer­stört wor­den. Mit der neu­en Tafel wird der Ent­wurf der Künst­le­rin an der­sel­ben Stel­le zum zwei­ten Mal realisiert.

In Sorge um die Galerie Wedding

Galerie Wedding
Die Gale­rie Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße. Foto: Hensel

Die Gale­rie Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße wird der­zeit teil­wei­se vom Sozi­al­amt des Bezirks genutzt. Im Rah­men der Maß­nah­men zur Ein­gren­zung der Coro­na-Pan­de­mie wur­den die Räu­me der Kom­mu­na­len Gale­rie für den Amts­be­trieb benö­tigt. Aus­stel­lun­gen sind daher nur stark ein­ge­schränkt mög­lich. Wäh­rend ähn­li­chen Zwi­schen­nut­zun­gen in ande­ren Bezir­ken bereits been­det sind, ist dies im Wed­ding nicht der Fall. Der Arbeits­kreis der Kom­mu­na­len Gale­rien Ber­lin hat sich des­halb am 15. Juli mit einem Brief an Bezirks­bür­ger­meis­ter Ste­phan von Das­sel gewandt, in der die Sor­ge um Fort­be­stand der Gale­rie Wed­ding aus­ge­drückt wurde.

5 Gründe, warum Karstadt an der Müllerstraße bleiben soll

- und wie der wich­ti­ge Anker­punkt am Leo fit für die Zukunft wer­den kann. Noch bis zum 17. Juli könnt ihr euer State­ment zum Erhalt der Kar­stadt-Filia­le abge­ben, sei es direkt an einem Stand am Kauf­haus­ein­gang, im Foy­er des Rat­hau­ses Wed­ding oder per E‑Mail an die Wirt­schafts­för­de­rung des Bezirks­amts Mit­te. War­um Kar­stadt nicht “irgend­ein” Kauf­haus im Wed­ding ist? Lest selbst!

Die Geschichte des Rathauses Wedding

Klassische 1920er Jahre am Rathaus-Altbau
Rat­haus Wedding

Durch das Gesetz „Über die Bil­dung einer Stadt­ge­mein­de“ vom 26. April 1920 wur­den 8 Stadt‑, 59 Land­ge­mein­den und 27 Guts­be­zir­ke zu der Stadt­ge­mein­de Ber­lin in 20 Ver­wal­tungs­be­zir­ken zusam­men­ge­schlos­sen. Der „3. Ver­wal­tungs­be­zirk“ war der Wed­ding. Drin­gend benö­tigt wur­de der Bau eines Rat­hau­ses, das an der Mül­ler­stra­ße 146 nach den Plä­nen des Magis­trats­ober­bau­rat Hell­wig ent­ste­hen sollte. 

Noch nicht vom Winde verweht: die Sanddüne Wedding

Irgend­wie will die­se eigen­ar­ti­ge Land­schaft nicht an die­sen Unort pas­sen. Auf der einen Sei­te liegt die Sprint-Tank­stel­le am Bau­haus-Bau­markt, davor ein Geschäfts­haus und neben­an ein paar Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser. Mit Hil­fe von Frei­wil­li­gen ist es in den letz­ten Jah­ren gelun­gen, die Düne wie­der als ein deutsch­land­weit ein­ma­li­ges inner­städ­ti­sches Natur­schutz­ge­biet erleb­bar zu machen.

Gemeinschaftsgarten Himmelbeet befürchtet Kündigung

Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: HenselDie Betrei­ber des Gemein­schafts­gar­tens Him­mel­beet am Leo­pold­platz befürch­ten eine Kün­di­gung ihres Miet­ver­tra­ges zum Ende des Jah­res. Hin­ter­grund ist ein geplan­tes Bau­vor­ha­ben für ein Fuß­ball­bil­dungs­zen­trum. Am Mon­tag ging das Gar­ten­pro­jekt mit einem Auf­ruf an die Öffent­lich­keit. Eine Peti­ti­on wur­de gestar­tet, die bis heu­te mehr als 1700 Per­so­nen unter­zeich­net haben. Ein Mobi­li­sie­rungs­tref­fen fand am Mon­tag in die­ser Woche statt.

Machtablösung im Bezirk

Vier von fünf Stadträten. Von links Ephraim Gothe, Stephan von Dassel, Sabine Weißler, Carsten Spallek. Foto Andrei Schnell.
Vier von fünf Stadt­rä­ten. Von links Ephraim Gothe, Ste­phan von Das­sel, Sabi­ne Weiß­ler, Cars­ten Spal­lek. Foto: And­rei Schnell

Die Kämp­fe um die Pos­ten im Bezirk Mit­te sind fast been­det. Am 27. Okto­ber wur­de das neue Bezirks­amt gewählt. (Das Bezirks­amt, das grob als eine Art Bezirks­re­gie­rung ver­stan­den wer­den kann, ist nicht zu ver­wech­seln mit dem land­läu­fi­gen Begriff vom “Amt”.) Es besteht aus fünf Stadt­rä­ten, die die Bezirks­po­li­tik in Mit­te maß­geb­lich beein­flus­sen. Wel­cher der fünf Stadt­rä­te den größ­ten Ein­fluss haben wird, wird sich in den nächs­ten Jah­ren erwei­sen. Hier eine Vor­stel­lung der zukünf­tig poli­tisch fünf ein­fluss­reichs­ten Men­schen in Mitte.

Der “Elise-und-Otto-Hampel-Platz” kommt ein Jahr später

Baustelle, Schillerbibliothek, Foto: Joachim Faust
Bau­stel­le des zukünf­ti­gen Eli­se- und Otto-Hampel-Platzes

Die Neu­ge­stal­tung des Plat­zes zwi­schen der neu­en Schil­ler-­Bi­blio­thek und dem alten Rat­haus Wed­ding wird rund ein Jahr län­ger in An­spruch neh­men als ursprüng­lich geplant. Statt zu Ende die­sen Jah­res wird die Fer­tig­stel­lung erst Ende 2017 erwar­tet. So soll­te der ers­te Bau­ab­schnitt, die Neu­ge­stal­tung des Platz­tei­les vor dem jet­zi­gen Job­cen­ter, eigent­lich schon im Janu­ar abge­schlos­sen sein. Jetzt ist er, wenn alles gut geht, zu Jah­res­en­de fertig.