Das Wichtigste der Woche im Wedding

Screenshot von Twitter

10.8.2019 Der Wedding ist ja jeden Tag ein Ereignis, laut Meteorologen war der Regen vom vergangenen Freitag sogar ein Jahrhundertereignis. 61 Liter kamen innerhalb einer Stunde aus den Wolken, und damit mehr als sonst in einem Monat. Auch in den anderen Bezirken regnetet es viel, aber nirgendwo so viel wie im Wedding. Der Tagesspiegel hat das Ereignis mal etwas genauer unter die Lupe genommen. Regenmenge war ein „Jahrhundertereignis“. Was war sonst noch los in der ersten Woche nach den Ferien?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Foto: twitter.com/JohSchB

3.8.2019 Der kurze, aber heftige Sturm am Montag hat nicht nur den Gleimtunnel mal wieder unter Wasser gesetzt, die Brücken am Kreisverkehr bei den Liesenbrücken geflutet, sondern auch die Bäume am Nettelbeckplatz etwas gelichtet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Auch am Mittwoch hat es wieder heftigst gewittert und es gab wieder Regen. Und gestern musste bei einem Gewitter wieder der Ausnahmezustand bei der Feuerwehr ausgerufen werden. Ob es gegen die anhaltende Trockenheit hilft?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Mit Holzstämmen umgebene Wiese
Naturareal am Strandbad Plötzensee

Im Mai ließ eine Nachricht den Wedding erschrecken: Das Prime Time Theater musste Insolvenz anmelden.  Nun gibt es einen neuen Partner, mit dem das Theater dauerhaft betrieben werden könnte. Hier findet ihr mehr Infos. Es ist wieder ganz schön heiß geworden. Nur gut, dass wir mit dem Plötzensee einen veritablen See mit Badestrand haben. Im Strandbad tut sich sowieso einiges: Vor allem das sportliche Angebot hat sich erheblich erweitert.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Der zu Recht vehement geforderte Neubau von günstigen Wohnungen wird durch die stark gestiegenen Bodenpreise vor eine Herausforderung gestellt. Laut einer neuen Studie stiegen die Preise für Bauland, auf dem Wohnungen entstehen könnten, im vergangenen Jahr in Berlin um 20 Prozent, im Wedding und Moabit sogar um 30 Prozent. Hierbei handelt sich es nicht um Phantasiepreise, die Investoren gerne mal versuchen auszureizen, sondern um tatsächliche Verkaufsabschlüsse. Der Berliner Kurier hat noch mehr Zahlen.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Usedomer Straße: Hier gärtnert nicht das Grünflächenamt, hier sind die Nachbarn aktiv. Foto: Hensel
Baumscheibe in der Usedomer Straße, Foto: Hensel

Ihr liebt die Baumscheiben vor euerm Haus und habt vor, sie zu bepflanzen? Nachdem Bewohner der Fehmarner Straße einige Baumscheiben verschönert hatten, rückte das Grünflächenamt an, um alles wieder rückgängig zu machen. Erlaubt ist die ganze Aktion durchaus, es sollte aber vorher Rücksprache und eine Besichtigung mit dem Grünflächenamt stattfinden. rbb24 hat sich in der Fehmarner Straße genauer umgehört. Grün oder nicht – im Wedding gibt es auch sonst viel Neues.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Ferienzeit – Sanierungszeit, heißt es momentan in den Berliner Schulen. Während die Kinder draußen in der Sonne braten und die Lehrer den Stoff für das neue Jahr vorbereiten, werden 230 Berliner Schulen saniert, sofern alles nach Plan läuft. In der Ernst-Schering-Oberschule haben unterdessen Studenten der Beuth-Hochschule den Innenhof neu gestaltet und das nicht zum ersten Mal. Wie es nun aussieht und warum die Schüler skeptisch waren, steht in der Berliner Woche.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Blick auf den See und das StrandbadGutes Wetter diese Woche, das Strandbad war immer voll. Was man vielleicht beim Baden nicht mitbekommen hat: Der Deckel ist drauf. Noch nicht zu 100% festgeschraubt, aber er sitzt schon sehr dicht. Die Rede ist vom Mietendeckel. 5 Jahre dürfen, rückwirkend seit dem 18. Juni, die Mieten in Berlin nicht mehr erhöht werden. Laut Berichten gilt das auch, wenn die Mieterhöhung vor dem 18.6. zwar angekündigt, bis dahin aber noch nicht unterschrieben wurde. Wir erklären in unserer Wochenschau, worum es geht. Aber auch, was sonst noch im Wedding los war.

Unterhaltsame Geschichte des Vergnügens

Historisches Foto fürs Geschichtscafé
Atrraktion Shimmytreppe um 1904. Was das für ein Spaß war, erklärt das Geschichtscafé. Foto gemeinfrei.

10.06.2019 Bei einem Geschichtscafé am 14. Juni geht es um Vergnügen vor 100 Jahren im Wedding. Anno erzählt führt durch das Brunnenviertel, zeigt alte Fotos und lädt ein, alte Spiele auszuprobieren. Treff ist um 18 Uhr am U-Bahnhof Bernauer Straße. „Vergnügen zwischen Kino, Schwof und Rummel“ nennt Anno erzählt die Veranstaltung über Vergnügen im alten Arbeiterbezirk.