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BreakOut: Möglichst weit weg, für einen guten Zweck

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© Brea­k­Out

Ein­fach los­ge­hen, den ers­ten Schritt machen, Leicht­mut und Frei­heits­luft tan­ken. Immer wei­ter gehen – mit Aben­teu­er­lust und Fern­weh im Gepäck. Plä­ne machen, Plä­ne ver­wer­fen, Gele­gen­hei­ten ergrei­fen. Aus­bre­chen um auf­zu­bre­chen. Für einen guten Zweck. Das ist Brea­k­Out. Die­ser unge­wöhn­li­che Spen­den­ma­ra­thon wird von Wed­din­gern mit­or­ga­ni­siert. Im Kater & Gold­fisch fin­den am 25. April und am 6. Mai eine Info­ver­an­stal­tun­gen für alle Inter­es­sier­ten statt. 


Am 25. Mai um 9.00 Uhr star­ten gleich­zei­tig in Ber­lin, Mün­chen und Bar­ce­lo­na über 100 Brea­k­Out-Zwei­er­teams. Sie haben 36 Stun­den Zeit, so weit wie mög­lich von ihrem Start­punkt weg zu rei­sen – ohne dabei Geld für die Trans­port­mög­lich­kei­ten aus­zu­ge­ben. Dabei ist der Krea­ti­vi­tät kei­ne Gren­ze gesetzt: per Anhal­ter, auf dem Esel, Fahr­rad, zu Fuß, mit der Bahn oder im U‑Boot rei­sen die Teams quer durch Euro­pa. Wich­tig ist nur, dass im Vor­feld kei­ne Abspra­chen getrof­fen wer­den und alle Rei­se­mög­lich­kei­ten spon­tan ent­ste­hen. Sprich: mit der Oma in den Urlaub zu flie­gen wäre somit gegen den Brea­k­Out-Ehren­ko­dex. Das Kon­zept folgt damit der Idee eines Spen­den­ma­ra­thons: pro zurück­ge­leg­ten Kilo­me­ter spen­den die durch die ein­zel­nen Teams im Vor­feld gesuch­ten Spon­so­ren Geld für den Jam­bo Buk­o­ba e.V.

Wer neu­gie­rig gewor­den ist und mehr über Brea­k­Out erfah­ren will, soll­te zum Info­abend am 25. April um 20.00 Uhr in der Wed­din­ger Bar Kater & Gold­fisch kommen.

Was mit den Spenden passiert

100 Pro­zent der gesam­mel­ten Spen­den gehen an Jam­bo Buk­o­ba e.V. als Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on. Durch päd­ago­gisch geschul­te Sport­leh­rer konn­ten bis­her 482.000 Schü­ler in Tan­sa­nia für Gleich­be­rech­ti­gung und Gesund­heit sen­si­bi­li­siert und die Bil­dungs­si­tua­ti­on nach­hal­tig ver­bes­sert wer­den. Spe­zi­ell wer­den mit den Spen­den Regen­was­ser­tanks für die Schu­len rund um Buk­o­ba gebaut.

Der Spen­den­ma­ra­thon Brea­k­Out wur­de 2014 von Robert Dari­us und Moritz Bert­hold ins Leben geru­fen und wird zum vier­ten Mal von rund 30 Stu­den­ten ehren­amt­lich orga­ni­siert. Letz­tes Jahr sind über 100 Teams gemein­sam zwei­mal um die Erde gereist und haben Spen­den in Höhe von 100.000 EUR gesammelt.

Warum sie mitmachen

Das Ber­li­ner Team besteht aus Dome­nic, Alex­an­der, Dani­el, Sabou, Lukas und den Wed­din­gern Adri­an, Nico und Chan­ti. Gemein­sam orga­ni­sie­ren sie den Start am Ernst-Reu­ter-Platz in Ber­lin und wol­len den Brea­k­Out noch bes­ser machen.

Dome­nic

Bei Brea­k­Out ver­bin­den wir Spaß, Aben­teu­er und sozia­les Enga­ge­ment auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se. Das fas­zi­niert mich so sehr dar­an. Als Team­lei­ter fin­de ich es toll zu sehen wie sich so vie­le unter­schied­li­che Men­schen an der Orga­ni­sa­ti­on betei­li­gen und an einem gemein­sa­men Ziel arbeiten.

Adri­an & Niko:

Wir haben letz­tes Jahr an Brea­k­Out teil­ge­nom­men und es in 36 Stun­den von Ber­lin nach Mont­pel­lier geschafft. Spä­tes­tens als wir im strö­men­den Regen in Stras­bourg nach halb­stün­di­ger Dis­kus­si­on in einen Fern­bus nach Mar­seil­le gelas­sen wur­den, haben wir beschlos­sen, die­se ein­ma­li­ge Mischung aus Aben­teu­er und Spen­den­sam­meln zu unterstützen.

Alex­an­der

Auch wenn ich sel­ber noch nicht am Event teil­ge­nom­men habe, hel­fe ich auch die­ses Jahr wie­der mit um noch mehr Ber­li­ner zum Spen­den sam­meln zu animieren.

Chan­ti

Seit ich als Teil­neh­mer an einer Tank­stel­le mit­ten im Nir­gend­wo auf zwei Orga­ni­sa­to­ren aus Mün­chen traf und wir die nächs­ten 3 Stun­den gemein­sam mit einem Ber­li­ner Poe­try Slam­mer Rich­tung Süden fuh­ren, wuss­te ich: ich will da mitmachen!

Brea­k­Out ist für mich Aus­bruch aus der (Arbeits)routine, das Stil­len von Fern­weh, spon­ta­ne Aben­teu­er und das alles für einen guten Zweck!

Paul

Es gibt vie­le Grün­de, war­um ich bei Brea­k­Out bin. Das Gefühl wirk­lich was zu bewe­gen, der Spaß dabei und das Team sind eini­ge davon.

Lukas

Gemein­sam mit ande­ren jun­gen Leu­ten ein Event zu schaf­fen, was sowohl Spaß macht, als auch einen sinn­vol­len Zweck erfüllt, moti­viert mich unglaub­lich bei Brea­k­Out mitzuarbeiten.

Sabou

Brea­k­Out war für mich mein größ­tes span­nends­tes Aben­teu­er 2016: Mit mei­ner bes­ten Freun­din bin ich als Team Mito­se in Ber­lin gestar­tet, ahnungs­los an den Flug­ha­fen gefah­ren, laut­hals sin­gend über Euro­pa geflo­gen und am Ende über­mü­det, aber über­glück­lich in Süd­spa­ni­en gestran­det. In den 36 Stun­den konn­ten wir zu zweit eine stol­ze Spen­den­sum­me von über 6.200 Euro für die UNO-Flücht­lings­hil­fe sam­meln und so dazu bei­tra­gen, dass die 100.000 Euro Spen­den­sum­me geknackt wur­de. Brea­k­Out ver­eint für mich auf beson­de­re Art und Wei­se Spaß und sozia­les Enga­ge­ment, daher gilt auch für uns in die­sem Jahr:  Chal­len­ge accepted!

Info­abend am 6. Mai um 20 Uhr im Kater & Goldfisch

Anmel­dung zum Brea­k­Out 2017 auf http://break-out.org bis 8. Mai

 

Gastautor

Als offene Plattform veröffentlichen wir gerne auch Texte, die Gastautorinnen und -autoren für uns verfasst haben.

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