BERLIN is not BREGENZ im Strandbad Plötzensee

Bild: Peter van Heesen
Bild: Peter van Heesen

In einer Zeit, in der Groß­ver­an­stal­tun­gen im Rah­men der Coro­na­maß­nah­men erst ein­mal aus­fal­len müs­sen, ver­wan­delt “BERLIN is not BREGENZ” das Strand­bad Plöt­zen­see in eine Kulis­se. Neben “Lohen­grin vs. Tris­tan & Isol­de” locken Musik und Thea­ter. Unter­stützt wird gleich­zei­tig auch noch ein guter Zweck.

Am 21. und 22. August bie­ten zehn Insti­tu­tio­nen und Grup­pen unter der künst­le­ri­schen Lei­tung von glanz&krawall den Besu­chern jeweils von 15/17 Uhr – 22 Uhr ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit Work­shops, Musik und Film. Um 19:30 Uhr beginnt im Strand­bad Plöt­zen­see an bei­den Tagen das Herz­stück des Fes­ti­vals: Lohen­grin vs. Tris­tan und Isolde.

2019 star­te­ten die Initia­to­ren mit “BERLIN is not BAYREUTH” einen Gegen­ent­wurf zum klas­si­schen Fest­spiel­be­trieb. Damals mit über 1.000 Besu­chern auf dem Gelän­de der B.L.O.-Ateliers. Die betei­lig­ten Künst­ler rich­ten sich expli­zit auch an jene, die noch nie ein Opern­haus von innen gese­hen haben.

Bild: Peter van Heesen
Bild: Peter van Heesen

Im diesjährigen Aus­nah­me­zu­stand möchte “BERLIN is not BREGENZ” im Strand­bad Plöt­zen­see den Gründungsgedanken der größten See­fest­spie­le der Welt (die Bre­gen­zer Dra­ma­tur­gie von 1946) frei­le­gen. Das Kon­zept des Volks­thea­ters soll bei uns im Wed­ding neu aufleben.

“Plöt­ze statt Boden­see, Tret­boot-Arma­da statt 300 Ton­nen Stahl­be­ton-Büh­ne, Pom­mes statt Lachs sowie ein Hand­tuch- und Lie­ge­stuhl-Tep­pich für 500 Besu­chen­de statt 7.000-Zuschauer-Tribüne” – das ist die Devise.

Zudem wird der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein See­brü­cke Ber­lin, der sich in der See­not­ret­tung von Geflüch­te­ten enga­giert und dies­jäh­ri­ger Koope­ra­ti­ons­part­ner ist, am Sams­tag­nach­mit­tag Work­shops zum The­ma „Flucht und Migra­ti­on“ anbieten.

Das Tages­ti­cket kos­tet pro Tag 12€, das Fes­ti­val­ti­cket für bei­de Tage kos­tet 18 €. Wenn mög­lich, freu­en sich die Initia­to­ren zudem über eine zusätz­li­che Spen­de an See­brü­cke Ber­lin. Mit dem Ticket kön­nen Besu­cher von “BERLIN is not BREGENZ” den gan­zen Tag (ab 9h) im Strand­bad ver­brin­gen; Ein­lass­schluss ist 19h. Tickets gibt es direkt unter https://www.berlinisnotbregenz.de/

Das Pro­gramm von “BERLIN is not BREGENZ” gibt es hier.


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