Das Wichtigste der Woche im Wedding

Sturmschaden
Foto: Alexander Hüsing / twitter.com/azrael.74

Sabine, wer ist eigentlich Sabine? Der Sturm sollte zwar den Wedding ordentlich durcheinander wirbeln, aber passiert ist bis auf einen umgefallenen Baum im Goethepark nichts. Leser Manfred von der Weddingweiser Pinnwand hoffte vergebens, dass der Weddinger Straßenmüll rüber in den Prenzlauer Berg weht.  Und was wehte sonst noch durch den Blätterwald?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Brexit sei Dank ist Berlin plötzlich die einwohnerreichste Stadt der EU (Würde man die Vororte mitzählen, wäre es allerdings der Ballungsraum Paris). Auch nach der viel zu kurzen Übergangsphase nach dem Austritt der Briten bleiben uns im Wedding noch so schöne britische Straßennamen wie Londoner Straße, Edinburger Straße oder (am schönsten:) Windsorstraße. Und wie zum Trost auch ein Restaurant, das britisches Pub Food anbietet, das Hirsch & Hase in der Brunnenstraße. Und natürlich das (bald 20 Jahre alte) Offside mit seiner exorbitanten Auswahl an Whiskey. Take care!

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Mietenwahnsinn-Demo

Im Wedding dürften die meisten eine niedrigere Miete herbeisehnen – hier sind die Mieten prozentual am stärksten angestiegen. Nun hat das Abgeordnetenhaus den Mietendeckel beschlossen, der aber noch die Gerichte beschäftigen wird. Frühestens ab November können die Mieten gesenkt werden. Wir bleiben dran! Was sonst noch so los war, erfahrt ihr hier.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Die Beuth Hochschule wird sich von ihrem Namen trennen. Der Namensgeber Christian Beuth hatte einst antisemitische Äußerungen getätigt, die bei der Benennung der Hochschule 2009 einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt waren. Erst durch ein Gutachten 2017, das eine Rede Beuths aus dem Jahr 1811 wiedergegeben hatte, wurde eine Umbenennungsdebatte losgetreten. Mehr steht im Tagesspiegel. Und sonst? Die BVV Mitte hat den Klimanotstand ausgerufen.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Letzte Woche hieß es noch „geschlossen“, nun ist sie doch wieder offen: die Traglufthalle des Kombibads Seestraße. Eine weitere erfreuliche Nachricht dabei: „Die Traglufthalle (…) ist ab Montag für jedermann zugänglich. Wochentags bis 16 Uhr könne die Allgemeinheit das 50-Meter-Sportbecken mit acht Bahnen sowie ein ebenfalls 50 Meter langes Nichtschwimmerbecken nutzen“. (rbb24)
Zuvor war die Traglufthalle nur für Vereine offen, da es aber Probleme mit der Heizung gibt, wird nun einfach die feste gegen provisorische Halle getauscht. Ein guter Kompromiss.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Foto: (C) Paranet

Kaum eröffnet, schon zu kalt: Die erbaute Traglufthalle am Kombibad Seestraße, mit der auch im Winter die Außenbecken genutzt werden können, war zwischenzeitlich wieder geschlossen. Probleme beim Heizen – heißt es. Inzwischen ist die Heizung aber wieder repariert – unter der Steppdecke herrschen 27 Grad dauerhaft.  Wir hoffen, ihr seid dafür gut ins neue Jahr gekommen. Und es hat hoffentlich niemand auf euch geschossen, einen Böller nach euch geworfen oder einen Knaller vor eurer Nase explodieren lassen. Keine Selbstverständlichkeit im Wedding, wo in der Silvesternacht Müll ohne Ende auf den Straßen liegenbleibt. Wäre es nicht schön, wenn die Verursacher wenigstens den Unrat zusammenstellen oder gar wieder wegräumen?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Friedhof und Schillerparkcenter. Mit real ist 2020 Schluss
Schillerparkcenter

Schon lange waberte die Information durchs Netz, dass der real in der Müllerstraße auf der Streichliste steht. Schließlich will der Konzern Metro alle real-Filialen loswerden. Jetzt hat das Bezirksamt erfahren, dass Ende 2020 Schluss ist mit „Einmal hin, alles drin“ im Schillerpark-Center. Bereits vor ein paar Jahren hatte die Filiale im Gesundbrunnencenter schließen müssen. Und damit startet die letzte Wochenschau des Jahres.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

BVG Busbetriebshof. Entworfen von Jean Krämer. Foto Joachim Faust.Während die BVG sich gerade halb ironisch, halb ernst um die Anerkennung als Weltkulturerbe bewirbt, wurden das silent green und ExRotaprint mit dem Berliner Denkmalpreis ausgezeichnet. Silent green „für die Sanierung und Umnutzung des Krematoriums im Wedding“ und ExRotaprint „für die Sanierung und Umnutzung der Rotaprint Fabrik im Wedding“. Mehr steht in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung. Besonders am Tag des offenen Denkmals (2020 am 13. September) sind Führungen durch diese Gebäude ein echtes Highlight.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Und weiter geht unsere Aktion Teilige Weihnachten im Wedding 65! 65 Mails von euch Abonnenten sowie von Facebook- und Instagram-Fans unserer Kanäle wurden in einen Lostopf geworfen, genauer gesagt in die Bingo-Lostrommel unseres Autors Andaras (bekannt aus dem Mastul) mit exakt 65 Kugeln. Am letzten Sonntag um 17 Uhr fand die öffentliche Verlosung (dank einer zufällig ausgewählten Lottofee in der Montagehalle-Berlin) statt. Die Gewinnerin Melanie freut sich über einen prall gefüllten Korb mit Gutscheinen, Büchern, Geschenken und Aufmerksamkeiten – alle aus dem Wedding und alle zusammengetragen von unserem fleißigen Sebastian. Wenn ihr am Sonntag das zweite Paket voller Geschenke, Gutscheine und Überraschungen gewinnen möchtet, verfolgt uns auf Facebook und Instagram. Am Sonntag gibt es die genauen Teilnahmebedingungen. Aber was war noch los im Wedding?