Wedding kurz & knapp

In die­ser Woche gehen wir zum Orgel­kon­zert und freu­en uns schon auf den Win­ter. Wirk­lich! Dabei geht es um Rodel­bah­nen mit Löchern und ums Eis­lau­fen, das im Wed­ding bald wie­der mög­lich sein soll. Das ist nur ein klei­ner the­ma­ti­scher Vor­ge­schmack auf die sie­ben Mel­dun­gen der Woche, die jetzt fol­gen. Hier kom­men sie – som­mer­frisch und aus dem Wedding.

Wedding kurz & knapp

7 Tage, 7 Schlagzeilen

  1. Statt Imp­fun­gen wie­der Eis­lauf im Erika-Heß-Eisstadion
  2. Ideen für ehe­ma­li­ges Park­ca­fé noch nicht gefragt
  3. In Mül­ler­stra­ße eröff­net ein Drogenkonsumraum
  4. Rodel­bah­nen sol­len aus­ge­bes­sert werden
  5. Inter­na­tio­na­le Hill-Orgel-Tage im Brunnenviertel
  6. Neu­er Name: Grund­schu­le am Nordhafen
  7. Müll Muse­um jetzt auch per Videoclip

Wedding kurz & knapp

Statt Imp­fun­gen wie­der Eis­lauf im Eri­ka-Heß-Eis­sta­di­on
Das Coro­na-Impf­zen­trum im Eri­ka-Heß-Eis­sta­di­on wird Ende August geschlos­sen. Das teilt Bezirks­stadt­rat Cars­ten Spal­lek am Don­ners­tag (29.7.) mit. Die letz­ten Impf­do­sen wer­den am 31. August ver­ab­reicht. Nach dem Abbau der Ein­rich­tung kann das Eis­stad­ti­on in der Mül­ler­stra­ße 185 wie­der von den Sport­ver­ei­nen genutzt wer­den. Laut Bezirks­stadt­rat Spal­lek wird die Eis­sport­stät­te Anfang Okto­ber wie­der in Betrieb genom­men. „Ich bedan­ke mich bei den Ver­ei­nen für das Ver­ständ­nis, dass die Sport­an­la­ge in den letz­ten Mona­ten nicht für sport­li­che Zwe­cke genutzt wer­den konn­te. Mit der Zwi­schen­nut­zung als Impf­stät­te konn­te ein wich­ti­ger Bei­trag für ein mög­lichst gro­ßes Impf­an­ge­bot gemacht wer­den. Jetzt gilt es aber, das Eri­ka-Heß-Eis­sta­di­on schnellst­mög­lich für den Sport nutz­bar zu machen.“, so Cars­ten Spallek.

Ideen für ehe­ma­li­ges Park­ca­fé noch nicht gefragt
Der Start des Inter­es­sens­be­kun­dungs­ver­fah­ren für das ehe­ma­li­ge Park­ca­fé Reh­ber­ge ver­zö­gert sich. Das Amt hat­te ein sol­ches Ver­fah­ren bereits im Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res ange­kün­digt. Die Ange­le­gen­heit scheint nun aber in der Bezirks­ver­wal­tung fest­zu­ste­cken. Das geht aus dem Pro­to­koll der Bezirks­amts­sit­zung vom 20. Juli her­vor. „Hin­sicht­lich der Nut­zung des Gebäu­des ‘Ehem. Park­ca­fé’ bleibt das Ver­fah­ren zur zukünf­ti­gen Nut­zung und Aus­rich­tung durch den Bereich des Bezirks­bür­ger­meis­ters abzu­war­ten“, schreibt Bezirks­stadt­rätn Sabi­ne Weiß­ler. Das Gebäu­de gehö­re nicht zum Fach­ver­mö­gen des von ihr ver­ant­wor­te­ten Stra­ßen- und Grünflächenamtes.

Anmer­kung: Die Initia­ti­ve Park­ca­fé Reh­ber­ge berich­tet ab mor­gen (2.8.) immer Mon­tag auf dem Insta­gram-Kanal des Wed­ding­wei­sers über ihre Bemü­hun­gen rund um das Park­ca­fé. Willkommen!

In Mül­ler­stra­ße eröff­net ein Dro­gen­kon­sum­raum
Im Wed­ding eröff­net im Herbst der zwei­te Dro­gen­kon­sum­raum im Bezirk Mit­te. Das teil­te Bezirks­stadt­rat Ephraim Gothe am Mon­tag (26.7.) mit. Am 23. August ist um 18 Uhr eine Info­ver­an­stal­tung für Anwohner:innen und Inter­es­sier­te im Paul-Ger­hard-Stift in der Mül­ler­stra­ße 56–58 geplant. Die Senats­ge­sund­heits­ver­wal­tung habe den Aus­bau und die Finan­zie­rung der nied­rig­schwel­li­gen Sucht­hil­fe­an­ge­bo­te in Ber­lin beschlos­sen, um die Situa­ti­on für dro­gen­ge­brau­chen­de Men­schen sowie Anwoh­nen­de zu ver­bes­sern. Betrie­ben wer­den sol­le der Raum in der Mül­ler­stra­ße 120 von der vis­ta GmbH, die bereits seit 2004 den Dro­gen­kon­sum­raum in Moa­bit betreibt. In der neu­en Ein­rich­tung kön­nen Abhän­gi­ge mit­ge­brach­te Dro­gen unter siche­ren hygie­ni­schen Bedin­gun­gen kon­su­mie­ren. Zudem bie­ten Sozi­al­ar­bei­ter in der Kon­takt­stel­le Bera­tung an und sind auch im Umfeld der Ein­rich­tung auf der Stra­ße aktiv tätig und auch für Anwoh­ner ansprechbar.

Rodel­bah­nen sol­len aus­ge­bes­sert wer­den
Die Bezirks­ver­ord­ne­ten wol­len recht­zei­tig vor­sor­gen und haben das Bezirks­amt in ihrer letz­ten Sit­zung vor der Som­mer­pau­se gebe­ten, die Rodel­bahn im Volks­park Reh­ber­ge vor Beginn der Win­ter­sai­son aus­zu­bes­sern. Glei­ches sol­le auch für alle ande­ren Rodel­bah­nen geprüft und umge­setzt wer­den, so die Auf­for­de­rung. Bezirks­stadt­rä­tin Sabi­ne Weiß­ler sieht jedoch kei­nen beson­de­ren Hand­lungs­be­darf. In der Bezirks­amts­sit­zung vom 27. Juli gab sie zu Pro­to­koll, dass die Rodel­bah­nen in den Grün­an­la­gen des Bezirks nicht mehr extra aus­ge­wie­sen wer­den. „Flä­chen die erfah­rungs­ge­mäß oder weil sie in der Ver­gan­gen­heit dafür aus­ge­wie­sen waren, zum Rodeln genutzt wer­den, wer­den im Rah­men der tur­nus­mä­ßi­gen Pfle­ge­ar­bei­ten und mit Prio­ri­tät im Herbst aus­ge­bes­sert“, schreibt die Stadträtin.

Inter­na­tio­na­le Hill-Orgel-Tage im Brun­nen­vier­tel
Das St. Phil­ipp Neri lädt vom 18. bis 21. August zu den 5. Inter­na­tio­na­len Hill-Orgel-Tagen ein. Das teil­te der Propst der Gemein­de, Dr. Gerald Goe­sche mit. Die Kon­zer­te fin­den in der Kir­che St. Afra in der Graun­stra­ße 31 im Brun­nen­vier­tel statt. Täg­lich gibt es um 20 Uhr ein Orgel­kon­zert, am Sams­tag (21.8.) beginnt die Ver­an­stal­tung schon um 12 Uhr. Betei­ligt sind Orga­nis­ten aus Wien, Man­ches­ter, Dan­zig und Fürs­ten­feld. Die Zahl der Sitz­plät­ze ist auf­grund der Pan­de­mie begrenzt, eine recht­zei­ti­ge Anmel­dung unter anmeldung@hill-orgel.de ist spä­tes­tens bis zum 17. August erfor­der­lich. Mehr zum Pro­gramm und den Orga­nis­ten gibt es online beim Insti­tut St. Phil­ipp Neri.

Müll Muse­um jetzt auch per Video­clip
Das Müll Muse­um Sol­di­ner Kiez ist eine von 50 deut­schen Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen, die eine För­de­rung im Rah­men der Kam­pa­gne „#Creators­For­Di­ver­si­ty“ erhal­ten. Das Muse­um in der Prin­zen­al­lee 39 bekommt wie die ande­ren aus­ge­wähl­ten Teil­neh­mer bis zu 100.000 Euro. Das Geld wird vom deut­schen Able­ger des Video­por­tals Tik­Tok und der bet­ter­place lab, einer Schwes­ter­fir­ma der bekann­ten Online-Spen­den­platt­form, aus­ge­reicht. Das Ziel der Kam­pa­gne ist es, kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen in der Coro­na-Pan­de­mie zu unter­stüt­zen und sie dazu zu moti­vie­ren, sich mit den The­men Diver­si­tät und Kul­tur aus­ein­an­der­zu­set­zen. Auf Tik­Tok sol­len dafür ein Jahr lang regel­mä­ßig Videobei­trä­ge gepos­tet wer­den. Der Kanal #müll_museum_berlin star­tet am 1. Juli. Mit ihm sol­len vor allem auch Kin­der aus dem Wed­din­ger Kiez erreicht wer­den. Auf dem Kanal wer­den unter ande­rem die Kunst­wer­ke des Muse­ums vor­ge­stellt. Wei­te­res zum Müll Muse­um steht auch auf der Web­sei­te www.muell-museum.de. (Wed­ding­wei­ser-Bei­trag: Zwei Pfa­de über den Müll­berg)

Die nächs­ten „Wed­ding kurz & knapp“-Nachrichten erschei­nen am Sonn­tag, den 8. August. Vor­her bleibt noch Zeit, mal wie­der ins Kino zu gehen. Da trifft es sich gut, dass das City Kino Wed­ding am Don­ners­tag (5.8.) nach Pan­de­mie und Som­mer­pau­se wie­der sein Pro­gramm auf­nimmt. (Wed­ding­wei­ser-Bei­trag: City Kino Wed­ding wachgeküsst)

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Sonntags gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil, fotografiert dort für unseren Instagram-Kanal (Freitag) und hat hier und da einen aktuellen Text für uns - gern zum Thema Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat sie es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

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