Wo der Wedding echt süß ist

Baklava, selbstgemacht. Foto: Hensel
Baklava, selbstgemacht. Foto: Hensel

Achtung, jetzt wird es kurz etwas wissenschaftlich: Zucker sorgt dafür, dass größere Mengen der Aminosäure Tryptophan ins Gehirn gelangen können, um zu Serotonin verarbeitet zu werden. Dieser Botenstoff gilt als Gute-Laune-Hormon. Und davon braucht man im Winter bekanntlich ganz besonders viel. Wir geben euch Tipps, wo ihr euch den Winter im Wedding süß und damit etwas schöner machen könnt.

Tipp 1: Viva la Crêpe
Crêpe
Crêpe

Wehe, man verwechselt sie mit Eierkuchen! Die aus der Bretagne stammenden Crêpes enthalten weniger Eier und Mehl als deutsche Eierkuchen, sind daher hauchdünn und werden auf einer speziellen Eisenpfanne oder Herdplatte gebacken. Die herzhafte Variante auf Grundlage von Buchweizenteig heißt Galette. Für beide Leckereien ist ein Besuch im Kaffeehaus Malör in der Bellermannstraße oder bei MiLette in der Togostraße unabdingbar.

Tipp 2: An die Waffel

Oder Waffeln. Die kommen ursprünglich aus Belgien, werden mit einem Waffeleisen in ihre typische, tiefe Form gepresst und lassen sich nahezu unbegrenzt sehr phantasievoll mit Beilagen versehen. Im Wedding gibt es sie in vielen Cafés.


Tipp 3: So süß wie Baklava
Türkisches Gebäck, selbstgemacht. Foto: Hensel
Türkisches Gebäck, selbstgemacht. Foto: Hensel

Was ist unfassbar süß und enthält gehackte Nüsse, Mandeln oder Pistazien? Klar, es handelt sich um die im ganzen Orient verbreitete Baklava. Diese Spezialität ist in Zuckersirup oder Honig eingelegt und wird oft mit Blätterteig kombiniert. Es gibt sie im Wedding in vielen türkischen Bäckereien und Cafés, orientalischen Imbissen, Supermärkten oder zum Beispiel bei Carik Kuruyemis oder Agam Baklava. Die syrischen Variationen von Süßkram gibt es zum Beispiel in der Merelly-Manufaktur oder in der Damaskus-Konditorei.


Tipp 4: Schnecke mit Zimt

In Dänemark heißen sie Kanelsnegl, in Schweden Kanelbullar. Die Zimtschnecken und sind aus skandinavischen Bäckereien nicht wegzudenken. Im Wedding gibt es sie nur an einer Stelle handgemacht nach original dänischem Familienrezept, und zwar im Café Diamantfabrikken. Die artverwandten Franzbrötchen, die ursprünglich aus Hamburg kamen, gibt es inzwischen auch vielerorts.


Tipp 5: Gute-Laune-Torte
Torte hilft gegen graue Tage. Foto: Hensel
Torte hilft gegen graue Tage. Foto: Hensel

Wenn das alles nicht gegen die Schwermütigkeit des Winters hilft, gibt es keine Alternative zu einem Stück Torte. Ob in der Tortenwerkstatt an der Gleimstraße, in Dilekerei oder im Café Chokkolatta an der Müllerstraße, eine Kalorienbombe mit viel Sahne lässt einen den grauesten Wintertag wenigstens ein bisschen vergessen. Dazu eine heiße Schokolade und die gute Laune ist vorerst garantiert. Ist vielleicht nicht so gesund, aber manchmal muss es einfach sein …


 


Wichtige Ergänzung? Konstruktiver Kommentar? Gerne:

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.