Damaskus Konditorei: Meisterbäcker des Orients

In der Damaskus Konditorei in der Müllerstraße. Foto: Gitta Kilada
Ein Teller orientalischer Geschmack. Foto: Gitta Kilada

In der Müllerstraße 29 hat eine Filiale der beliebten Damaskus Konditorei aus Neukölln eröffnet. Sie bringt eine dezente orientalische Süße in den Wedding.

In der Damaskus Konditorei in der Müllerstraße. Foto: Gitta Kilada
Süße Leckerei mit Nuss. Foto: Gitta Kilada

„Ne, das ist mir zu süß“, ist ein Satz, den man häufig zu hören bekommt, wenn man Deutsche zu ihrer Meinung nach orientalischen Süßigkeiten befragt. Und häufig trifft das auch zu. Dass es auch anders geht, beweist die Damaskus Konditorei, die einen regelrechten Hype ausgelöst hat. In der Sonnenallee sieht man die Leute auf der Straße Schlange stehen, die unter anderem von den knusprigen Backwaren mit Pistazien oder Cashews mit milder Süße der Konditorei Damaskus angelockt werden.

In der Damaskus Konditorei in der Müllerstraße. Foto: Gitta Kilada
In der Damaskus Konditorei in der Müllerstraße. Foto: Gitta Kilada

Seit gut zwei Jahren betreibt die Familie al-Sakka, ursprünglich aus Homs, den Laden in Neukölln und es läuft gut. So gut, dass jetzt eine zweite Filliale eröffnet wurde und zwar in der Müllerstraße 29 – fast direkt am Leopoldplatz. Im vorderen Bereich des Geschäfts hat man eine große Auswahl an verschiedenen Süßigkeiten. Wer möchte, kann sie im hinteren Bereich des Ladens zu einem schwarzen Tee gleich verspeisen. Für Unentschlossene gibt es auch gemischte Boxen in verschiedenen Größen, die sich im Übrigen auch sehr gut zum Verschenken eignen.

Autorin Sherin vor der Damaskus Konditorei in der Müllerstraße. Foto: Gitta Kilada
Autorin Sherin vor der Damaskus Konditorei in der Müllerstraße. Foto: Gitta Kilada

Kassenschlager sind die Halawat al Jibn, kurz auch Halawa genannt. Das sind weiche Grießröllchen, gefüllt mit süßem Käse und einem Hauch Rosenwasser. Sogar Gallileo hat schon von der Konditorei Damaskus berichtet und die aufwendige Herstellung dieser handgemachten Röllchen dokumentiert.

Liebhaber von Pistazien kommen hier voll auf ihre Kosten, denn das enthalten die meisten Süßspeisen, wie zum Beispiel das Baklava, die „Vogelnester“ oder das Mabruma. Es wird weniger Zucker, dafür aber mehr Nuss verwendet, als üblicherweise. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Das Kilo kostet je nach Süßigkeit zwischen 20 und 30 Euro, also etwas mehr als in anderen orientalischen Bäckereien. Dafür bekommt man Einiges geboten. Wer den Geschmack der Meisterbäcker des Orients einmal probieren möchte, sollte sich das Damaskus nicht entgehen lassen!

Damaskus Konditorei, Müllerstraße 29, Mo-Sa 9-22 Uhr und So 12-20 Uhr geöffnet

Sherin Buchwald

Sherin Buchwald hat die Damaskus Bäckerei entdeckt und schwärmt von den süßen Leckereien, die es dort gibt.

 


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