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Nicht immer nur Discounter:
Ungewöhnliche Arten des Lebensmittelkaufs im Wedding

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Im Wed­ding gibt es jede Men­ge Super­märk­te (kon­ven­tio­nell oder bio), tür­ki­sche Gemü­se­händ­ler und Back­shops. Wenn ihr aber Wert dar­auf legt, abseits der gro­ßen Han­dels- oder Lie­fer­ket­ten ein­zu­kau­fen, gibt es aber inzwi­schen auch eini­ge Alternativen. 

Der Regionale

Es muss für euch nicht unbe­dingt bio, son­dern vor allem regio­nal und mit einer per­sön­li­chen Note sein? Dann emp­feh­len wir euch den Hof­la­den von Bau­er Hei­ko Rep­pin, der sei­ne sai­so­na­len Pro­duk­te aus der Alt­mark im nörd­li­chen Sach­sen-Anhalt in der Lüde­ritz­stra­ße ver­kauft. Es gibt dort zusätz­lich noch ver­schie­de­ne Waren, die er nicht selbst her­stellt, aber die in sei­nem Umfeld pro­du­ziert und auch im “Kar­tof­fel­la­den” ver­kauft wer­den. Pro­biert es selbst aus!

Der Selbstverwaltete

Ein Kon­zept, das sich ande­ren­orts schon bewährt hat, hat nun auch im Wed­ding eine treue Unter­stüt­zer­schaft mit eige­nem Super­markt: Der Super Coop in den Osram­hö­fen, ein Super­markt exklu­siv für 600 Genos­sen­schafts­mit­glie­der, die bestim­men, was ver­kauft wird. Im Gegen­zug müs­sen alle ein paar Arbeits­stun­den im Monat ableis­ten – für vie­le eine tol­le Erfah­rung der Mitbestimmung. 

Der Verpackungslose

Unver­packt-Läden gibt es eini­ge in Ber­lin, nur im Wed­ding noch nicht. Aber in eini­gen Super­märk­ten könnt ihr lose Ware in eige­nen Gefä­ßen abfül­len, wie z.B. bei EDEKA Fromm am S‑und U‑Bahnhof Wed­ding. Oder ihr nutzt den Lie­fer­dienst fand­li, der im Wed­ding gegrün­det wur­de. Dort wird auf ein Pfand­sys­tem für Behält­nis­se gesetzt, um lose Ware auszuliefern. 

Und lecke­res Brot bekommt ihr bei Han­sis Brot oder bei Buc­co.

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

3 Comments

  1. Lus­ti­ger fun fact.…war bei Kauf­land Gesund­brun­nen und habe gese­hen wie lose Kar­tof­feln auf­ge­füllt wur­den. Die stam­men aus ganz nor­ma­len 2,5 Kilo Net­zen. Ob Kauf­land dann die Net­ze weg­wirft oder man direkt Kar­tof­feln im Netz kauft, macht dann auch kei­nen Unter­schied mehr.…ziemliche Frech­heit wie ich finde:-)

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