Schlagwörter: Workshop

Kostenlose Tanzworkshops und Flohmarkt in der Müllerstraße

Tanzworkshop im Stadtteilzentrum. Foto: PGS
Tanzworkshop im Stadtteilzentrum. Foto: PGS

Das Stadtteil- und Familienzentrum Paul Gerhard Stift lädt am Sonnabend (13.5.) zum „Tanz in den Brunch“ ein. Von 10 bis 15 Uhr werden verschiedene Tanzworkshops angeboten. Zeitgleich findet auf dem Innenhof in der Müllerstraße 56-58 ein Flohmarkt statt.

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Der Müll im Wedding muss einfach weg!

Strohhalme sind für den kleinen Weddinger nur npch Müll. Foto: Hensel
Strohhalme sind für den kleinen Weddinger nur noch Müll. Foto: Hensel

Kolumne „Möchtest Du einen Strohhalm“, fragte die nette Kellnerin den kleinen Weddinger und stellte das Glas mit dem Ginger Ale vor ihm ab. Wir saßen am Wasser, die Sonne lachte uns an, wir waren in Kuchenstimmung. Strohhalm gehört auch beim kleinen Weddinger stets zum Getränk. Doch er zeigte plötzlich sein entsetztes Gesicht. Einen Strohhalm will er natürlich nicht. Nein, auf keinen Fall will er einen Strohhalm! Seit ich neulich vom Workshop im Baumhaus erzählte, durchlebt er die verschiedenen Phasen einer Müllphobie. Strohhalm ist gestrichen.

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Für junge Leute: 3D-Drucker ausprobieren

3D Drucker in der Schillerbibliothek ausprobieren. Foto Stadtbibliothek Mitte.
3D Drucker in der Schillerbibliothek ausprobieren. Foto Stadtbibliothek Mitte.

„Tea, Earl Grey, Hot“, sagt Jean-Luc Picard regelmäßig in der Fernseh- und Kinoreihe Star Trek. Und ein Kästchen öffnet sich, um das Gewünschte herbeizuzaubern. Oder wird der Tee in Wahrheit 3D-gedruckt? Was ein 3D-Drucker kann und was nicht, das können Weddinger Jugendliche in einem Workshop in der Schiller-Bibliothek herausfinden. MakerBot Replicator 2 heißt das Gerät, mit gearbeitet wird. Einziger Haken: Der Workshop richtet sich an junge Leute, die zwischen 13 und maximal 25 Jahre alt sind. Und gedruckt werden die Pokémonfiguren „Pikachu“, „Eevee“ oder „Charmander“. Oder ist gerade diese Vorauswahl das Tolle daran?

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Workshop in den Uferstudios: Der perfekte Bankraub

 

Foto (C) Joseph Plotzki
(C) Joseph Plotzki

Finanzielle Unabhängigkeit, den Kampf ums Überleben gewinnen, Superheld oder Pop-Star sein, Adrenalin-Kick, lebenslange Komplizenschaft und ewige romantische Verbundenheit, Verschwörung, siegreiches Überlisten, Täuschungstechniken – die Fantasien und Assoziationen, die sich mit Banküberfällen verbinden, sind beinahe so verschieden wie die Menschen, die sie haben. Weiterlesen

Pop-up-Galerie in der Koloniestraße zeigt Fotografien

Im 3. Stock der Koloniestraße 131 eröffnet am Samstag, den 19. Dezember eine Pop-up-Galerie. In der Nordend Galerie & Studio werden an diesem Abend die Ergebnisse eines Fotoworkshops zum Thema Identität gezeigt. Zwischen 19 und 22 Uhr (und nur an diesem Tag) sind die Fotografien zu sehen.

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Die Kolumne: Aus Liebe zum Wedding

S Bahnhof WeddingDer Wedding verändert sich. Und ich behaupte mal: Er wird dabei nicht immer, aber oft ein wenig liebenswerter, interessanter, weltoffener. Tatsache ist, dass viele Engagierte, die hier leben und weiterhin leben möchten (und werden), daran mitarbeiten. Zum Beispiel an der Tour-App fürs Afrikanische Viertel. Tolle Erklärstücke zu Straßennamen und historischen Hintergründen. Gemacht auch für Menschen, die diesen Kiez im Leben noch nicht besucht haben und jetzt neugierig gemacht werden. Oder nehmen wir die Bemühungen, der Müllerstraße und dem Leopoldplatz ein Mehr an Lebensqualität zu erkämpfen. Da sind keine Verdränger am Werk, sondern Leute, die ihren Wedding lieben. Menschen wie SabrinaPützer zum Beispiel. Einst Mit-Macherin beim Weddingmarkt und Erfinderin von Diorama. Am 18. Mai feiert ihre Kombination aus Designmarkt und Mitmach-Workshops im Supermarkt in der Brunnenstraße 64 zweiten Geburtstag. Und beweist zugleich, wie kreativ es im Wedding zugeht. Auch wenn der eine oder andere extra dafür aus Mitte anreist.

Autor: Ulf Teichert

DIORAMA am 18. Mai

Die Kolumne erscheint ebenfalls im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding

 

 

Weddingwoche #46: Netzwerk nimmt neuen Anlauf

Kulturfestival 2013 (Quelle: KFWM, g+g)

Es war ein Schnellschuss und dennoch ein guter Anfang. Das „Kulturfestival Wedding Moabit“ brachte vom 13. bis 15. September hunderte Künstler und Kulturschaffende auf die Beine, lockte zigtausende Berliner in Kieze, die sie bis dahin nur vom Hörensagen kannten. Und manch „Ureinwohner“ rieb sich verwundert die Augen ob der kreativen Vielfalt, die sich für ihn hier plötzlich und vor seiner Haustür auftat. Und dennoch: Dass hier etwas zusammenwuchs, was schon immer zusammengehört – dieses Gefühl, diese Gewissheit wollte sich partout nicht einstellen. Wie auch angesichts der immens kurzen Vorbereitungszeit und einer über alle Maßen schwammigen Ausschreibung.

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Intergalaktischer Kulturverein im Sprengelkiez

Warum eine Dramaturgin und ihre Mitstreiter so wertvoll für den Sprengelkiez sind

WD_intergalaktischer kulturverein signal asb 001Seit 15 Jahren macht Lioba Reckfort Theater im Kiez. Theater wollte sie immer machen und sie war motiviert, sich einzumischen und auf die Leute zuzugehen. Ihre Magisterarbeit hat sie über Stadtteilarbeit in Mexiko-Stadt geschrieben. Lioba Reckfort ist die Vorstandsvorsitzende des Intergalaktischen Kulturvereins, der seinen Sitz im Sprengelhaus in der Sprengelstraße hat. Als 2011 Fördergelder für die Theaterarbeit gestrichen wurden, hat sich der Verein gegründet. Er finanziert sich aus Eigenmitteln und ehrenamtlicher Arbeit. In ein Puppentheater, das zum Verein gehört, haben Vereinsmitglieder viel Liebe und Zeit hineingesteckt. Das Quartiersmanagement Sparrplatz hat dies mit Geldern unterstützt.

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Weihnachtskekse im Wedding

Christiane Sperhake wohnt seit fünf Jahren im Wedding. „Zuerst fand ich es hier schrecklich und kannte nur den Weg zur U-Bahn“, sagt die 29-jährige Studentin. Um möglichst schnell hier wegzukommen. Das hat sich inzwischen geändert, denn sie findet hier immer mehr Menschen, die ihren Kiez schöner machen wollen. Und auch sie hat eine Idee, eine ausgesprochen süße Idee sogar.
Christiane Sperhake (Foto: privat)Christiane Sperhake möchte gerne Workshops zum Kekse- oder Kuchenbacken durchführen. “ Ich möchte damit nicht reich werden, sondern viele Menschen dazu motivieren, sich eigenes tolles Gebäck herzustellen“, sagt die Amateur-Bäckerin. Das TassenKuchen, ein ambitioniertes  Kuchen-Café in der Malplaquet-/Ecke Utrechter Straße, bietet sich für diese Workshops an. Dort gibt es im Hinterzimmer genug Platz rund um einen großen Holztisch. Dass die Chemie stimmen wird, ist fast schon garantiert, denn Christiane Sperhake hat einen Bachelor in diesem naturwissenschaftlichen Fach. Dennoch schätzt sie die handwerkliche Arbeit beim Backen und hat sich ihr Wissen durch Ausprobieren und Nachbacken selbst erworben. „Ich finde das eine sehr gute Abwechslung vom vielen Lernen“, erzählt sie. Von Anfang an hatte sie den Traum, irgendwann einen kleinen Laden zu eröffnen, wo sie auf Bestellung Kuchen anfertigt.
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KekseNun werden es erst einmal Keks-Workshops, die schon im Advent beginnen.Nun werden es erst einmal Keks-Workshops, die schon im Advent beginnen. Die Workshops für Erwachsene finden am 15.12. von 11-14 Uhr und am 20.12. von 17-19 Uhr statt und der Preis beträgt 20 Euro pro Person. Für Familien gibt es einen Workshop am 22.12 von 11-13 Uhr, der 20 Euro pro Kind und einem Erwachsenen kostet. Eine Anmeldung  sollte per Mail mit dem gewünschten Termin an die folgende Adresse erfolgen: WeddingCakeBerlin@gmx.de.
Gemeinschaftliches Backen macht Spaß und tut gut, glaubt Christiane Sperhake, die im nächsten Jahr ihr Psychologie-Fernstudium abschließen wird. Und wann könnte man das besser ausprobieren als im Advent und im schönen TassenKuchen-Café?

Mehr Infos auf der Website

Mehr Infos zum TassenKuchen

Termine

15.12., 20.12., 22.12.