Ein Vierteljahrhundert Bibliothek am Luisenbad

Die Bibliothek am Luisenbad in der Travemünder Straße. Foto: Andrei Schnell
Die Biblio­thek am Lui­sen­bad in der Tra­ve­mün­der Stra­ße. Foto: And­rei Schnell

Wenn man die­se Biblio­thek von außen sieht, spürt man sofort: Die­se Gebäu­de haben Geschich­te. Und doch ist es erst 25 Jah­re her, dass aus den ver­blie­be­nen Gebäu­de­res­ten eines frü­he­ren Bads, eines Ver­gnü­gungs­lo­kals und eines Kinos eine städ­ti­sche Biblio­thek wur­de. Die­se wur­de über­wie­gend unter der Erde ange­legt und ist in ihrer halb­kreis­för­mi­gen Lese­hal­le durch­aus modern. 

Lesungen, Diskussion und Diavortrag: September in der Bibliothek am Luisenbad

September in der BibliothekDer Sep­tem­ber hält nach einer lan­gen Zeit aus­schließ­lich vir­tu­ell statt­fin­den­der Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen wie­der jede Men­ge Ver­an­stal­tun­gen bereit. Wir haben uns die Events her­aus­ge­sucht, die den gan­zen Sep­tem­ber über in der Biblio­thek am Lui­sen­bad statt­fin­den. Für alle Ver­an­stal­tun­gen ist eine vor­he­ri­ge Reser­vie­rung erforderlich.

Die Entdeckung der Panke-Insel (Teil 1)

Balustrade und Mühle an der PankeWuss­tet ihr, dass es einst eine lang­ge­zo­ge­ne Pan­ke-Insel gab? Sie wur­de durch den Anfang des 18. Jahr­hun­derts ange­leg­ten Gra­ben gebil­det, der zum Antrieb des Was­ser­ra­des einer Müh­le dien­te. Zwi­schen der heu­ti­gen Oslo­er Stra­ße und dem süd­li­chen Ende der Stra­ßen­bahn­werk­stät­ten (heu­te: Ufer­stu­di­os) wur­de durch die Pan­ke und den Müh­len­gra­ben eine Insel geformt. Die­se gibt es zwar nicht mehr, aber die erhal­te­nen Back­stein­ge­bäu­de und die ein­zig­ar­ti­ge Atmo­sphä­re die­ser Oase mit­ten in der Stadt sind defi­ni­tiv eine Ent­de­ckung wert.

GESCHLOSSEN Viel Flair beim Flohmarkt am Pankeufer

Foto: Floh­markt am Pankeufer

Da, wo frü­her ein­mal ein Heil­bad an der Gesund­brun­nen­quel­le war, ist heu­te sonn­tags wie­der Ent­span­nung ange­sagt. Für vie­le ist Bum­meln näm­lich sehr erhol­sam, vor allem, wenn es rechts und links des Wegs an Stän­den Klei­dung, Trö­del und Schnick­schnack zu ent­de­cken gibt. Der sonn­täg­li­che Floh­markt am Pan­keufer hat sich auf dem Hof vor der Biblio­thek am Lui­sen­bad und auf der Tra­ve­mün­der Stra­ße bis zur Bad­stra­ßen­brü­cke ange­sie­delt – eine ent­spann­te Atmo­sphä­re ist dort garan­tiert. Sai­son­start ist im April, der letz­te Markt fin­det Ende Sep­tem­ber statt. 

Entspannter Flohmarkt am Pankeufer

Nur noch der Name Gesund­brun­nen lässt erah­nen, dass es dort einst­mals eine Heil­quel­le mit Kur­be­trieb gab. Heu­te wür­de man das Well­ness nen­nen, was sich um 1760 rund um das abge­ris­se­ne Trink­häus­chen an der Tra­ve­mün­der Stra­ße abspiel­te. Für vie­le ist aber auch Bum­meln sehr erhol­sam, vor allem, wenn es rechts und links des Wegs an Stän­den Klei­dung, Trö­del und Schnick­schnack zu ent­de­cken gibt.  Der sonn­täg­li­che Floh­markt am Pan­keufer hat sich zwi­schen Biblio­thek am Lui­sen­bad und Bad­stra­ßen­brü­cke ange­sie­delt – eine ent­spann­te Atmo­sphä­re ist dort garantiert.