Das Wichtigste der Woche im Wedding

Die zweite Maiwoche war kühl und regnerisch – gut für die Natur! So langsam wird die Stadt wieder in einen gewissen Normalzustand zurückgeführt: Wegen der Corona-Pandemie haben die ersten geplanten Sperrmüll-Aktionstage in diesem Jahr nicht stattfinden können. Nun nimmt die Berliner Stadtreinigung (BSR) die kostenfreie Vorort-Sperrmüllsammlung wieder auf. Heute können die Menschen aus dem Brunnenviertel zwischen 8 und 12 Uhr in der Putbusser Straße 41 ihren Sperrmüll abgeben. Aber auch hier gilt jetzt natürlich: Bitte Abstand halten!

Essen zum Mitnehmen am Gesundbrunnen

Sonntagsbraten im "Hirsch & Hase". Foto: Elsa Böhm
„Hirsch & Hase“. Foto: Elsa Böhm

Take-away und Lieferdienste: Was können wir tun, wenn wir unsere Cafés und Restaurants auch nach der Krise behalten wollen? Ganz einfach: Wir können sie jetzt unterstützen und unser Essen dort abholen. In einer Serie stellen wir euch in jedem Kiez einige Orte vor, wo ihr Essen zum Mitnehmen abholen oder für die Lieferung bestellen könnt. Heute: Tipps für Bellermannstraße, die Gegend am Gesundbrunnen und das Brunnenviertel.

Borik: Darf es mal rustikal sein?

Dafür musste man auch früher schon nicht in die Großstadt fahren  – jugoslawische Restaurants gab es fast flächendeckend in der alten Bundesrepublik und in Westberlin. Nach dem Zerfall Jugoslawiens warben diese Gaststätten mit „internationalen Spezialitäten“ oder firmierten als kroatische Restaurants. Von den vielen Grills dieser Art ist im Wedding nur noch eine Handvoll übriggeblieben. Das Borik in der Prinzenallee ist schon seit 42 Jahren am gleichen Standort und findet noch immer ein treues Publikum.

Davon geht der Wedding nicht unter!

Neueröffnungen und Schließungen gehören dazu.

Meinung Kommt der Wedding, ist er schon da oder geht er jetzt plötzlich sogar unter? Seit einiger Zeit wird in den sozialen Medien und auch in unserer Redaktion wieder darüber diskutiert. Einige Schließungen von Bars, Restaurants und Galerien im Stadtteil waren Anlass für düstere Gedanken. Hier und da machte sich sogar Endzeitstimmung breit. Geht der Wedding den Bach runter, ist jetzt alles vorbei? Keinesfalls!

Frisch rausgeputzt? Hat der Nettelbeckplatz nicht nötig!

Nettelbeckplatz. Foto: Annika Keilen
Nettelbeckplatz. Foto: Annika Keilen

Das Herz des Wedding, das schlägt am Leopoldplatz. Geografisch ist vielleicht der Nauener Platz unser Zentrum. Und dann gibt es noch ihn, diesen anderen Platz. Dreieckig, außerhalb des Wedding eher unbekannt, etwas trostlos und doch lebendig. Wer sich Zeit zum Kennenlernen nimmt, der lernt ihn vielleicht auch lieben.